Ein Gedankenspaziergang
Manchmal wird aus einem ganz normalen Weg ein Gedankenspaziergang. So war es auch heute. Vorbei am Schulzentrum I in Garbsen, das früher alle meine vier Töchter besucht hatten, ging ich in Richtung Hasenberg. Mein Blick fiel auf die neue Spielanlage, die gut angenommen wird. Auf der Brücke bleibe ich oft stehen und schaue in das Wasser des Mittellandkanals, das tat ich auch heute.
Weiter ging mein Weg in den nahen Wald.
Ich besuchte den Marienwerder Friedhof, auf dem meine Eltern begraben sind.
Viele Gedanken gingen mir auf dem Rückweg durch den Kopf.
Der Herbst kommt spürbar näher. Er ist die Jahreszeit des Loslassens. Er ist aber auch die Zeit der Reife und der Früchte. Er ist ebenfalls die Zeit der bunten Farben. Ich mag den Herbst.
Meine Blicke fielen auf alte umgefallene Baumstämme, die wie tot am Boden liegen und doch wächst neues Leben daraus, wenn man genau hinschaut. Die Sonne schien nun fast gar nicht mehr. Ich ging grübelnd durch den Wald. Den Weg durch diesen Wald kenne ich seit vielen Jahren. Heute erschien er mir wie ein Stück Lebensweg.


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