eingangstür: diese gruppen dürfen heute zuerst an die töpfe..
Zwei jahrgänge der IGS Garbsen ( hier: 5. und 6. jg, rund 450 schülerInnen ) beim täglichen mittagessen notgedrungen im forum der schule:
Die schulmensa wird seit einigen monaten völlig umgebaut und im frühjahr 2010 zünftig eingeweiht. Bis dahin müssen küchenmitarbeiterinnen und schülerInnen mit ihren lehrkräften ihr mittagessen im feierraum der IGS einnehmen.
Umständlich, eng und herrlich laut ! Aber es scheint zu schmecken !
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Unsinn, Andreas,
zu einer ganztagsschule gehört eben nun mal ein angebot zum mittagessen. Das hat bestenfalls als ( gewünschte ) nebenwirkung, dass einige kinder, die kein regelmäßiges mittagessen erhalten würden, in der schule dieses bekommen.
Eben! Und ich finde das halt sehr schlimm, wie sich das antifamiliär fehlentwickelt hat - und dass nicht die Ursachen bekämpft werden, sondern man an den Symptomen herumdoktert.
Elisabeth, nur weil ich feststelle "Schlimme Zeiten, wenn von Eltern vernachlässigte Kinder schon von den Schulen gefüttert werden müssen...", will ich ja keine Kinder verhungern lassen. Ausserdem bestätigt mich das, wenn sogar du schon vom Verhungern als Alternative zum staatlichen Ganztagszugriff sprichst. DANN scheinen die Zeiten schon schlimmer als schlimm zu sein.
Ich finde das gemeinsame Essen gut. Wenn beide Elternteile arbeiten ist das eine sinnvolle Sache. Da die Verhältnisse heute nun mal so sind, dass der Lebensstandard mit einem Gehalt nicht gehalten werden kann, sollte es mehr Gesamtschulen geben. In England gibt es das schon lange und keiner regt sich darüber auf.
> "Da die Verhältnisse heute nun mal so sind, dass der Lebensstandard mit einem Gehalt nicht gehalten werden kann, sollte..."
...man es sich halt überlegen, ob einem Kinder wichtiger sind oder ein bestimmter materielle Wohlstand!
Und wenn es um die zu niedrigen Löhne geht, die sich vermehren, sollte man halt was dagegen unternehmen und nicht Milliarden in Aufbewahrungsanstalten versenken und damit auch noch das Sinken der Löhne anzutreiben.
Bleibt doch mal beim thema des beitrages:
Es geht um den umbau der mensa einer ganztagsschule...
In vielen anderen europäischen staaten ist die schulverpflegung eine in der regel kostenlose selbstverständlichkeit.
> "Bleibt doch mal beim thema des beitrages: Es geht um den umbau der mensa einer ganztagsschule..."
Richtig. Und dazu sagte ich ja schon oben: "Und ich finde das halt sehr schlimm, wie sich das antifamiliär fehlentwickelt hat - und dass nicht die Ursachen bekämpft werden, sondern man an den Symptomen herumdoktert"
Wenn es um den Umbau geht, kann man den auch ablehnen. Und wenn es innerhalb einer Ganztags"schule" passieren soll, kann man auch die ablehnen. Stattdessen kann man auch über Ursachen der Misere sprechen und wie man sie beseitigt.
> "In vielen anderen europäischen staaten ist die schulverpflegung eine in der regel kostenlose selbstverständlichkeit."
Schlimm genug, aber das ist ja nun kein Argument, dass wir nachmachen, was andere Staaten tun, nur weil sie es tun.
In anderen Staaten gibt es auch noch andere Selbstverständlichkeiten, wie die Todesstrafe, Schwulenverfolgung, Steinigung, Frauenunterdrückung, usw., die wir deshalb ja trotzdem nicht einführen.
>..sollte man sich halt überlegen, ob einem Kinder wichtiger sind oder ein bestimmter materieller Wohlstand!
Geschieht doch in Deutschland schon. Die meisten Kinder haben die Migranten.
Du kannst den Frauen heutzutage auch nicht verwehren, berufstätig zu sein. Das hat nichts mit materiellem Wohlstand sondern mit einem allgemeinen Recht auf Arbeit zu tun. Schon aus diesem Grund sind Ganztagsschulen wünschenswert.
> "Du kannst den Frauen heutzutage auch nicht verwehren, berufstätig zu sein. Das hat nichts mit materiellem Wohlstand sondern mit einem allgemeinen Recht auf Arbeit zu tun"
Niemand will ihnen das Recht nehmen!
Weder sollen sie auf Arbeit noch auf Beruf noch auf Karriere verzichten!
Aber sich halt überlegen, was ihnen wichtiger ist.
Nicht jede Frau muss krampfhaft Kinder in die Welt setzen - schon gar nicht, wenn die Umstände familienunfreundlich sind.
> "Schon aus diesem Grund sind Ganztagsschulen wünschenswert"
Schulen sollten Schulen bleiben. Die Schulpflicht darf da schon gar nicht greifen! Denn mit welchem Recht will man Eltern die Kinder wegnehmen, wenn die das nicht wollen.
Wer unbedingt seine Kinder den ganzen Tag weggeben will, weil sie nicht in seine berufliche Zeitplanung passen, darf das gern machen, aber nicht in der staatlichen Schule, denn die soll lehren - und bitte auch auf eigene Rechnung.
Falls wirklich mal Notfall und Bedürftigkeit vorliegt, kann der Staat da ja gern unterstützen, wenn ganztägige Fremdbetreuung nötig ist. Ansonsten sollte der Staat das Geld lieber ausgeben, um die Umstände im Land kinder- und familienfreundlicher zu machen statt karrierefreundlicher.
Andreas, ein letzter versuch:
Halte dich aus meinen beiträgen mit deinen unerträglichen kommentaren heraus ! Schreibe eigene beiträge, in denen du deine abstrusen meinungen unters volk bringen kannst.
Ich verbitte mir einen vergleich von todesstrafe und schulverpflegung.
> "Halte dich aus meinen beiträgen mit deinen unerträglichen kommentaren heraus ! Schreibe eigene beiträge, in denen du deine abstrusen meinungen unters volk bringen kannst."
Halte dich bitte mit deinen kindischen Anmaßungen aus den Diskussionen deiner Mituser raus, wenn du kein Interesse daran hast, sachlich zu diskutieren!
Schreib deine Beiträge in Plattformen, die keine Kommentar- und Kommunikationsfunktionen anbieten, wenn du es nicht erträgst, dass andere Leute eigene Meinungen haben und dann womöglich noch eine andere als du.
Anderen hier Vorschriften machen zu wollen, ist reichlich anmaßend.
> "Ich verbitte mir einen vergleich von todesstrafe und schulverpflegung"
Und ich verbitte mir das Verdrehen meiner Aussagen, um von deiner Argumentarmut abzulenken.
> "Nur wie die Umstände kinder- und familienfreundlicher gemacht werden können, ist halt die Frage"
Wolfgang, im Prinzip müsste man nur nach den Ursachen schauen, die dazu geführt haben, dass die Menschen das Familienleben nicht mehr so realisieren können (oder wollen, denn auch das Wollen hat Ursachen).
So brauchen manche das Doppelverdienen, weil die Löhne gering sind.
Andere wollen wieder das Doppelverdienen trotz hoher Einkommen, weil sie glauben, manche materielle Level erreichen zu müssen.
Auch das Rollenverhalten trug dazu bei - und wurden früher nur die Väter belächelt, wenn sie sich um Haushalt und Familie kümmern wollten, werden heutzutage auch schon die Frauen schräg angesehen, wenn die "nur" Hausfrau und Mutter sein wollen.
Usw.
Auch ein "Wem nutzt es?" kann Antworten und Ursachen liefern.
So verdienen manche Anbieter ganz gut an der ganzen Betreuungsgeschichte.
Auch die Arbeitgeber an sich profitieren davon, dass der Staat gegen das notwendige Doppelverdienen (wegen Niedrigstlöhnen) nichts tut, sondern mit der Fremdbetreuung sogar noch forciert.
Und Zugriff schon auf die Kleinsten haben zu können, um sie wunschgemäß zu konditionieren, war bei vielen Mächten, Regimen und Gruppen (ob staatlich oder religiös) schon immer sehr beliebt.
Usw.
Andreas, Du hast das Problem sehr gut analysiert. Besonders Dein letzter Absatz sollte zu denken geben. Deshalb sollte es in einer Gesellschaft möglichst viel Pluralität und Toleranz geben und jedem die Möglichkeit der freien Wahl gelassen werden. Schön wäre es, wenn die freie Schulwahl z. B. oder die Entscheidung, nur Hausfrau und Mutter sein zu wollen, nicht an materiellen Dingen scheitern würden. Auch mehr Halbtags-Arbeitsplätze sowohl für Männer als für Frauen wären ein Signal für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit.
Was die besagte Entscheidung Familie/Fremdbetreuung betrifft, wäre das ganz einfach zu lösen:
Was der Staat jetzt schon den Fremdbetreuungsstätten zahlt (mehrere hundert Euro bis über tausend je Platz) plus der geplanten Übernahme der Gebühren zahlt der Staat ganz einfach direkt an die Eltern und überlässt ihnen die Wahl, ob sie damit die Fremdbetreuung finanziert oder den Unterhalt während man die eigenen Kinder selbst betreut und erzieht.
Bezahlen muss die Staatskasse das ja eh - egal, ob man nun alle in die Fremdbetreuung treibt oder ob dabei mehr Wahlfreiheit im Spiel ist.
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