Die Donnerstagsrunde im Paradies
Die Christuskirche in Hannover beherbergt zur Zeit die Ausstellung "Garten Eden".
Geschaffen und erdacht wurde sie von Künstlerin Anne Nissen und den Freiraumarchitekten Gudrun Baingo und Walter Jöris. Schon auf dem Conrad-Wilhelm-Hase-Platz vor der Kirche werden Besucher durch die verschiedensten Hinweisschilder auf Wege geleitet, die nicht alle zum Paradies führen. Drei große Weidengeflechte vor der Kirche geben einen Vorgeschmack auf das Grün in der Kirche.
Im Inneren der Christuskirche erwarten den Besucher Palmen, Blumen, Bäume, und Wege zu den Nebelbecken, die die vier aus dem Paradies strömenden Flüsse symbolisieren. Dort erscheinen kurze Filmszenen, die Grundbedürfnisse der Menschen zeigen. In der Mitte des Raumes wird dazu eingeladen, einen Kokon aus Gaze zu betreten. Hier kann man verweilen und meditieren. Ein Olivenbaum, der im Einssein mit der Natur, Gott und den Menschen wächst steht hier symbolisch dafür.
Die Kirche selbst wurde 1859 bis 1864 nach den Plänen von Conrad Wilhelm Hase gebaut. Es entstand ein neugotischer Backsteinbau aus hellem Deistersandstein, der in der Nähe der heutigen Freilichtbühne Barsinghausen abgebaut wurde.
Die Ausstellung Garten Eden ist noch bis zum 4. Oktober 2009 zu besichtigen.



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