Gedanken eines Weihnachtsengels nach dem Fest
Hannover: City | Die Menschen sind schon komische Wesen.
Noch vor ein paar Tagen träumten sie von Frieden, Harmonie und Zeit für Wesentliches.
Sie schienen zu wissen, was ihnen gut tun könnte.
Dann kam Weihnachten.
Die Straßen waren wie leergefegt.
Die Menschen versammelten sich in ihren festlich geschmückten Stuben..
Bratengeruch zog durch die Städte.
Gegen Abend öffnete sich so manche Tür und die Menschen strömten in die Christmetten.
Der nächste Tag wurde für Verwandtschaftsbesuche genutzt.
Auch jetzt war fast überall Friede und Harmonie zu spüren.
Dann kam der Sonntag!
Statt sich über einen dritten Feiertag zu freuen, stürzten unzählige Menschen in ihre Autos.
In Garbsen und Hannover hatten viele Geschäfte geöffnet.
Wo blieb da nur der Wunsch der Menschen nach Harmonie und Zeit?
Eine Autolawine rollte über die B6 auf die City zu.
Die Straßen waren voller als an normalen Tagen.
In Hannover gab es kaum freie Parkplätze.
Hektik und Ungeduld machte sich breit.
Das festliche Glockengeläut wurde von Autohupen abgelöst.
Ich verstehe die Menschen nicht.




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