Feuer zerstört zwei Container, Rauchentwicklung breitet sich aus

von Stefan Mueller aus Garbsen | am 20.03.2010 | 168 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 2 Bilder
Brandbekämpfung unter Atemschutz

Aus bislang unbekannter Ursache brannten in der Nacht zum Samstag zwei Müllcontainer in einem Anbau im Bereich des Einkaufzentrums Planetenring.
Die Container befanden sich auf der Rückseite eines Gebäudeteils neben dem Ärztehochhaus.

Bewohner des Hochhauses und der Besitzer eines in der Nähe gelegenen Cafes hatten in der Nacht gegen 1 Uhr mehrere laute Knallgeräusche gehört, die vermutlich durch abplatzende Fassadenteile verursacht wurden.
Als der Besitzer des Cafes nach der Ursache der Knallgeräusche suchen wollte, bemerkte er die in Flammen stehenden Container und alarmierte die Feuerwehr.

Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit einem Tanklöschfahrzeug aus und setze einen Trupp unter Atemschutz zum Ablöschen der in hellen Flammen stehenden Überreste der Container ein.
Mit wenigen hundert Litern Wasser konnte der Brand innerhalb kurzer Zeit abgelöscht werden.

Durch die Bauweise des Gebäudeteils in dem sich der Stellplatz für die Container befand, konnte sich die Rauchentwicklung durch Öffnungen im Bereich der Zwischendecken auf den gesamten Gebäudeteil ausbreiten.
Da auf die Schnelle die Besitzer der einzelnen Geschäftsräume nicht verständigt werden konnten bzw. nicht erreichbar waren, öffnete die Feuerwehr zwei Türen gewaltsam, um die Geschäftsräume zu kontrollieren und auf eine eventuelle Brandausbreitung hin zu überprüfen.
Zusätzlich wurde der Notdienst der Stadtwerke Garbsen alarmiert, da sich direkt neben dem Containerstellplatz eine Trafostation befand, in die ebenfalls Rauch eingedrungen war.

Zur Belüftung eines der verqualmten Geschäftsräume setze die Feuerwehr ein Druckbelüftungsgerät ein.

Die Kontrolle aller angrenzenden Räumlichkeiten ergab, das sich lediglich die Rauchentwicklung der brennenden Container ausgebreitet hatte, der Brand hatte glücklicherweise nicht auf die angrenzenden Gebäudeteile übergegriffen. Auch der Dachbereich des Gebäudeteils wurde durch die Feuerwehr kontrolliert.

Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr ihre Arbeiten an der Einsatzstelle beenden und rückte wieder ein.

Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

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