Blitzschlag setzt Dachstuhl in Brand – Haus komplett zerstört

Während eines starken Gewitters, das am Mittwochnachmittag über das Stadtgebiet Garbsen zog, setzte ein Blitzschlag ein Einfamilienhaus in der Annastraße in Osterwald UE in Brand.
In dem größtenteils aus Holz errichteten Dachstuhl fand das Feuer reichlich Nahrung, sodass dieser beim Eintreffen der Einsatzkräfte schon in Flammen stand.
Über 60 Einsatzkräfte aus vier Ortsfeuerwehren konnten einen Totalverlust des Hauses nicht verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 14.15 Uhr alarmierten Anwohner die Feuerwehr nachdem der Blitz in das Haus eingeschlagen war. Für die Ortsfeuerwehren Osterwald UE, Osterwald OE , Frielingen sowie die Drehleiter aus Garbsen wurde Alarm ausgelöst.
Die ersten ausrückenden Kräfte konnten bereits eine starke Rauchentwicklung feststellen und ließen die Alarmstufe erhöhen. Die Ortsfeuerwehr Garbsen wurde zusätzlich alarmiert. Insgesamt 18 Einsatzfahrzeuge und über 60 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren machten sich auf den Weg zur Brandstelle.
Polizei, zwei Rettungswagen und ein Notarzt wurden ebenfalls nach Osterwald geschickt.

Als das erste Tanklöschahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, brannte der Dachstuhl des Hauses auf kompletter Fläche, ein Teil des Daches war bereits durchgebrannt und Flammen schlugen in den Himmel.
Eine Brandbekämpfung im Inneren des Hauses war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darum auf ein Löschangriff von außen. Es wurden vier C-Rohre und ein B-Rohr vorgenommen. Auch die Drehleiter unterstützte die Löscharbeiten mit einem Wasserwerfer von oben. Mehre Trupps unter Atemschutz kamen bei den Löscharbeiten zum Einsatz.
Die Wasserversorgung wurde von mehreren Hydranten aufgebaut.
Der Brand konnte so unter Kontrolle gebracht werden.
Da sich im Dachstuhl und der Dämmung noch viele Brandnester befanden mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.
Im Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr baute sich die Einsatzleitung auf und koordinierte den Einsatz.

Von den Stadtwerken wurde die Strom- und die Gasversorgung des Hauses außer Betrieb gesetzt,
Mit einem Bagger wurde anschließend eine einsturzgefährdete Giebelwand eingerissen und ein Teil des Brandschuttes aus dem Dach abgetragen und vor dem Gebäude abgelöscht.

Gegen 19 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Brandstelle verlassen.

Die Kriminalpolizei nahm die weiteren Ermittlungen zur Brandursache auf.
Zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
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