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Startbereit
 
Die Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus
Zum 2. Mal hat Hartmut Büttner, Helmut Busjahn, Erich Pohl und Klaus Peter zum "Gradeln" durch die grünen Seiten von Garbsen und Umgebung eingeladen.
Seit der Teilnahme von Dr. Christian Grahl, der Schirmherr der Radtour und inzwischen Bürgermeister von Garbsen ist, spendierte er den Anfangsbuchstaben seines Nachnamens und die von Hartmut Büttner ins Leben gerufene jährliche Fahrradtour wurde nun in „Gradeln“ umbenannt.

Treffpunkt und Start war wie jedes Jahr die Flutbrücke am Rathausplatz, von wo sich gut 60 Teilnehmer bei angenehmen Spätsommerwetter in legerer Kleidung und Fahrradhelm auf die ca. 18 km lange Strecke begaben.
Der Weg führte durch die Stadtteile Alt Garbsen, Garbsen Mitte, Havelse und Hannover Marienwerder wo anfangs noch ein betonierter Weg durch die Felder auf dem sich die Teilnehmer in lockerer Reihenfolge fanden. Auch wenn sich die Radler manchmal sehr nahe kamen, kam es zum Glück außer zu ein paar Flüchen zu keinen weiteren Zusammenstößen. Wie immer sorgten die Ordner stets für eine sichere Überquerung der Fahrbahnen insbesondere beim neu gestalteten Gutenberg Kreisel, dem noch ein beleuchtetes Kunstwerk in die Mitte gestellt werden soll.
Beim den ersten Stopp in der Garbsener Schweiz, gab Helmut Busjahn Erläuterungen zu einer kleinen Kurskorrektur.

Der Blaue See und die Gaststätte waren durch das schöne Wetter so gut besetzt, dass kaum Möglichkeit für 60 Personen zu einer Führung und Besichtigung der Anlagen zur Verfügung stand.
Und so ging es durch den kühlen Wald der Garbsener Schweiz in die Leine Aue in Richtung Altgarbsen zum Heimatmuseum.

Auch Christian Grahl fand endlich Zeit und Muße zum ersten Mal das Heimatmuseum, das jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet hat, zu besichtigen. Hier spendierte er allen Teilnehmern einen kühlen Erfrischungstrunk.
Und wie der Leiter des Museums, Prof. Dr. Hans-Dieter Stölting, sagte, der Eintritt ist frei und es gibt sogar gratis Kaffee und Kuchen. Das allein sollte nicht nur Anreiz sein, das Museum zu besuchen, denn die Ausstellungstücke sind es allemal wert.

Weiter ging es nach Havelse zum Betriebshof der Stadt Garbsen.

Und sollte es mal Probleme mit der Kanalisation, verstopften Rohren oder anderen Unpässlichkeiten im oder ums Haus herum geben, sind wir alle froh wenn uns schnell geholfen wird.

Dazu steht in Havelse der Betriebshof der Stadt Garbsen rund um die Uhr für die Bürger mit einem inzwischen großen Fuhrpark bereit. Viele Dinge, die in der Vergangenheit schwere Handarbeit waren, können jetzt mit Spezialmaschinen (Rasen mähen im Graben) erledigt werden, und entlasten die Mitarbeiter. Das hat dazu geführt, dass die einst für zu groß erklärte Halle jetzt schon zu klein geworden ist.
Die Stadt fährt auch mit umweltbewussten, elektrisch angetriebenen Autos, die bis zu 100 km mit einer Batterieladung schaffen und sie wird weitere E-Autos anschaffen, so Meino Heuer der Betriebsleiter.

Nicht immer ist der kürzeste Weg der schönste und so ging es auf einem kleinen Umweg an den Hinüberschen Gärten vorbei durch den Klosterforst zum Marienwerder Kloster, dass leider heute auch nicht zu besichtigen war.
Hartmut Büttner gab einige Erklärungen zum Kloster, die Teilnehmer waren ganz Ohr und genossen die kurze Pause zum Entspannen der Bein- und Gesäßmuskulatur.

Von hier ging es dann weiter am Mahnmal des KZ Hannover Stöcken vorbei zum ehemaligen Eingang des KZ Stöcken, von dem man noch einen eisernen Träger aus dem Boden ragen sieht.
Das ehemalige KZ-Gelände liegt auf Blei und Quecksilber verseuchtem Gebiet der damaligen Akkumulatoren Fabrik und ist jetzt durch einen Wassergraben unzugänglich abgetrennt. Hier hatten nach den KZ-Häftlingen vertriebene Deutsche aus den deutschen Ostgebieten zunächst eine Unterkunft gefunden.

Pastor Edgar Dogge erinnerte mit bewegten Worten an die 5 in Hannover bis Ende des Zweiten Weltkrieges vorhandenen Konzentrationslager und das traurige Schicksal seiner Insassen.

Die letzte Etappe war wohl die schönst insofern, als jeder wusste, dass nach dieser letzten Teilstrecke in Havelse auf dem Gelände der Corpus-Christi Kirche lecker Speisen und kühle Getränke warten.
Erich Pohl hatte mit seinem Team bereits Grillwürste, Leberkäse, Bratkartoffeln, Quark, Krautsalat soweit vorbereitet, dass es fast zu keiner Wartezeit beim Essenfassen kam.
Bei geselligem Zusammensein wurden noch die Erlebnisse des Tages ausgetauscht.

Reich an neuen Informationen und Eindrücken klang der Tag bei herrlichem Sonnenschein aus und rief quasi nach Fortsetzung der inzwischen traditionsgleichen Radtour.

Georg Pauldrach
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