CDU: Nur Kreativität nicht Panikmache kann Planetencenter retten
Nach der Pleite des Eigentümers des Planentencenters, der britischen Investmentfirma Dawnay Day hat die Garbsener CDU-Fraktionsspitze vor einer weiteren Panikmache gewarnt. Die meisten Menschen in Garbsen hätten die völlig widersprüchlichen Meldungen zum Planetencenter und zur Vollendung des Stadtzentrums in Garbsen-Mitte mittlerweile gänzlich satt.
Ein neuer negativer Höhepunkt ist dabei nach Ansicht von Heinrich Dannenbrink und Hartmut Büttner die gezielte Falschmeldung über einen Rückzug von Sonae Sierra aus dem Projekt Garbsen Mitte kurz vor Ende des europaweiten Ausschreibungsverfahrens. Nach dem eindeutigen Dementi des Investors sollen die Ergebnisse des Verfahrens jetzt ohne weitere Verzögerungen mit Vernunft und Geduld in den Ratsberatungen umgesetzt werden.
Bewusst getäuscht, an der Nase herumgeführt und gegen Rat und Verwaltung aufgehetzt worden seien alle gutwilligen Menschen in Garbsen, denen ein funktionsfähiges Planetencenter am Herzen liege. Dannenbrink und Büttner erinnerten daran, dass Dawnay Day sich an fast allen 74 übernommenen Karstadt/Hertie Standorten ähnlich verhalten habe wie in Garbsen: Der Gesamtkaufpreis von 500 Millionen für alle Standorte sollte durch überzogene Mietforderungen und verweigerten Investitionen wieder hereinkommen. Gleichzeitige bekämpfte Dawnay Day überall potentielle Konkurrenzobjekte. Durch diese Art von Grundstücksspekulation wurde deshalb Daynay Day vom zuständigen Insolvenzverwalter Biner Bähr deshalb als „miese Heuschrecke“ bezeichnet.
Die CDU halte in ihrem seit mehreren Jahren vertretenen Ziel fest, das Planetencenter zu einem attraktiven, wettbewerbsfähigen Stadtteilzentrum umzugestalten. Das Konzept des ehemaligen Stadtbaurates Michael Stojan mit den Elementen Einkaufen, Gastronomie, Dienstleistung und einem zentralen Wohnstandort vor allem für die ältere Generation habe deshalb auch das Interesse von konkreten Investoren geweckt. Die CDU hofft, dass es im Rahmen des Insolvenzverfahrens möglich wird, derartige Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen. Die CDU-Fraktion wird sich bei der Insolvenzverwaltung dafür einsetzen.


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