Das Unwort des Jahres lautet "betriebsratverseucht"
Das Unwort des Jahres heißt „betriebsratsverseucht!“
Das hat die Jury aus Experten in Frankfurt am Main beschlossen. Sinn der Aktion ist eine sachlichere und humanitäre Wortauswahl im täglichen Sprachgebrauch.
Die Bezeichnung „betriebsratverseucht“ stammt von dem Abteilungsleiter einer Baumarktkette.
In diesem Ausdruck steckt eine kranke Denkweise vieler Vorgesetzter und irgendwie ist es für die Phase am Arbeitsmarkt, die wir gerade durchleben müssen auch nicht untypisch.
Immer mehr Arbeitnehmer lassen sich immer mehr gefallen, weil sie Angst davor haben, ihren Job zu verlieren.
So verzichten sie auch schon mal auf vieles, was ihnen vom Gesetz her zustehen würde.
Betriebsräte setzen sich für Kollegen ein und ernten Undank und abfällige Bemerkungen von „oben“.


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