Beim langen Gassigang in der Feldmark traf ich einen neuen Hund,ein niedlicher kleiner Stoffel,der mit Jaccy spielen wollte.
Sein Schicksal ist bezeichnend : Er wurde in Spanien in die Tötung gegeben,weil er NICHT (!) aggressiv genug war!!
Das war vor knapp 5 Wochen....
Sein jetziges,sehr nettes & Hundeerfahrendes Frauchen entschloss sofort : Den nehme ich !
So lebt nun der sehr junge Rüde-keine 5 Monate alt-glücklich in Garbsen,sogar Sitz kann er schon prima,und stubenrein war er nach 14 Tagen !
Wäre er in Spanien geblieben,lebte er seit 3 Wochen nicht mehr.....
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> "Ich verstehe einfach nicht, wie man Hunde zum Töten wegegeben kann!!!"
Ist doch Ansichtssache...
Du/Wir lassen halt andere Tiere/Lebewesen für unsere Zwecke (Schwein, Kuh, Fisch, Meeresinsekt, Affe, etc. für Nahrung, Tierfutter, Medizin) töten oder wenn sie uns lästig sind und/oder Schädlinge werden (Kakerlaken, Ratten, Mücken)...
So hat jeder halt seine Lieblinge... was auch ok ist... aber man kann es halt nicht verallgemeinern...
shadow hat glück gehabt, dass er ein liebes frauchen gefunden hat. leider, haben manche länder, leute,... eine andere aufassung von tieren. auf mallorca, haben wir auch viel schlimmes gesehen. da sind die tiere, die wir lieb haben, nichts wert. wir haben immer katzenbabys mit nach hause genommen, zwar auch nur "ein tropfen auf dem heißen stein" , aber man hat was getan und nicht nur geredet.
Ja,er ist einer von den wenigen,der das Glück hatte,in Deutschland ein Zuhause zu bekommen !
Bienchen wartet mit vielen Artgenossen immer noch.....Auf Mallorca ist es so gut wie unmöglich,ein Heim zu finden,alle guten Plätze sind belegt,und Tierschutz zählt da nur wenig....
Schön,Steffi& Steffen,das ihr da einige gerettet habt !
lg Gaby
Für Shadow freue ich mich natürlich sehr......der kleine Kerl hat ja auch den Vorteil, niedlich und jung zu sein....
Leider fallen Hunde mit weniger äußeren Vorteilen sehr oft durch die Maschen des Mitleidsnetzes, ich habe es auf dem spanischen Festland einmal so erleben müssen...
Leider hast Du recht ! Besonders die unscheinbaren,alten und kranken Hunde haben kaum eine Vermittlungschance....
Auch hier warten Hunde .....http://www.joshi2.de/photoshunde.html
Danke,Corinna!
Es gibt ja leider auch nicht genug Menschen,die einen der Hunde aufnehmen wollen & können...
Auch der Name " Desteny" wäre passend. :-)
lg Gaby
> "traurig, dass ich keinen halten kann. Aber was soll ein Hund in einer 43m² Wohnung? Nichts!"
Wenn der Hund (der HUND!) immer ausreichend und abwechslungsreich Auslauf hat, kannst du dir auch einen in der 20qm-Butze halten, denn dem ist die Größe wurscht.
> "Nein, Andreas, ein Hund sollte auch in der Wohnung toben können"
Dann musst du eine Riesenvilla haben.
Das ist aber quatsch - siehe auch Corinnas Kommentar.
> "Hunde von Obdachlosen sind meistens zufrieden, weil sie viel und eng mit ihrem Menschen zusammen sein dürfen. Ob sie allerdings immer medizinisch und futtermäßig ausreichend versorgt werden, sei dahingestellt und ist eine andere Frage."
Die werden in der Regel gut von ihren Haltern versorgt.
Und mal nix zu fressen zu haben, schadet sicher weniger, als das Überfressen bei Nichtobdachlosen...
Dani-diese Argumente haben Hand & Fuß !
Ich lebte auch mal auf der Strasse,mein bester Kumpel war mein Hund,und wir teilten jede Mahlzeit...
Das der Mensch Zeit für ihn hat und etwas mit dem Hund unternimmt,ist wichtiger als ne Riesenwohnung!
Kein Hund sollte nur in der Whg toben dürfen,dafür sind die "Draussenstunden" da! Mit Artgenossen spielen und mit herrchen/frauchen die Welt endecken-viel Spannender & schöner!!
lg Gaby
Schön für diesen Hund. Er darf sich über ein glückliches Hundeleben freuen. leider sind noch viele unglückliche Hunde, die so viel Glück nicht haben. Mich schauert es bei dem Gedanken
wie können die Menschen so brutal und ohne Herz zu sein?? so traurig,
sogar ein Löwe tötet kein, ohne hunger zu haben, nur so am Spaß...
so ein sußer Hund...
ist so schön das er geretet ist...
ein Tier, als freund, in Haus zu haben, bring so viel Glück und schöne Momente,
denn er liebt dich, ohne was dafür zu wollen...
> "Was das kastrieren betrifft,ist der gute Andreas ganz eigen und bar der Argumente"
Nö ;)
Wenn jemand ehrlich zugibt, dass er das zu seinem Nutzen macht, nicke ich das ab.
Wenn Blödsinn erzählt wird, widerspreche ich.
Inzwischen bin ich grundsätzlich gegen die bzw. jede Zurechtschneiderei (auch Schnäbel, Schwänzchen, Ohren, usw.), verurteile aber niemanden, weil ich selbst dieses Verstümmeln früher als Normalität empfand.
Umdenken ist schwer. Und besonders, wenn jemand selbst ein verstümmeltes Tier hält - und sich dann natürlich bei dem Thema auch immer persönlich angegriffen fühlt.
> "und halte den Eingriff körperlich nach wie vor bei Rüden (wohlbemerkt!!!) für einen Klacks."
Wichtige Organe wegzuschneiden, ist kein Klacks!
Selbst wenn man den Eingriff möglichst schonend praktiziert, muss das Tier sein Leben lang mit dieser Amputation von Organ und Wesen dahinvegetieren.
> "Psychisch gesehen stelle ich fest, dass meine kastrierten Rüden in einem dichten Wohngebiet ruhiger und stressfreier leben und durch ihren Trieb, den sie nicht steuern und niemals ausleben können, regelrecht psychisch und organisch krank werden."
Das hatten wir schon mal - und festgestellt, dass nicht die Organe und das natürliche Wesen der Tiere den Stress verursachen, sondern die Haltungssituation, der sie ausgesetzt sind.
Die Haltung macht es krank, deshalb wird es zurechtgeschnitten.
> "Der Vorgänger meines jetzigen Rüden wäre an Prostatakrebs gestorben, hätte dieser Eingriff nicht rechtzeitig sattgefunden."
Wenn es medizinisch notwendig ist, ein Tier zu operieren oder gar etwas zu amputieren, ist das etwas anderes.
> "Was meinst Du denn, wie sich Männer verhalten, wenn ihr Bedürfnis nach Geschlechstverkehr ständig unterdrückt und untersagt wird, so wie es bei Rüden nun mal der Fall ist?"
Und die Lösung ist dann vorsichtshalber das Verstümmeln kleiner Jungs (und Mädchen - Frauen haben auch Sexualität) anstatt ihre spätere nachteilige lebenssituation zu verbessern?!?
> "Meine Frage war ja auch gezielt darauf abgerichtet, was wäre, wenn man Männern das alles untersagen würde, aber den Trieb nicht steuern oder abstellen kann????"
Das ist doch so. Oder ist es Männern erlaubt, alles zu bespringen? ;)))
> "Es geht hierbei doch um Hunde, denen so ein Abreagieren und Ausleben nicht ermöglicht wird."
Eben - und DAS ist es, was sie stresst und krank macht und NICHT ihre natürlichen, angeborenen Organe und Verhaltensmerkmale.
> "Sie sollen sich nicht unkontrolliert vermehren."
Da gibt es andere Mittel - u.a. auch die Sterilisation.
> "Und außerdem tun sie es nicht aus purer Sexlust heraus, sondern, weil sie vom Geruch der läufigen Hündin angetrieben und erregt werden und dadurch ihr Fortpflanzungstrieb geweckt wird."
Das ist doch Sexlust ;)
> "Ich denke, das kann man wirklich nicht mit unseren Bedürfnissen nach körperlicher Liebe vergleichen."
Wieso nicht? Wir haben auch so einen Sexualtrieb.
> "Möchtest Du etwa, dass wir den Hunden freien Lauf lassen, wie oft und mit wem sie sich decken können und ihre drauflos Vermehrung akzeptieren? Damit sie dann in einer Überpopulation gejagt, vertrieben, verletzt oder niedergemetzelt werden und wir hier gleiche Zustände wie in den Mittelmeerländern haben?"
Du tust immer noch so, als wäre das Straßenhunddasein die einzige Alternative zur Verstümmelung. Das ist falsch. Eine weitere wäre, sich einfach kein Haustier anzuschaffen, wenn man das nicht mal halbwegs artgerecht und OHNE Verstümmelungen halten kann.
Und was die anderen Länder betrifft, sag ich mal ganz realistisch: Und? Wir gehen doch hierzulande z.B. mit Ratten nicht besser um. Da können wir anderen Ländern bezüglich anderen Tierarten kaum Vorwürfe machen.
> "Wir haben die Hunde nun mal domestiziert und somit ihnen automatisch ihre
Freiheit genommen. Das kann/will man nicht mehr rückgängig machen."
Es gibt nicht "die Hunde", sondern Einzeltiere.
Und nur, weil man Tiere zurechtzüchtet, hat man doch nicht automatisch das Recht, alles mit ihnen anzustellen.
> "Sonst müssten wir Alle wieder einen Rückwärtsgang einschalten und
selber auch auf fortschrittliche Vergünstigungen und Luxus verzichten. Zurück in die Steinzeit......."
Hä? Was hat das denn mit Rückschritt und Luxusverzicht zu tun???
> "Mit Rückwärtsgang meinte ich, domestizierte Tiere wieder auszuwildern und sie künftig ihrem ungewissen Schicksal überlassen."
Das ist doch kein Rückschritt.
Ausserdem sage ich doch gar nichts von einem Auswildern.
Wie gesagt: Die Alternative zu Kastrieren, weil nicht artgerecht gehalten werden kann, ist nicht verwildern lassen, sondern schlicht so ein Tier nicht zu halten.
Aber wenn Haustiere ausgesetzt werden (komplett oder temporär wie z.B. bei als Streuner gehaltenen Katzen) oder abhauen, dann sollte man die Natur walten lassen.
Ausnahmen kann es geben, wenn Tiere zu Schädlingen werden und/oder Gefahren darstellen.
> "Ratten haben wir hier in unserem Lande, bis auf wenige Ausnahmen von Liebhabern, noch nicht zu Haustieren ernannt."
Es gibt doch viele, die Ratten halten.
Haustier ist reine Ansichtssache. In einem Ort ist es Kuscheltier - im nächsten ist es Nahrung. Im Prinzip sind - von Kuh bis Hund - alle gehaltenen Tiere Nutztiere, weil sie nur zum Nutzen des Menschen gehalten werden.
> "Würde man sie fangen und sterilisieren(!!!) wie man es mit streunenden Hunden und Katzen in einigen Mittelmeerländern versucht, so dass sich auch ihr Vorkommen im Rahmen hält"
Seit wann werden die da sterilisiert?
Ausserdem kann man so mit Katzen verfahren, weil die so schnell keine Gefahr darstellen. Aber einige verwilderte Hunde im Ort zu haben, ist zu riskant.
> "Was er nicht kennt, beherrscht oder einschätzen kann, möchten er am
liebsten ausrotten und vernichten......."
...oder zurechtschneiden.
> "Ich komme Dir aber in soweit entgegen, dass ich eine Sterilisation einer Kastration vorziehe. Ich glaube, das ist eine Frage des Aufwandes und höheren Kostenfaktors. Oder irre ich mich?"
Sterilisieren ist vereinfach gesagt, das Durchtrennen von Leitern.
Das Kastrieren ist eine Amputation - da werden dem Tier sehr wichtige Organe herausgeschnitten UND damit auch das Wesen des Tiers.
Ginge es nur um Verhütung, würde man Sterilisieren benutzen. Da es aber z.B. bei Katzen und Hunden auch darum geht, das Wesen des Tiers zurechtzuschneiden und sich die Haltung zu erleichtern (weniger Lärm, weniger Dreck und Gestank, weniger Lebensfreude/mehr Trägheit, weniger Sozialleben, usw.) wird halt per Kastration verstümmelt.
> "Bin aber nicht der Meinung, dass kastrierte Tiere weniger Lebensfreude haben, nur weil man ihnen ihren nicht auslebenden Sextrieb nimmt."
Man nimmt ihnen ja nicht nur ein wenig Sexleben, sondern wichtige Organe, die das Wesen des Lebewesens ausmachen.
> "Ich frage Dich nun, hat es ein Hund nicht besser, wenn er in eine Familie integriert wird als sein ganzes Dasein im tristen Zwinger vor sich hin zu vegetieren?"
Wenn man ihn nicht artgerecht halten kann, hält man keine.
> "Kastriert bei Menschen oder unkastriert und triebgesteuert im engen Käfig, wo ihm nur bis zum Wahnsinn ein im Kreisdrehen bleibt."
Das auf diese zwei Versionen zu reduzieren ist doch Quark!
Das ging früher auch ohne Massenkastration.
> "Wir müssen unbedingt neue Wege gehen und suchen, Herr über die Überpopulation von widllebenden Hunden und Katzen zu werden und ihr Leid
verringern."
Wir haben keine Überpopulationen von Hunden in der Wildbahn.
Und die der Katzen entstehen erstens, weil Katzenhalter ihre Tiere immer mehr streunen lassen und zweitens durch Füttern wildlebender Katzen aus falsch verstandener Tierliebe heraus.
Meistens machen aber auch solche Überpopulationen keine gravierenden Probleme, sondern man bemerkt die Gruppen gar nicht.
Tiere leiden auch nicht an der Freiheit.
> "Lieber nehme ich gewisse Entbehrungen und entsprechende Einschränkungen in Kauf und stelle mich den jeweiligen Anforderungen, die eine Tierhaltung mit sich bringt, als auf diese treuen Begleiter und Menschenfreunde zu verzichten."
Hier gehts aber nicht um deine Einschränkungen&Co sondern um die für das Tier. Und Tieren organe herauszuschneiden, ist schon eine sehr krasse Einschränkung.
> "Würden alle Menschen Haustiere ablehnen, was wäre dann mit ihnen? Die Tierheime wären noch voller, sie verwildern oder aussterben lassen."
Nö. Dann gäbs einfach weniger Haustiere.
Ich hab keine - ganz einfach.
Also wurden auch keine produziert.
Und es landen auch keine im Heim.
Im gegenteil - würden die Leute sich vorher besser überlegen, auf was sie sich da einlassen und notfalls die Finger davon lassen, gäbs weniger Tiere in Heimen.
> "Kastriert bei Menschen oder unkastriert und triebgesteuert im engen Käfig, wo ihm nur bis zum Wahnsinn ein im Kreisdrehen bleibt."
Oder unkastriert beim Menschen und manchmal natürlich Sex haben dürfen (mit Verhütung, wenn gewünscht).
> "Oder bist Du dafür, diese wunderbaren Tiere/ Hunde aussterben zu lassen...?"
Wenn sie keiner mehr zum Kuscheln oder Aufessen will, so what?
Wäre nicht die erste Art, die wieder verschwindet.
> "Andreas, was ist heutzutage noch artgerecht??? Fangen wir damit doch mal bei unserer eigenen Lebensart an...... Wenn Du solche Maßstäbe ansetzt, hätten wir im Vergleich zu früher alle kein normales Leben mehr....."
Ja, auch wir leben wohl nicht mehr sehr artgerecht - aber das Thema hat wenig Priorität.
Und es ist schon mal NICHT artgerecht, wenn man das Tier für die Haltung zurechtschneiden muss.
> "Und wenn es keine Hunde mehr gäbe, wie arm wäre dann unser Alltag????????
Aber nicht nur ohne Hunde. Ich jedenfalls möchte in keiner Welt leben, in der alle Tiere von der Erdoberfläche verschwunden sind."
Du übertreibst und dramatisierst!
Von einem Verschwinden aller Tiere ist doch gar keine Rede.
Die Alternative, KEIN Nutztier zu halten, ist doch nur genannt für den Fall, dass man es NICHT OHNE Verstümmelung, Quälerei u.ä. hinbekommt.
> "Aber um eine angemessene schmerzfreie Haltung dieser wehrlosen und intelligenten Tiere, die keinen derart tierquälerischen und unzumutbaren Zustand für die Tiere darstellt wie es dort aber leider der Fall ist, kann man doch auch von den Gourmets von Hundefleich verlangen, oder?"
Kann man.
Allerdings sollte man sich erst an die eigene Nase fassen, was die Behandlung der Tiere betrifft, deren Fleisch man selbst isst oder seinem Liebling vorsetzt. Oder gar der Tiere, die man nicht mag oder die lästig oder schädlich werden (Ratten, Käfer, Würmer, Tauben, etc.)
Nur, weil wir ein paar Lieblingstiere bekuscheln, sind wir in anderer Hinsicht nicht viel besser - und machen auch Unterschiede (wegen der Hunde und Katzen werden die Asiaten regelmäßig angegriffen - aber wegen der Insekten z.B. nicht)
> "Hunde sind in unserer Gesellschaft mehr als nur Kuscheltiere. Ihr Stellenwert ist nicht umsonst so hoch, weil sie als wichtige Therapiehilfe in so vielen Sparten unentbehrlich geworden sind."
Tiere an sich sind meistens eine Hilfe - das sind nicht immer nur Hunde.
Aber das will auch keiner abschaffen.
> "Ich denke, dass sie nicht unglücklich sind, wenn sie ein Aufgabe bekommen, gleichzeitig eng mit ihren Menschen zusammenleben dürfen und selbst einen Eingriff zum Vermehrungsstopp gut verkraften."
Na, dann können wir ja demnächst auch in Ländern mit Überbevölkerung Massenamputationen an kleinen Mädchen und Knaben vornehmen. Wir müssen dir nicht mal verstehen, weil wir die eh nicht fragen, wie sie das finden und einfach davon ausgehen, dass sie schon nicht unglücklich sind, wenn wir ihnen nur auch übers Köpfchen streicheln und sie mit Fresschen versorgen ;)
> "Im Vergleich dazu ist eine Kastration wirklich ein piep kleiner Eingriff, der schmerzfrei vorgenommen wird und das Tier kein Leid danach empfindet."
ich merke immer wieder, dass du anscheinend doch eher von Sterilisation redest, die ein "piep kleiner Eingriff" ist - im Vergleich zur Kastration, die eine Organentnahme ist.
> "Sehe aber in einigen Argumenten einen echten Vorteil für die Zukunft mancher Tiere, seinem unkontrollierbaren Trieb, sein Sozialverhalten, seinem Halter und für sein Umfeld."
Vorteile für den Halter - ja.
Für die Tiere - nein. Die hat der liebe Gott so geschaffen, wie sie sind.
> "Wir vergleichen doch sonst auch nicht immer alles mit den Tieren, was uns schmerzt oder guttut. Sind weniger pingelig, wenn unseren Mitgeschöpfen viel Grausames widerfährt, wo wir einschreiten müssten, aber da nur mit der Schulter zucken. Ausgerechnet bei diesem Thema protestieren am meisten Männer und pauschen das auf. Sie nehmen es persönlich und die Angst kommt auf, das gleiche könnte ihnen passieren."
Das ist doch Quatsch.
Das hatten wir auch schon abgeklärt.
Hättest du recht mit solchen Ableitung, müsste/könnte man angesichts der Tatsache, dass besonders Frauen kastrationsgeil sind, davon ausgehen, dass sie dann wohl sexfeindlich eingestellt sind oder Konkurrenzdenken gegenüber ihren sexuell aktiven Tieren haben oder irgendwelche Machtgelüste ausleben wollen, indem sie ihnen ausgelieferte Kreaturen zurechtschneiden lassen...
Und ich zucke doch grad nicht mehr mit der Schulter, was das betrifft. Früher war es halt auch für mich normal, dass man Ohren zurechtschnitt, Ruten kürzte, Stimmbänder zerschnitt und auch mal kastrierte (meist bei Hündinnen, um sich den Ärger und Dreck zu ersparen) - und irgendwann leuchtete mir ein, dass dies eigentlich verkehrt ist und anmaßend.
> "Wart`s ab, vielleicht kommt sogar eines Tages die Pflicht für eine Unfruchtbarkeitmachung bei Menschen, wenn die Erde an ihrer Überbevölkerung platzen wird."
Wäre sinnvoll. Aber wie gesagt: Wenn es um Verhütung geht, reicht bei Hunden die Sterilisation völlig aus.
> "Ich lade Dich gern mal ein, Andreas, meine Hunde kennen zu lernen, um Dir ein Bild davon zu machen, wie (un)glücklich sie als "Kastrat" leben.
Ich bin mir sicher, spätestens dann wirst Du umdenken...."
Warum sollte ich dann umdenken? An den Fakten hätte sich nichts geändert.
Meinst du, das beschneiden von Mädchen findet man auch plötzlich toll, wenn einem ein paar vorgeführt werden, die glücklich wirken?
> "Gravierende Wesensveränderungen, wie Du sie im Zusammenhang mit Kastrationen befürchtest, kann ich zumindest bei meinen Rüden in keinster Weise feststellen.
Die einzige Veränderung, die ich sogar positiv sehe, ist, dass Rüden mehr in sich ruhen und ausgeglichener wirken, weil ihnen der Trieb nicht so sehr zu schaffen macht, den sie ja heutzutage eh` nicht mehr ausleben dürfen."
Ja, er wird ruhiger, dem Menschen zugeneigter und sein Trieb wird gedämpft (nicht ausgeschaltet).
Damit widersprichst du dir aber selbst, wenn du behauptest, dass es keine Wesensveränderungen gibt, aber dann selbst ein paar davon aufzählst.
> "Wäre bei uns Menschen doch ähnlich und schlimm, wenn sexuelle Lust ständig unterdrückt werden müsste....-))))))) Wir würden aggressiv, unberechenbar und gefährlich werden....Sehen wir doch bei Triebtätern...."
Triebtäter werden das nicht, weil sie zu wenig Sex haben, sondern aus anderen gründen. Auch Hunde drehen nicht generell durch oder leiden, nur weil sie ihren Trieb nicht ausleben können (dürfen sie im Rudel auch gar nicht, wenn sie kein Alpha sind).
Wenn manche Hunde halt etwas mehr rumjaulen, ist es eher der mancher Halter, der leidet, weil er das falsch verstehend nicht ertragen kann (das Weichei ;))
Btw, hier was gefunden... chemische Alternativen...
"Der Chip löst sich innerhalb eines Jahres vollständig auf und setzt in diesem Zeitraum hormonabgebene Stoffe frei, welche den Geschlechtstrieb zu 100 Prozend eindämmen." http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=201...
Hier ein Streitgespräch (eins von vielen unter Hundehaltern)...
"Der Sexualtrieb wird auch völlig natürlich im Rudel unterdrückt und die meisten Halter tun so, als wäre man ein Tierquäler wenn man seine Hunde nicht kastriert/sterilisiert weil sie ja die ganze Zeit ihren Sexualtrieb unterdrücken müssen, obwohl das etwas völlig natürliches für unsere Hunde ist...wenn...ja, wenn sie uns denn als Chef akzeptieren " http://www.polar-chat.de/topic_59645_2.html
> "Erlebe ich so oft, diese Geschlechterspaltung speziell in dieser Angelegenheit."
Du meinst, Frauen sind da weniger mitfühlend mit der Kreatur und schneller bereit sie zurechtzuschneiden?!
Mag was dran sein - Männer können Leiden anderer viel schwerer ertragen und sind da wohl empfindsamer.
> "Der Tierarzt warnt meine Bekannten, den Chip nicht zu häufig einzusetzen, weil er eine krebserregende Wirkung haben soll."
Organe rausreißen kann aber auch keine Alternative sein ;)
> "Was die Rudelhaltung betrifft, so kann es unter nicht kastrierten Hunden viel häufiger zu gefährlichen Beissattacken kommen."
Wenn sowas ausartet, hat das ganz andere Ursachen. Dann sollte man es halt besser lassen. Ich hab auch nicht vor, ein Tier ins Tierheim zu geben - ist also auch kein Grund.
Ich habe zwei mittelgrosse Hunde(Vizsla) und eine kleine Wohnung mit Balkon in den Isarauen von München. Wenn wir zu Hause sind, ist Ruhe angesagt, denn die Wohnung ist nicht zum Toben da. Ich bin mit meinen Hunden mindestens 4 Stunden am Tag unterwegs, biete ihnen viel Abwechslung bei Spiel, Bewegung und "Arbeit". Wenn ich frei habe, bin ich meist den ganzen Tag auf Tour und habe meine Beiden immer dabei. Dafür habe ich sie mir ja auch angeschafft. Sie begleiten mich in meiner Freizeit fast überall hin.
Sind wir dann zu Hause, gibt es für alle "Futter" und dann ist Ruhezeit.
So gibt es auch keinerlei Probleme, wenn sie während meiner Arbeitszeit allein bleiben müssen. Sie sind ausgelastet und nutzen die freie Zeit, um neue Energie zu tanken. Ob dafür 100 qm oder 50 qm zur Verfügung stehen, ist vollkommen WURSCHT , da sie ohnehin auf ihrem Lieblingsplatz liegen.
Also: Lieber so, als einen Garten, aus dem sie kaum heraus kommen und immer die selben Eindrücke haben.
Kastration: Ich habe beobachtet, dass gerade Rüden, die kastriert sind, enorme Schwierigkeiten im Kontakt zu Artgenossen haben. Von anderen Rüden gemobbt und von Hündinnen nicht ernst genommen. Für unsichere Tiere ein unabsehbarer Einschnitt in den Hormonhaushalt.
Ich frage mich immer wieder, warum sich Menschen einen Rüden anschaffen, wenn sie ihn dann doch kastrieren lassen. Ein anderes Thema sind natürlich Tiere, die med. Probleme haben.
Bei Hündinnen sehr ich das etwas anders, da nach fast jeder Hitze sich eine Scheinträchtigkeit einstellt, die ein grosses gesundheitliches Problem darstellt. Nicht selten sind Gesäugetumore oder Krebs an den Geschlechtsorganen.
Obtimal ist die Haltung von Tieren in unserer Gesellschaft nie. Die Tiere wurden unseren Bedürfnissen unterworfen, unseren Lebensweisen angepasst. Mit Natürlichkeit oder artgerechter Haltung hat das alles nichts mehr zu tun.
Das Wenigste, was man aber tun sollte, ist sich VOR der Anschaffung eines Tieres ausreichend Gedanken zu machen. Das Bedürfnis, ein Haustier zu halten ist immer egoistisch generiert. In allererste Linie.
Wir haben die Pflicht, diese Geschöpfe zu achten und zu respektieren. So wie auch wir Respekt einfordern.
> "Wenn die extrem dominanten und auffallend stark triebgesteuerten Hunde
durch eine Kastration ruhiger und verträglicher werden, was spricht dagegen?"
Die Kastration.
Wenn Geflügel sich durch Schnabelzerstören weniger gegenseitig verletzt, wenn man es dichtgedrängt hält, was spricht dann gegen das Schnabelzerstören?
Wenn man weniger Verletzungen an Hundeohren und -ruten hat durch Abschneiden, was spricht dann gegen das Abschneiden?
Wenn sich durch Haltung gestresste Schweine gegenseitig die Schwänze abbeißen und man das verhindert, indem man die Schwänze abhackt, was spricht gegen das Abhacken?
Wenn man sich und dem Hund Ärger ersparen kann mit Stimmbandzerschneidung, was spricht dann gegen diese?
> "Und dadurch eine viel größere Chance haben, wieder in gute Hände vermittelt zu werden, um das stupide Tierheimleben hinter sich zu lassen. "
Wie gut sind die Hände, wenn sie Tiere nur zurechtgeschnitten halten können/wollen?
> "Weil sie dadurch einfacher zu händeln und führen sind, rechtfertigt das den Eingriff als Solches und die Chancen auf ein neues Zuhause vieler nicht mehr geliebten Tierheimhunde steigen um ein Vielfaches erhöhen. Ob das o.k. ist, sei dahingestellt, ist aber leider so"
Siehste, und ich sage eher: Das ist halt so, aber ist das ok?
> "Du bringst aber hoch extreme Beispiele als Gegenargumente, Andreas."
Nö, das sind alles alltägliche Herumschneidereien an Tieren, bei denen auch oft das Argument herrscht, das wäre zum Nutzen der Tiere (obwohl auch da eher der Nutzen beim Menschen liegt).
> "Irgendwie hast Du ja recht, wenn man alle Eingriffe durch Menschenhand insgesamt und nicht differenziert sieht. Wie willst Du das aber stoppen?"
Es stoppen.
Verstümmelungen an Nutztieren, wie z.B. Vieh, kann man z.B. stoppen, indem man den Konsum ändert.
Verstümmelungen an Nutztieren, wie z.B. Haustieren, kann man stoppen, indem man die Tierschutzgesetze anwendet oder gar verschärft. Und wenn es das eigene Tier ist, lässt man das Verstümmeln ganz einfach und fertig.
Wo Problem? ;)
> "Man sollte das alles schon einzeln bewerten und dabei die Vor- und Nachteile für die Tiere oder deren Haltung berücksichtigen."
Wenn man Tiere verstümmelt, haben sie die Nachteile und der Halter die Vorteile.
> "Sofern sich die Lebensqualität eines Rüden aber dadurch verbessert, insgesamt gesehen, was Haltung, Verträglichkeit, Dominanz, Beissbereitschaft, Nervösität und Reizschwelle betreffen, bin ich dafür."
Man verbessert aber im Prinzip damit nichts, sondern versucht nur die Verschlechterungen, die durch die Haltung entstehen, mit dem Messer auszubügeln.
Das ist so, als ob man einen Papagei, der sich wegen der Haltungssituation die Federn ausrupft, den Schnabel stumpf brennt, um ihn vor Federverlust und Entzündungen zu bewahren. Oder man wirft Katzen aus dem 10. Stock und damit sie sich nicht immer die Beine brechen, amputiert man die vorsichtshalber.
> "Allerdings ist jegliche Pauschalierung schlecht."
Jain.
Was spricht dagegen, pauschal gegen das Herumschneiden an Tieren zu sein?
Allerdings sei erwähnt, dass ich deine Position verstehe: Du hast ein geliebtes Haustier, meinst, alles Gute zu tun, bist in gewohnter und allgemein verbreiteter Haltungssituation und damit auch im guten Glauben "Hey, ich bin doch tierlieb und das Rumschneiden hat Vorteile", usw. und dann kommt einer an und sieht das sachlich und nennt die Verstümmelung beim Namen... das kann schon nerven ;)
Einige Argumente sind nicht von der Hand zu weisen,stimmt Corinna!
Und es ist sehr interessant,Euren Dialog zu lesen... ;-))
Allerdings würde ich das Schnabelkürzen usw niemals mit der Kastration von Hund oder Katz vergleichen,da gibts doch bannige Unterschiede!
Eine Katze die nur Sterilisier wird rollt weiter,dient damit als reines Lustobjekt und kann sehr schnell an Zysten in der Gebärmutter erkranken und lebt nur noch mit Höllenschmerzen !
Dito der Hund-bzw Hündin...
Usw usw !!
lg Gaby
Stimmt,argumentiert sehr ausführlich !
Nachdenken bei der Tierhaltung schadet nie! Hätten das vor dem Erwerb die ehemaligen Schlangenkäufer getan,hätten wir die nicht gesundpflegen müssen!
Wir bekamen die Tiere anonym,es wurde vorab gedroht,sie auszusetzen.... :-((
Ja,Andreas ist sehr Meinungssicher,voll ok !
lg Gaby
> "Damit triffst Du ziemlich sicher meinen Nerv, gebe ich ja zu..... Aber echt nerven kannst Du mich damit nicht."
Ach, komm, erzähl nix ;)
Du hast ein Haustier und bist der Ansicht, du bist ein guter Halter und dann kommt einer und faselt von Tierquälerei... ;)
Ich kenn das selbst - für meine Eltern und auch für mich, war es (ist es noch) normal, den typischen Stubensittich zu haben. Als dann die ersten Tierschützer anfingen, das als Tierquälerei zu bezeichnen (Einzelhaltung bei Schwarmvögeln), war ich auch stinkig. Da ging es unseren Vögeln immer saugut und die waren auch Familienmitglieder und dann kommen da solche Arschgeigen an und bezeichnen uns als Tierquäler... schön war das nicht... heute weiß ich mehr und sehe das ein... aber weil man mit sowas aufgewachsen ist, hat nur der Kopf ein Einsehen - der Bauch will das immer noch nicht als Tierqual begreifen ;)
> "Allerdings würde ich das Schnabelkürzen usw niemals mit der Kastration von Hund oder Katz vergleichen,da gibts doch bannige Unterschiede!"
Von welchen Unterschied sprichst du denn?
Ich seh da keinen... ausser, dass das Geflügel das Glück hat, nicht so lange mit einer Verstümmelung leben zu müssen... und das Sozialleben wird auch nicht amputiert...
Ansonsten ist beides ein Zurechtschneiden mit der Begründung, Nachteile für die Tiere damit zu beseitigen - wobei die Nachteile erst und eigentlich durch die Haltungssituation entstehen. Letztendlich nutzt es nur dem Halter.
> "Eine Katze die nur Sterilisier wird rollt weiter"
Ja, bei Katzen kann Sterilisation Probleme schaffen, weil Katzen in ihrem natürlichen Sozial- und Sexualleben Schwangerschaften brauchen.
Da ist die Ursache der Probleme aber nicht die Katze, ihre Natur und ihre Organe, sondern der Mensch und die nicht artgerechte Haltungssituation, in die er seine Katze presst.
> "Wie schnell wird heutzutage ein Hund, der sich aufgrund seines Temperamentes für Unwissende oder Hundehasser auffällig verhält und nicht wie ein Schäfchen neben einem her trottelt, als aggressiv eingetuft und ungerechterweise zum Listenhund degradiert. Das ist leider Realität, was für viele Halter mit ein Grund ist, seinen Rüden kastrieren zu lassen"
Ist das nicht furchtbar?! Ein Tier verhält sich normal - aber weil das nicht in den Kram passt, wird es zurechtgeschnitten?!
Aber der Mensch nimmt sich in der Hinsicht imemr schon das Recht heraus, so über Mitlebewesen zu bestimmen - selbst über seinesgleichen (vergl. Mädchen-Beschneidung in Afrika, Lebhaftigkeitsamputation "verhaltensauffälliger" Kinder per Psychopille, Jungen-Beschneidung in manchen Religionen, usw.)
Sind wir,Corinna!
Mensch,würde man jeden Menschen,der mal rumbrüllt einsperren-VERHALTENSAUFFÄLLIG= GEFÄHRLICH-gäb es wohl nur noch freilaufende Nonnen...
Hunde wurden doch gebraucht,um mit Stimme & Zähnen Eigentum zu verteidigen,und nun soll die normale Aggression daneben sein?!
Schutzhund mit Pfefferspray ausrüsten?
Meine Hunde wurden nur kastriert,wenns medezinisch notwendig war(Jaccy Gebärmutterentzündung & Krebs),Arthur übergroße Prostata mit erst 9Mon.!
lg Gaby
> "die Realität der heutigen Lebensumstände erfordert manchmal besondere Schritte, die unterm Strich gesehen für Hunde eher ein Vorteil sein können."
Jain, kein Vorteil, sondern die Beseitigung/Reperatur eines Nachteils - der aber nicht die unversehrte Psyche und Physis der Tiere als Ursache hat, sondern die Haltungsumstände.
Kurz, wenn ein Tier oder Kind bekloppt wird, weil man es widernatürlich hält, und man es mit Amputationen oder Ritalin ruhigstellt, verschafft man Kind und Tier keinen Vorteil, sondern bastelt nur an den Symptomen herum, lässt die Ursachen aber bestehen.
Da mag ich stur erscheinen - aber das ist ja keine Meinung, sondern eine Feststellung der Realitäten ;)
BTW, OPs aus med. Notwendigkeiten spreche ich gar nicht an - die sind halt manchmal nötig (auch, wenn man sich das immer gut aus der Perspektive des betroffenen Tieres überlegen sollte. Nicht alles, was dem Menschen gut erscheint, ist auch gut für Tiere - und das meiste, was aus Mitleid oder gar Nichtmiterlebenwollen passiert, ist fürs Tier nicht immer so toll)
...es macht viel Freude, dieser kontroversen Diskussion zu folgen!
Im Grunde bin ich ganz bei Andreas. Leider aber passt diese Einstellung nicht mehr in unsere Zeit. Wir haben uns die Tiere zu Untertanen gemacht, Hunde und Katzen domestiziert. Dies ist nicht mehr rückkehrbar.
Eine unkontrollierte Vermehrung dieser Tiere würde ein noch grösseres, unvorstellbareres Leid dieser Geschöpfe hervorrufen. Wir haben ihnen den Lebensraum genommen und deren natürlichen Feinde aus unserem Lebensraum verbannt.
Es gibt nicht mehr genug Platz für alle Geschöpfe in unserer hochtechnisierten Welt in der Wälder, Heide und Felder den heutigen Städten und Stätten für Menschen weichen mussten.
> "Wir haben uns die Tiere zu Untertanen gemacht, Hunde und Katzen domestiziert. Dies ist nicht mehr rückkehrbar."
Wieso nicht? Das kann doch jeder Halter sofor für sich entscheiden und sein Tier abgeben oder sich keins mehr zulegen, wenn es wegstirbt.
Auch Verbote können das bewirken - viele Tiere sind doch schon als Haustier verboten.
> "Eine unkontrollierte Vermehrung dieser Tiere würde ein noch grösseres, unvorstellbareres Leid dieser Geschöpfe hervorrufen. Wir haben ihnen den Lebensraum genommen und deren natürlichen Feinde aus unserem Lebensraum verbannt. Es gibt nicht mehr genug Platz für alle Geschöpfe in unserer hochtechnisierten Welt in der Wälder, Heide und Felder den heutigen Städten und Stätten für Menschen weichen mussten."
Jain. Das gilt nicht für alle Tiere.
Wildernde Hundemeuten wären sicher kaum vorstellbar, weil gefährlich.
Freilebende Katzenpopulationen hingegen nimmt der Mensch oft gar nicht wahr, obwohl die Katzen ein sehr reichhaltiges Sozialleben haben und in größeren Gruppen leben. Leiden müssen die auch nicht mehr als andere freilebende Tiere.
> "Um aber den Rat von Andreas zu befolgen, müsste man auf Hunde als Haustiere gänzlich verzichten."
Nö.
> "Dass ist aber undenkbar, denn gerade der Hund ist von seinem Naturell her den Menschen besonders zugetan."
Wieso undenkbar?
Und zugetan können auch andere Tiere wirken - je nach individueller Ansicht. Es gibt viel mehr Menschen, die mit Hunden überhaupt nichts anfangen können. als Hundefreunde. Viele finden Hunde sogar abscheulich - oder lehnen zumindest Haustiere ab, die sich dem Menschen hechelnd unterwerfen. Andere essen Hunde lieber. Usw.
> "Habe nämlich kürzlich gelesen, dass es Studien gibt, die belegen, dass sich der Wolf bewusst und von sich aus dem Menschen angenähert hat."
Was einige Jahrtausende her ist, kann schlecht belegt werden.
Ausserdem sind Mensch und Wolf Nahrungskonkurrenten - da wird es eher um praktische Dinge gegangen sein, wenn...
Zwei Rudel dürften sich nicht angenähert haben - m.E. vielleicht zwei Einzelgänger, die Kontakt bekamen.
> "Außerdem leisten Hunde heutzutage einen derart großen Dienst an der Menschheit, dass sie eine große Lücke speziell im therapeutischen Bereich hinterlassen und auch als zuverlässiger Sozialpartner einfach nicht mehr wegzudenken sind."
Naja, die Sklaven haben auch gute Arbeit geleistet und waren von ihren Besitzern kaum wegzudenken - und trotzdem haben wir das abgeschafft ;)
> "Ich behaupte einfach mal, dass den meisten Hunden in ihrer Familie ein glückliches und bewegtes Hundeleben vergönnt ist. Mit oder ohne Kastration!!!"
Das wird auch in Haushalten behauptet, wo es Zwangsehen gibt, Mädchen- und Jungenbeschneidung, Ehrenmord, Schleierzwang, usw.
> "Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber die gibt es bedauernswerter Weise auch bei Kindern. Wo ist da eigentlich noch alles normal? Sollten wir deshalb auch auf sie künftig verzichten???"
Wer sich nicht vernünftig selbst um Kinder kümmern kann/will, sollte halt keine in die Welt setzen. Aber das Zurechtstutzen per Psychopille ist ja schon etabliert (auch da wird von den Vorteilen für das Kind geschwärmt).
Andererseits herrscht in vielen Teilen Überbevölkerung und dadurch Krankheiten und Hunger - und trotzdem schneiden wir Jungs und Mädchen nicht die Sexualorgane heraus, um uns den Anblick ihrer kranken Kinder zu ersparen (was ja z.B. ein Argument der Katzenschnippelfans ist). Wir hacken auch nicht den Jungs die Hoden ab, weil sie in manchen Gegenden/Kulturen lange auf ihre ersten Sexerlebnisse warten und deshalb angeblich müssen.
Sag Andreas, wie sähe es denn aus, wenn man deiner Argumentation folgend, die Welt verändern würde? Ich meine ganz pragmatisch: wie, wo, womit, wer.......
Und dann......???
> "Sag Andreas, wie sähe es denn aus, wenn man deiner Argumentation folgend, die Welt verändern würde? Ich meine ganz pragmatisch: wie, wo, womit, wer.......
Und dann......???"
...im Bezug auf die vorangegangene Diskussion. Du sagst, es ginge ohne Schnippelei, ohne Unterdrückung der Tiere. Wie genau kann das gehen? Wie sieht das dann aus?
Zunächst gäbe es ja unabsehbare Überpopulationen unserer Haustiere, die nachfolgend ja frei leben dürfen sollen. Also der Natur den freien Lauf lassen, Wenn ich dich richtig verstanden habe?!
@Andreas: "einfach nicht mehr schnippeln"
Na ja, mich würde interessieren, wie du die Konsequenzen in den Griff bekommen wolltest?
Leider hat deine Antwort keine Substanz. Schade eigentlich, denn Visionäre, die die Nähe zur Realität nicht verlieren sind genau das, was man im Hinblick auf den Tierschutz und dem Umgang von Menschen mit der Kreatur dringend braucht.
Denn dieses "einfach nicht mehr schnippeln" ist leider sehr, sehr kurz gedacht und würde den Tieren noch mehr Leid bescheren.
@Corinna: Ja, es ist nicht leicht mit dem Andreas ;-) Leider aber kann ich in seinem letzten Statement keinerlei ernsthafte Argumentation erkennen. Das war schon mal anders.
> "Andreas, wenn Du aktiv im Tierschutz mitmischen und vor Ort das Dilemma vieler Straßenhunde und -katzen miterleben würdest"
So ein Dilemma haben wir aber nicht. Und hatten wir in jüngerer Vergangenheit auch nicht.
> "Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn er "umsetzbare" und zukunftsorientierte Vorschläge im Tierschutz anbieten würde. Dann wäre ich die Erste, die unterschreibt....."
Hab ich doch: Artgerecht halten oder notfalls verzichten.
Ausserdem haben wir das alles im Tierschutzgesetz, welches vom Prinzip längst verbietet, an Tieren einfach so herumzuschnippeln. Aber es wird durch Ausnahmen aufgeweicht, weshalb eben Tierhalter trotzdem an ihren Hühnern, Katzen, Schweinen & Co herumschneiden dürfen.
> "Na ja, mich würde interessieren, wie du die Konsequenzen in den Griff bekommen wolltest? Leider hat deine Antwort keine Substanz."
Mehr Substanz geht ja gar nicht, als zu sagen: Man unterlässt eine Handlung indem man sie unterlässt.
Und welche Konsequenzen? Wenn ein Nutztier nicht zurechtgeschnitten wird, ist die Konsequenz, dass es artgerecht und unversehrt gehalten wird - und wenn man das nicht kann oder will, wird gar keins gehalten.
Oder man besteht auf das Zurechtschneiden, gibt das dann aber zu und erzählt keine Märchen über den angeblichen Nutzen für das Tier.
> "Leider aber kann ich in seinem letzten Statement keinerlei ernsthafte Argumentation erkennen."
Nun, ich sagte, dass man etwas sein lassen kann, indem man es sein lässt.
Dann sagte ich zweimal "Nö", weil ich davon gar nicht gesagt hatte.
Und was den Lauf der Natur (bezüglich der Tierpopulationen) betrifft, sagte ich, dass es drauf ankommt (da musst du halt präziser werden, damit man dazu mehr sagen kann).
Für den Fall, dass Populationen zu Schädlingen werden, sagte ich schon, dass ich dagegen nichts habe (wie du wohl auch nicht).
Es gäbe keine , oder wenigstens deutlich weniger Strassenhunde, wenn man eben kontolliert und gezielt kastrieren würde. Spanische Strassenhunde sind nicht weniger Wert gerettet zu werden, als Tiere, die in unseren Tierheimen sitzen. Bei uns wenigstens bekommen sie geregelte Malzeiten und ein Minimum an Zuwendung. Ein "ausgedienter" Galgo, dessen Halter mit seiner Laufleistung zuvor Geld verdient hat, kann froh sein, mit dem Leben davonzukommen. Eine Vielzahl dieser Hunde werden nämlich einfach erschlagen, gehängt oder sonstwie zu Tode gebracht.
Es ist keine Frage von "lieber die, als die". Es ist eine Frage des Respekts vor der Kreatur! Jedes dieser Tierleben ist schützenswert. Es kann kein Weg sein, dass man die Tiere, von denen es "genug" gibt, einfach ihrem armseligen Schicksal überlässt.
@Matthias: Jeden Monat spende ich Geld für Tiere in Not, den WWF und Greenpeace. Was tust du???
> "Nicole, Dein Statement kann ich voll und ganz unterstreichen. Tierschutz darf doch nicht vor der eigenen Haustüre aufhören. Entweder sind wir ein Europa oder nicht."
Dann muss man vor Ort was tun oder das mit Spenden unterstützen. Betroffenheitstourismus und Tierimporte bringen da nichts (ausser manchen "Initiativen" Profite).
> "Nämlich, weil wir zu einer Wegwerfgesellschaft geworden sind und da fallen die geretteten Straßenhunde aus Tötungsstationen gar nicht ins Gewicht."
Das sollte man anderen Ländern nicht immer vorwerfen, wenn man selbst Tiere tötet oder töten lässt, wenn sie schaden oder stören. Hier sind es halt Kakerlaken, Ratten, Karnickel, usw - woanders Katzen, Kamele oder Hunde.
Und grad die Halter Fleisch fressender Haustiere lassen doch für ihr Hobby unzählige Tiere als Futter über die Klinge springen.
Sich dann aufzuregen, wenn es woanders ähnlich ist, nur mit anderen Tieren, ist doch widersprüchlich - wenn nicht gar stellenweise heuchlerisch.
Ganz schwach Andras. Und wirklich: sehr schade.
Sege kurz gedacht, ohne jede Voraussicht bezüglich der Konsequenzen.
Aber in Einem sind wir uns einig: Der Mensch ist das Übel!
> Ich empöre mich nur über die Art, wie Tiere gehalten und misshandelt werden, bevor sie dann noch auf quälerischste Weise abgemurckst werden. Immer mit der Rechtfertigung, sie sind unverzichtbare Nahrungsmittel."
Fast überall auf der Welt werden Tiere möglichst schnell geschlachtet. Die Leute haben einfach keine Zeit für lange Quälereien, die ihnen oft angedichtet werden. Manche Tiere sind auch zu gefährlich/kräftig, als dass man sich da Zeit lassen kann. Und moderne Einrichtungen müssen eh effektiv sein.
Viele schlichte Methoden sind "wir" nur nicht mehr gewohnt - so wirkt das Erschlagen mit einem Knüppel für viele wie eine brutale Quälerei, kann aber ebenso effektiv sein, wie moderne Methoden. Und wenn man Tiere tötet/schlachtet, zucken sie halt noch (das berühmte Beispiel vom kopflosen Huhn dürfte jeder kennen) und sie bluten auch (sind halt Lebewesen und keine lila Kuh).
Und die verweichlichten Zivilisten verbreiten dann normale Schlachtungen als Grauenvolles - und Gutmenschen machen dann gern Hypes daraus, um das für ihre Zwecke zu nutzen.
Hinzu kommt noch viel Unwissenheit, Naivität und Dummheit vieler Empörter, die dann sogar sowas glauben, wie die Mär von den "Bonsai Kitten" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bonsai_Kitten )
> "Wenn es denn so ist, dann muss man sie doch nicht schon zu Lebzeiten eine derartig brutale Haltung und Behandlung ertragen lassen."
Das stimmt. Aber wer im Kastrierhaus sitzt, sollte nicht auf Schnabelstutzer und Schwänzchenabschneider zeigen, oder!? ;)
Schlimm, was Nutztieren in der Landwirtschaft passiert - aber die haben es wenigstens nach ein paar Monaten hinter sich, während eine Katze z.B. jahrelang verstümmelt und in Gefangenschaft gehalten wird und auch ein verfetteter Mops noch jahrelang zu Tode geliebt wird.
> "Ich maße mir bei Weitem nicht an, von anderen Ländern wie z.B. Asien zu verlangen, dass sie auf den Verzehr von Hundefleisch verzichten. (...) Gerade diese Länder, die häufig von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen heimgesucht werden, schreien dann aber am lautesten nach Hunden, damit sie ihr Leben zur Rettung von Veschütteten riskieren. Mehr Heuchelei und Widersprüchlichkeit gehen nicht!"
Kühe geben uns Milch - aber wir essen sie auch.
Pferde sind Arbeitstiere und Sportgeräte - und wir essen sie auch.
Hühner legen Eier - und wir essen sie auch.
Heuchelei ist doch eher, was wir tun, wenn wir andere Länder kritisieren für Sachen, die wir selbst machen. Ob das nun die Hundeesserei ist, obwohl wir halt Schweine essen... oder der Hype um Japaner, die ein paar doofe Delfine schlachten, während wir fröhlich Millionen Fische töten und essen... oder die Empörung, wenn Hunde und Katzen zu Schädlingen wurden und bekämpft werden, während wir mit anderen Tieren (Ratten, Käfer, Schnecken, usw.) nichts anderes machen... usw.
> "Warst Du schon mal in einer Geflügelschlachterei?
Mein Mann ist bestimmt kein Weichei und schon gar nicht so sensibel in Puncto Tierschutz wie ich, aber was er da gesehen hat, verschlug ihm die Sprache und künftig den Appetit auf Hähnchen aus Mastbetrieben...."
Und was war da denn nun so schlimm?
> "Da Du die Asiaten auffällig verteidigst, könnte ich Dir als Gegenbeispiel so Einiges erzählen, von Freunden, die aus beruflichen Gründen vier Jahre in China gelebt haben. Weil das aber zu weit führt, denke ich, dass Du Dir das auch so vorstellen kannst trotz all Deinem Verständnis und Sympathie für dieses an sich wunderschöne Land."
Ich hab mit China nix am Hut. Ich bin auch kein Freund ihrer Küche.
Aber ja, verteidigen - wenn angebracht.
Und das ist es in den Beispielen, die ich nannte.
> "Und überzeugen wirst Du mich mit Deiner Ansicht nicht, dass das Abschlachten
der Delphine harmlos und in geringer Zahl passiert."
Nimm nur den Taiji-Hype. Da werden ein paar hundert Raubsäuger geschlachtet und es gibt einen Riesenwirbel darum, während es den gleichen Leuten scheißegal ist, dass Millionen andere Tiere auch geschlachtet werden.
> "Du kannst Dich selber ja jederzeit für Ratten, Käfer,Schnecken u.a. einsetzen.
Auch ihnen gebührt Respekt, da bin ich ganz bei Dir."
Will ich gar nicht. Es geht um Schädlinge - und dass wir alle sie bekämpfen, wenn sie uns schaden oder nerven. Wenn man also selbst das ok findet, ist es anmaßend, frech und heuchlerisch, wenn man andere angreift, wenn die nichts anderes machen.
Du tötest die lästige Zecke an deinem Hund - andere haben lästige Hunde und töten die. Wo ist da der Unterschied? Nirgends!
Du schiesst dich immer mehr ins "Aus".
Dein letzter Kommentar ist einfach nur bodenlos dumm.
Kennst du die Geschichte vom Seesternsammler, der für nur wenige, aber wenigstens einige Seesterne einen Unterschied macht?
Vermutlich nicht.
Vermutlich wirst du dir auch keine Mühe machen, die Geschichte zu erfahren oder gar sie zu verstehen.
An Menschen mit Einstellungen wie deinen scheitert so manches Leben eines Tieres.
Was die Dummheit der Delphine betrifft, die du ansprichst: Delphine haben nachgewiesen massive soziale Kompetenzen, die mit dem sogennannten IQ der Menschen durchaus mithalten können. Im Bereich des EQ durften sie weit über unseren Durchschnitt liegen.
Inzwischen finde ich deine Statements einfach nur anmassend und kindisch. Zeitweilig wirkst du auf mich wie ein vierjähriges Kind, das sich auf den Boden wirft und solange schreit, bis es das bekommt, was es will.
Aber bitte: Jedem das Seine!
> "Du schiesst dich immer mehr ins "Aus". Dein letzter Kommentar ist einfach nur bodenlos dumm."
Und du kannst nur persönlich werden und nun sogar pöbeln, ohne deine Aussagen zu begründen (inzwischen darf man davon ausgehen, dass du es gar nicht kannst).
> "An Menschen mit Einstellungen wie deinen scheitert so manches Leben eines Tieres."
Fass dir da mal an die eigene Nase, denn nicht ich bin es, der Tiere in werte und unwerte Arten unterteilt.
> "Was die Dummheit der Delphine betrifft, die du ansprichst: Delphine haben nachgewiesen massive soziale Kompetenzen, die mit dem sogennannten IQ der Menschen durchaus mithalten können. Im Bereich des EQ durften sie weit über unseren Durchschnitt liegen."
Soziale Kompetenzen haben nur mit dem EQ zu tun, wenn überhaupt - und nicht mit dem IQ. Ausserdem inzwischen Allgemeinwissen: Delfine sind Raubtiere. Sie töten auch mal ihresgleichen oder ihre Babys. Sie entführen Weibchen und vergewaltigen sie.
Was die angebliche Intelligenz der Delfine betrifft, hat man sich geirrt. Viele Märchen wurden auch von TV-Serien verbreitet - und Otto Normal hat das geglaubt (ich auch früher) und viele haben daraus einen Hype gemacht. Inwzwischen weiß man aber, dass Delfine nicht halbwegs so intelligent sind, wie man mal vermutet hat, sondern selbst viele Vogelarten noch intelligenter sind, als man es Delfinen je zutraute.
> "Tut mir leid Andreas, aber Deine Vergleiche werden in meinen Augen langsam schizophren."
Zitat? Begründung?
> "Wenn Du der Meinung bist, dass jeder das Recht hat, alles, was er als lästig empfindet, bekämpfen und töten kann/soll, dann driften wir mit unseren Ansichten derart weit auseinander, dass es sinnlos ist, weiter darüber zu diskutieren."
Ich habe von diesem Recht noch gar nicht gesprochen, sondern sagte:
"Es geht um Schädlinge - und dass wir alle sie bekämpfen, wenn sie uns schaden oder nerven. Wenn man also selbst das ok findet, ist es anmaßend, frech und heuchlerisch, wenn man andere angreift, wenn die nichts anderes machen.
Du tötest die lästige Zecke an deinem Hund - andere haben lästige Hunde und töten die. Wo ist da der Unterschied? Nirgends!"
Darfst gern anderer Ansicht sein - aber dann bitte auch sagen, WAS falsch sein soll und WARUM.
> "Selbst wenn Delphine strohdumm sein sollten, haben auch sie das gleiche Recht auf unversehrtes Leben wie andere Wasser- oder Erdbewohner auch. Nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt irgendeine Quälerei, die ihnen angetan wird."
Richtig, aber darum gings ja nicht. Es ging um die Jagd bzw. das Schlachten von ein paar Delfinen - und dem Hype darum. Und dazu sage ich nur, dass die gleichen Leute, die sich darüber empören, dagegen nichts haben, wenn es andere Tiere betrifft bzw. sie sogar davon profitieren (Nahrung, Tierfutter für den Liebling, etc.)
Sorry, aber da bin NICHT ICH derjenige, der da bezüglich der Rechte/Tiere Unterschiede macht.
> "Und was ist an Hunden schädlich, lieber Andreas.....verglichen mit Zecken...???
Ist der Vergleich nicht mehr als absurd? Man kann Hunde halten oder auch nicht. Aber ein Hund wird Dir niemals wie z.B. ein Blutsauger bewusst Schaden zufügen, wenn Du ihn in Ruhe lässt. Im Gegenteil, er wird Dich lieben und sein ganzes Dasein auf Dich ausrichten, egal wie Du ihn behandelst....."
Jede Tierart kann zu einem Schädling werden. Wenn die Zecken weit weg im Wald hocken, stören sie dich nicht - aber wenn sie deinen Hund und sein Körbchen befallen, sind sie zu Schädlingen geworden. Die eine Ratte wird als Haustier geliebt - die tausend störenden Ratten werden als Schädlinge bekämpft. Usw.
Und so kann es mit Hunden und Katzen in anderen Ländern der Fall sein. Ganz einfach.
> "Also ist es doch verständlich, dass man unter Schädlingen und Haustieren einen Unterschied macht, was ihre Nützlichkeit und Stellenwert betreffen."
Eine Kuh im Stall ist nützlich - eine wilde Herde im Garten sind Schädlinge.
Ein Schwein auf der Weide ist nützlich - im Garten sind es Schädlinge.
Wildschweine im Wald sind lustig - aber im Garten oder durch Angriffe auf Menschen werden sie Schädlinge.
Insekten im Busch sind toll - im Haus Schädlinge.
Es ist immer relativ, was Haus- und andere Nutztiere sind - und auch, was Schädlinge sind. Was der eine verfolgt oder isst, kuschelt der Nächste zu Tode. Was der eine in den Stall stellt, findet der Andere ekelig. Usw.
Welch grober Unfug.
Aber es erübrigt sich, dies weiter zu kommentieren, da alles bereits gesagt wurde.
In der Diskussion bist leider du, Andreas derjenige, der sich keinen Millimeter bewegt, sich Gedanken zu machen scheint und die Argumente Anderer abwägt. Ich habe den Eindruck, es geht dir nur darum, deine Fahne hochzuhalten, egal ob da ein Sinn dahinter steckt oder nicht.
Die Quellen deiner Halbweisheiten jedenfalls bist du schuldig geblieben. Wohingegen es gesicherte Studien gibt bezügl. Population in Industrieländern, Überpopulation in Entwicklungsländern von eben unseren sogenannten Haustieren. In den "hochentwickelten" Ländern nämlich ist die Lebensqualität der "Haustiere" um ein Vielfaches höher als der in den sogenannten "Entwicklungsländern" oder der ärmerer Regionen. Besonders gut leben Tiere in Ländern, in denen eben eine Geburtenkontrolle mittels Kastration vorgenommen wird.
Bezügl. des Tötens von Tieren mache ich noch immer einen Unterschied. Ein Hund kann nicht artgerecht und gesund ernährt werde, ohne tierische Proteine zu sich zu nehmen. Wir hingegen können darauf sehr gut verzichten.
Das zumindest ist mein Anteil, um das Leid der Tiere zu minimieren. Ich lebe sehr gesund ohne Fleisch, Milch und Eier und kleide mich modisch, legere oder festlich ganz ohne das einem Tier dafür das Fell über die Ohren gezogen werden musste.
Vermutlich bekomme ich keine Antwort, aber auch bei dir stelle ich mir die Frage, wo dein Anteil ist, dass es der Kreatur besser geht. Du scheinst ja alles klar zu sehen, auf deine Art jedenfalls. Theoretisch. Wie schaut es in der Praxis aus?
Ja, jetzt habe ich mich doch wieder ausgelassen. Ganz konträr zu meiner Ankündigung oben. Aber: Der Geist ist willig.......................
Liebe Nicole, ich bin auf alles eingegangen und habe ausreichend argumentiert. Du hast das ignoriert und wirst lieber unsachlich. Das ist ok. Ich habe aber keine Lust, mich endlos zu wiederholen, wenn es eh ignoriert wird.
> "Die Quellen deiner Halbweisheiten jedenfalls bist du schuldig geblieben"
Deine Quellen waren dagegen natürlich extrem auffällig.
> "Wohingegen es gesicherte Studien gibt bezügl. Population in Industrieländern, Überpopulation in Entwicklungsländern von eben unseren sogenannten Haustieren. In den "hochentwickelten" Ländern nämlich ist die Lebensqualität der "Haustiere" um ein Vielfaches höher als der in den sogenannten "Entwicklungsländern" oder der ärmerer Regionen."
Von welchen Populationen welcher Tiere in welchen Ländern redest du überhaupt?
Und von welchen sogenannten Haustieren? Was ein Haustier ist, ist nämlich relativ. In Deutschland mögen sich viele den Luxus leisten können, kleine Raubtiere wie Katzen oder Hunde - notfalls zurechtgeschnitten - für die eigene Belustigung in Gefangenschaft zu halten. In anderen Ländern werden Hunde schlicht als Werkzeug benutzt (wie hierzulande Pferde). Oder sie landen auf der Speisekarte (wie hierzulande Möhren und Schweine). Oder sie werden zu Konkurrenten und Schädlingen und werden bekämpft (wie hierzulande die Ratte, Zecke, Silberfische, etc.).
> "Besonders gut leben Tiere in Ländern, in denen eben eine Geburtenkontrolle mittels Kastration vorgenommen wird."
Sich über Mitlebewesen stellen und das Recht nehmen, es sich wunschgemäß zurechtzuschneiden und dann noch so tun, als ob man dem Opfer etwas Gutes tun würde, ist typisch Mensch. Da macht er ja nicht mal vor Seinesgleichen halt.
> "Bezügl. des Tötens von Tieren mache ich noch immer einen Unterschied"
Schön, endlich mal was Konkretes: Du teilst die Tiere halt in wertes und unwertes Leben ein. Die einen magst du und willst sie schützen - die anderen nicht und die dürfen über die Klinge springen.
> "Ein Hund kann nicht artgerecht und gesund ernährt werde, ohne tierische Proteine zu sich zu nehmen."
Richtig. Im Falle des Haustiers werden die Futtertiere aber nur für deinen Spaß, Raubtiere halten zu können, getötet.
> "Wir hingegen können darauf sehr gut verzichten."
Du anscheinend nicht, denn du lässt ja Tiere für deinen Spaß töten.
Ausserdem ist der Mensch Allesfresser - aber das ist ein andere Thema.
> "Das zumindest ist mein Anteil, um das Leid der Tiere zu minimieren."
S.o.
> "aber auch bei dir stelle ich mir die Frage, wo dein Anteil ist, dass es der Kreatur besser geht. Du scheinst ja alles klar zu sehen, auf deine Art jedenfalls. Theoretisch. Wie schaut es in der Praxis aus?"
Ich hab dazugelernt und gar kein Haustier.
Die meisten will ich eh nicht - und die anderen könnte ich nicht artgerecht genug halten.
Ansonsten esse ich tierische und pflanzliche Lebewesen, weil man sich davon halt ernähren muss. Ethisch gibt es da keinen Unterschied, weil beides - Möhre und Schwein - Lebewesen sind.
Auf all deine Fragen habe ich längst geantwortet.
Und ja, in meinen wildesten Träumen höre ich die Möhren schreien.
Damit beende ich meine Teilnahme an dieser Diskussion, denn inzwischen dreht sich im Kreis.
> "Andreas, ich behaupte ja nicht, dass Du in Allem Unrecht hat.
Aber wo auf der Welt gibt es schon Gerechtigkeit und Gleichheit in der Behandlung aller Lebewesen?"
Und das findest du ok?
Das wäre wenigstens mal ehrlich und nachvollziehbar wäre es dann auch, dass du manche Tiere bevorzugst.
> "Also können wir auch nicht alle Tiere gleich lieb haben, beschützen oder mögen.
Allerdings haben sie Respekt und Achtung verdient."
Hier widersprichst du dem obigen...
> "Wenn schon Tiere getötet werden müssen, dann aber bitte immer auf eine humane Weise."
Ja. Oder gar nicht und leben lassen, auch wenn einem das natürliche Leben als Mensch nicht gefällt.
> "Dafür müssen wir ihnen vorher für ihr Dasein eine qualfreie, lebenswerte und möglichst artgerechte Haltung ermöglichen und sie nicht mit Gewissenslosigkeit wie einen gefühllosen Gegenstand behandeln."
Wenn du das ernst nehmen würdest, wäre Fleisch arschteuer und dann müsstest du die Haustierhaltung verbieten. Kastrieren wäre auf alle Fälle nicht mehr drin.
> "Ich denke dabei an unzumutbare Massentierhaltungen, unerträgliches Zusammenpferchen im lebenden Zustand, betäubungsloses Häuten oder Beschneiden, kilometerweite Lebendtransport um nur Einige Tierqualen zu nennen."
Ja, aber s.o.
> "Woher nehmen wir und das Recht heraus, ihnen im Vorfeld schon unermesslich grausame Schmerzen zuzufügen, nur weil sie mit ihrer Wehrlosigkeit den Menschen völlig ausgeliefert sind."
Mit dem gleichen Recht, mit dem manche ihnen Organe herausschneiden, um sich(!) die Haltung zu erleichtern...
Angst, das Geschlechtsorgan oder einen anderen Körperteil zu verlieren. Von S. Freud als häufigste Angst der Kindheit aufgefaßt, wobei neben der Drohung der Eltern, das (etwa zur Selbstbefriedigung betastete) Glied abzuschneiden, auch die Beobachtung des vom Knaben als kastriert erlebten Mädchens genügt, um die Kastrationsangst auszulösen. In ihrer unmittelbaren Bedeutung ist die Kastrationsangst meist unbewußt; bewußtseinsnahe ist eine allgemeine Beschädigungsangst, die Furcht vor Verletzungen bis zur Hypochondrie (Neigung zur Krankheitseinbildung). Das Kind fürchtet die Trennung (von den Sicherheit gewährenden Bezugspersonen) mehr als den (nicht vorstellbaren) Tod. Die Kastrationsangst ist ein urtümliches Bild der Trennung von einem wichtigen Körperteil und damit auch von den frühen Bezugspersonen. (............)
> "Kastrationsangst Angst, das Geschlechtsorgan oder einen anderen Körperteil zu verlieren. Von S. Freud als häufigste Angst der Kindheit aufgefaßt, wobei neben der Drohung der Eltern, das (etwa zur Selbstbefriedigung betastete) Glied abzuschneiden..."
Und was soll dieses Zitat an dieser Stelle aussagen?
Etwa, wer dagegen ist, dass Halter zu ihrem Nutzen ihren Tieren Ohren, Schwänze, Stimmbänder oder wichtige Organe wegschneiden, ist psychisch krank?!
> "Und über unseren druchschnittlich viel zu hohen Fleischkonsum haben wir schon mal woanders diskutiert. Zumal das in der Menge noch nicht mal gesund ist."
Sagt wer?
Der Mensch ist Allesfresser. Er musste schon lange Phasen überstehen, in denen er sich überwiegend von fleischlichen Lebewesen ernähren musste und ist nicht ausgestorben. Es gab auch schon Studien, bei denen Leute sich nur von Fleisch ernährten und keinen Probleme hatten.
Ausserdem ändert sich ja nichts am moralischen Dilemma, nur weil man eine Art Wesen nicht mehr isst und dafür die andere Art in Massen tötet und isst.
> "Es kann doch nicht sein, dass z.B. Milch viel billiger als eine Batterie ist...."
Warum nicht? Angebot und Nachfrage...
> "Hervorragendes Beispiel als Abschreckung und zum Nachdenken geeignet"
Naja, wenn man dort das hier liest:"Bis sich darin ein Steak züchten lässt, also ein ganzer Muskel mit Blutgefäßen und Fettmaserung, wird es noch etwas dauern", dürfte das nicht sehr nahrhaft sein.
"Was meinst Du denn, wie sich Männer verhalten, wenn ihr Bedürfnis nach Geschlechstverkehr ständig unterdrückt und untersagt wird, so wie es bei Rüden nun mal der Fall ist?
Aggressives Verhalten ist dann noch die geringste Auffälligkeit."
au Backe, was steht hier? Das muß mal näher erklärt werden. Ich glaub ich bin im falschen Film.
Taubeneiverwertung mal anders !
Vorgestern fand ich ein Amselei unter einem Busch,gestern morgen war es ein Taubenei unter einer Zypresse-ich glaube,da war ein Kuckuck im Spiel,denn...
4. Trainerworkshop der Judo-Region-Hannover im...
Am 5.Mai 2012 war der 4.Trainerworkshop der Judo-Region-Hannover im Olympia- und Bundesstützpunkt Hannover. Neben dem 1. Vorsitzender der Judo-Region...
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