Altersabteilung Unterwegs

Garbsen: FFw Stelingen | Altersabteilung FFW Stelingen zu Besuch imPanzer-Museum-Munster

Ketten, Panzerplatten und Kanonen; Motoren, Optiken und Funk - die Geschichte des Panzers ist immer eine Geschichte der Technik. Mit diesem Satz beginnt die Beschreibung im Prospekt zum "Deutschen-Panzermuseum-Munster".

Neunundzwanzig Alterskameraden der Ortswehr traten mit einem Reisebus die Fahrt nach Munster an. Die Fahrt ging über die Dörfer und durch die Heide, weil auf der Autobahn kein zügiges Fahren möglich war. Um 14.00 Uhr waren wir am Ziel und der Museumsführer erwartete uns bereits. Schon vor dem Museum konnten einige Exemplare von Panzern besichtigt werden. Dann ging es in die Hallen und wir waren doch ein wenig überrascht, wie viele Panzerfahrzeuge und sonstiges Kriegsgerät hier zusammen getragen wurde. Es stehen hier Panzer der ersten Bauart aus dem 1. Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Natürlich jede Menge Modelle aus dem 2. Weltkrieg. Nicht nur deutsche, sondern auch Panzer der damaligen Kriegsgegner. Auch einige Exemplare aus der DDR, der NVA.
Der Museumsführer, der selbst einmal im Dienste der Bundeswehr war, erklärte uns in einer wirklich netten Art die Zusammenhänge von Bautypen mit deren Motoren, Tankgrößen, Treibstoffverbrauch, Geschwindigkeit, Gewicht, Kanonenbestückung, Mannschaftsgröße und wie viele dieser Typen gebaut wurden. In der nächsten Halle war eine Vielzahl von weiteren Fahrzeugen zu sehen. Dann standen wir vor dem Tiger- und Königstiger. Ein gewaltiges, kompaktes Eisenmonstrum, wo man schon Angst beim Ansehen bekommt. Dann kam der Panther und die Reihe von Leopard Panzern. Eine gewaltige Menge von Kriegsgeräten. Interessant waren die neuesten gepanzerten Fahrzeuge zur Aufklärung, vollgespickt mit Elektronik und Lasertechnik. Bei der Munition war ein Geschoss bemerkenswert, es hatte einen Zünder, Pulverkapseln und eine Kunststoffummantelung. Im Inneren war ein spitzer Pfeil mit kleinen Flügeln, alles aus einem speziellen Metall. Beim Abschuss verbrennen die Kunststoffteile und der Pfeil fliegt in einer Geschwindigkeit von 5 Mach bis160 km weit. Beim Aufprall, z. B. auf einen gegnerischen Panzer, schmilzt durch die hohe Hitze des Pfeils die Panzerwand und alles fliegt danach in die Luft. Der Museumsführer kam nach seinen vielen Erläuterungen und Bemerkungen zu verschiedenen Begebenheiten im zweiten Weltkrieg (teils hoch interessant) zum Schluss seines Rundgangs und verabschiedete sich von unserer Gruppe. Wir sind keine Panzerfahrerfans, aber haben nun einen weiten Überblick über diese Fahrzeuge erhalten. Sagen wir mal so: Schön wäre es, wenn man diese Gefährte nicht mehr benötigen würde.
(Ein Bericht von Eberhard Beneke)
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