15. September 1881

Besitz-Zeugnis - und was ist das für ein Buchstabe vor dem letzten "s"?
...ein "h" ! siehe königlic'h'er... Gruß Gernot
@ Kirsten, es ist halt eine Fundgrube ;-)
@ Gernot, darauf wäre ich nie gekommen...!!
.. das glaube ich nicht ! G.
konntest Du den 100ten Jahrestag wenigstens gebührend mitfeiern oder sollte es in der Überschrift nicht doch 1881 heißen?
Danke, Christel ;-) Sehr aufmerksam...
Liebe Petra Pschunder,
der Buchstabe vor dem letzten "s" (Rund-S) ist ein damals übliches Lang-S.
Weiteres findest Du auch unter nachfolgendem Link bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Langes_s
Im unteren Bereich dieser Seite befinden sich Anwendungsbeispiele wie "Ein Lang-s wurde auch im Wort „Congress“ in den „Bill of Rights“ (1788) der USA benutzt" und "US-Verfassung von 1787: Blesings und Congres".
Herzliche Grüße nach Garbsen
Ernst Ullrich
Petra, mich beeindruckt bei Dokumenten aus dieser Zeit immer das gestochene Schriftbild. Wenn ich mir so meine Klaue ansehe. O, je.
LG Günther
Mit dem langen "s" aus der Kurrentschrift um 1900 gehe ich mit , aber es sieht in vergleich zum langen s doch sehr wie ein "h" aus .
mmmh! -- es wäre nicht die erste Urkunde mit einem in aller Akuratess verfassten Schreibfehler!
Ich zitiere aus dem Grimm'schen Wörterbuch (begonnen 1838)
"zeugnis, aussage vor gericht oder in einem rechtsverfahren:
der hund rümet sich zügnus,
die ward im ze hören erkennet
nam darauff das sacrament mit viledlen,
die im des zeugnus geben wolten,
das er an dem unschuldig were
die junckfrawen hie gegen (wist!),
welche mein gantz leybeygen ist,
als ich durch zeugnusz dar wil thon"
Fällt euch etwas auf? Die Schreibweise des Wortes "Zeugnis" ist bei den letzten Buchstaben schon sehr eigenwillig! - auch der nette Kringel über dem Buchstaben - und der wiederholt sich auch so fröhlich da und dort!


Du "saugst" Deinen Arbeitgeber aber ganz schön aus, Petra ;-)))