Muttertag auf dem Friedhof

Danke nicht erst wenn es zu spät ist......

Manchmal kann man es nicht begreifen wenn Kinder ihre Mutter, ja oft sogar beide Elternteile verachten, aus welchen Gründen auch immer, die weit oft zurück liegen.
Gerade in den Zeiten wo es einem Elternteil schlecht geht, altersbedingt, krankheitsbedingt, und ich erlebe es gerade selber, geht oft der Gedanke dahin was ist wenn sie nicht mehr ist.
und da gilt dann auch der Satz aus einem gleichnamigen Lied "Später wann ist das - später kann zu spät gewesen sein....!"
Es findet ein Rollentausch statt.
Damals waren es die Eltern, zu denen die Kinder aufgeschaut haben - nun sind es die Eltern, die auf die Hilfe und vor allem die Liebe der Kinder angewiesen sind.
Richtig, Elisabeth.......................
@ Luis
Wenn die Eltern aufrichtig und liebevoll für ihre Kinder da waren, also ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern nach "bestem" Wissen nachgekommen sind, dann stimme ich dem voll zu, was Du schreibst.
Eltern, die ihre Kinder traumatisiert, vernachlässigt haben, weggegeben oder sogar nicht geliebt, die brauchen sich nicht wundern, wenn sie im Alter ebensowenig oder gar keine Liebe bekommen.
Was Eltern in Kindern säen, ernten sie erst sehr viel später.
Eltern sollten sich selbst fragen, warum ihre eigenen Kinder sie verachten. Gründe dafür liegen meistens weit zurück. Manchmal sind es "Kleinigkeiten", weil Kinder anders empfinden als Erwachsene. Es wäre schön, wenn Eltern die Nöte ihrer Kinder ernst oder ernster nehmen würden, egal wie alt sie sind.
Manchmal reicht Zuhören, Verstehen wollen und die Bereitschaft, sich aussöhnen zu wollen, auf beiden Seiten.
@ Elisabeth
Volle Zustimmung.
Meine Großeltern waren immer und bedingungslos für mich da, und ebenso ich für sie.
ja, das stimmt wohl Elisabeth. Ich sehr erfreut war ich schon, als meine Söhne sich wegen des Muttertages meldeten. Immerhin ist zumindest einer mehrfacher Vater.
Ich schließe mich mal Luis an ..... es wird immer undankbare Kinder geben .... sie haben liebevolle Eltern aber die Kinder wissen es erst zu schätzen wenn keiner von beiden mehr lebt ..... dann ist es leider zu spät ....
Schenkt euch Blumen während des Lebens,
denn auf den Gräbern sind sie vergebens!
@Angelika, ich nehme Deinen Zeilen zu urteilen, Du weißt wovon Du schreibst, sprichst.
Sicherlich wird es immer Eltern geben denen das Geschenk eines Kindes unangebracht war und dies auch spüren lassen, ja vielleicht sogar weg geben. Und es kann ein Kind nicht verstehen. Ich hatte ab dem 7. Lebenjahr einen Vater mehr weil er ums Leben kam, einen Großvater der mich keines Blickes würdigte, bis zu meinem 15. Lebenjahr. Ich genoss jene 4 Jahre bis zu seinem Tode und begriff viel später warum er lange so war.
@Karola, ich denke das es oft das Umfeld ist, was Kinder von ihren Eltern abwendet, weil sie zwar Liebe, aber nicht das materielle geben können und so nicht mithalten dürfen. Aber einmal werden sie es vielleicht einsehen und schätzen lernen.
Als Vater gesprochen, weiß man manchmal nicht was man verkehrt gemacht hat, wenngleich bei einer Trennung, Scheidung immer Glas zu bruch geht, wenn sich dann ein Kind total abwendet. Tief gehen kann so etwas wenn man dem Kind begegnet, die neben einem gehende Oma grüßt und einem selber keinen Blick würdigt. Aber manchmal braucht eben alles nur Zeit...................
Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen.
Luis an Karola, 2.Absatz, luis: was du im 2.Abs. sagst, so ist es leider. aber hat das nicht auch was mit inhaltlich nicht vermittelten christlichen denkansätzen zu tun? Zwar sind die meisten von uns getauft und haben auch die Kinder taufen lassen, was aber geschieht in den Familien qua Glaube? wer vermittelt ihnen, falls der pfarrer es tut, weil "er gut drauf" ist, dass die liebe zu den eltern nicht einfach nur auf "emotionen" basiert und dass das kommende leben bzw. abundance damit zu tun haben. wer die eltern nicht respektiert und liebt, wird keine liebe und keinen respekt und keinen wirklichen erfolg im leben haben. also ist es doch wichtig, die kinder nicht nur in einem "guten gesellschaftlich anerkannten aspekt" zu erziehen, sondern ihnen den inhalt des christlichen glaubens als wegweiser mitzugeben.
ich habs versäumt insofern als ich immer dachte, sie müssen einst die entscheidung selbst treffen. das war dumm, denn ich hatte ihnen so wichtige elemente des lebens vorenthalten. entscheiden kann nur, wer alle fakten hat. nun arbeite ich heute daran, dass sie verstehen worum es geht und sie begreifen so langsam.
Ich freue mich an jedem Tag Mutter zu sein... (... und Oma!)
Meine Kinder sind immer für mich da, auch in Zeiten in denen
es mir nicht so gut ging!!!
Ich hoffe, es bleibt so... *:o)
Liebe Dein Mutterherz solange es schlägt,
hat es aufgehört zu schlagen ist es zu spät.