CDU zeigt Ausstellung zum Ablauf der friedlichen Revolution
CDU-Ratsherr Hartmut Büttner gab den Startschuss für zahlreiche Aktivitäten in Garbsen zum zwanzigsten Jahrestag der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR. Aufgrund seiner Anregung werden sich die Stadt Garbsen und zahlreiche Vereine, Organisationen und Gruppierungen in Garbsen mit vielfältigen Aktivitäten an diesem Ereignis beteiligen.
Kurz vor Beginn einer Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes stellte die CDU eine kleine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur vor. CDU-Vorsitzender Heinrich Dannenbrink und Hartmut Büttner eröffneten die 20 Plakate umfassende Darstellung des Ablaufes der friedlichen Revolution in den Jahren 1989 und 1990. Clou der Ausstellung sind ein altes Grenzschild von der Zonengrenze bei Hötensleben und eine Karl-Marx-Büste aus dem ehemaligen Kreiskulturhaus in Garbsens Partnerstadt Schönebeck. Hartmut Büttner hatte als langjähriger Bundestagsabgeordnete für Sachsen-Anhalt die Bronzebüste von den ersten demokratischen Gruppen in Schönebeck geschenkt bekommen.
Zusammen mit einem Film über den Fall der Berliner Mauer soll die Plakatausstellung von den CDU-Ortsverbänden in Garbsen gezeigt werden. Sie bietet einen guten Rahmen für inhaltliche Veranstaltungen wie z.B. Zeitzeugengespräche. Zu der Ausstellungseröffnung hatten sich mit zwei heute in Garbsen lebenden ehemaligen Stasiopfern bereits zwei Zeitzeugen eingefunden. Sie begrüßten die Aktivitäten als richtigen Beitrag, um das unselige Wirken von Diktaturen in Deutschland zu stigmatisieren. Nur wirklich demokratische Gesellschaftsordnungen könnten die Freiheit des Einzelnen garantieren.


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