Oscar und Felix Das seltsame Paar im 21. Jahrhundert

Gersthofen: Stadthalle | Oscar will Dinge benutzen – Felix will sie putzen

Sie sind im 21. Jahrhundert angekommen: Oscar Madison und Felix Ungar, das Dreamteam aus Neil Simons Broadway- und Filmhit „Das seltsame Paar“, bekannt durch die wunderbare Verfilmung mit Walter Matthau und Jack Lemon. In dieser Neufassung der Komödie kommen auch technische Neuheiten wie Handys und Laptops vor, die das Chaos in der Wohngemeinschaft noch weiter steigern.
Können zwei geschiedene Männer sich eine Wohnung teilen, ohne dabei verrückt zu werden? Als Felix nach fünfjähriger Ehe Knall auf Fall von seiner Frau Betty vor die Tür gesetzt wird, nimmt ihn sein Freund Oscar gutmütig bei sich auf. Was am Anfang aussieht wie eine ganz normale Männer-WG, entpuppt sich bald als beinahe eheliches Panoptikum, mit dem einzigen Unterschied, dass das ewig wischende und putzende Heimchen am Herd eben keine Frau, sondern ein Mann ist.
Doch außer Staubsauger, Luftwaschfilter und diversen Kochutensilien hat Felix alle nur erdenklichen Desinfektionssprays in seiner Aussteuer und beginnt die Männerkiste gnadenlos zu zerputzen. Aus Oscars originell-chaotischer Single-Behausung wird dank Felix´ unermüdlicher Schaffenskraft ein steriler Musterhaushalt. Aus Oscars regelmäßigen verräucherten, chaotischen Pokerrunden mit ungenießbaren Sandwichvariationen werden keimfreie Dinnerpartys. Und auch für das Rendezvous mit den beiden heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Stockwerk haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne …

Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister waren bereits in der Fernsehserie „Wilsberg“ als Privatdetektiv Wilsberg und sein Freund, der Finanzbeamte Manni ein eingespieltes Team.

Eintritt:
€ 26,– / 23,– / 19,– zzgl. VVG

Abendkasse:
€ 29,50 / 26,– / 21,50

Vorverkaufsbeginn:
10.09.2010

Veranstalter:
Stadthalle Gersthofen

Präsentiert von
Augsburger Allgemeine


Künstlerinfo:

Leonard Lansink (* 7. Januar 1956 in Hamm in Westfalen) ist ein deutscher Schauspieler, der durch seine Rollen in Fernseh-Krimis einem breiten Publikum bekannt wurde. Seine bedeutendste Figur ist die des Privatdetektivs Georg Wilsberg. Seit 1997 spielt er den kauzigen Ermittler in den Münster-Krimis des ZDF, die auf Motiven aus den Büchern von Jürgen Kehrer basieren.
Aufgewachsen ist Leonard Lansink bei seinen Großeltern in Gelsenkirchen-Rotthausen. Er machte 1974 sein Abitur am Bischöflichen Gymnasium am Stoppenberg in Essen. Nach einigen Semestern Medizinstudiums ging er zur renommierten Essener Folkwangschule, um Schauspieler zu werden.
Anschließend hatte er Engagements an den Bühnen in Essen, Bochum und Oberhausen. 1980 gründete Lansink eine eigene Theatergruppe, in der er Regie führte und selbst spielte. Seit Beginn der 90er-Jahre machte sich Leonard Lansink auch im Fernsehen einen Namen – oft mit prägnanten Nebenrollen, etwa im TV-Mehrteiler Leo und Charlotte (1991) oder in der Bestseller-Verfilmung Der stille Herr Genardy (1997). 1997 erhielt er bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels einen Sonderpreis für die darstellerische Leistung im ZDF-Film Nur für eine Nacht. Nach einigen Serienrollen stieg er 1994 in die ZDF-Krimireihe Ein starkes Team ein, wo er den EDV-Spezialisten Georg spielte. Neben den Wilsberg-Filmen wirkte Lansink in vielen anderen deutschen Krimiserien mit, so etwa in Ein Fall für zwei, SOKO 5113, Polizeiruf 110, Der letzte Zeuge sowie in mehreren Tatort-Folgen.
Auch im Kino sah man Lansink meist als eigenwilligen Charakterkopf an der Seite berühmter Kollegen. In Kondom des Grauens (1996), der Adaption des Kult-Comics von Ralf König, gab er den Transvestiten Babette, im Kassenschlager Knockin’ on Heaven’s Door (1997) mit Til Schweiger in der Hauptrolle verkörperte er wiederum den Kommissar.

Heinrich Schafmeister (* 2. März 1957 in Essen) ist ein deutscher Sänger und Schauspieler.
Schafmeister absolvierte nach seinem Abitur am St.-Pius-Gymnasium Coesfeld zunächst den Zivildienst und studierte dann Germanistik und Musik. Er brach das Studium 1980 ab, um zur Folkwang-Hochschule für Musik und Darstellende Künste zu wechseln. Nach dem Abschluss ging er nach Aachen und spielte dort 6 Jahre Theater.
Sein Kinodebut gab er 1984 in dem Film Treffer unter der Regie von Dominik Graf. Schafmeister tritt auch oft in Fernsehserien auf, etwa als Didi Denkelmann bei „Die Camper“, als Manni in „Wilsberg“ oder als Karl Wolkenfuß in „Wie erziehe ich meine Eltern?“.
Einem größeren Publikum bekannt wurde Schafmeister durch den Film „Comedian Harmonists“, in welchem er den Sänger Erich A. Collin spielte.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 04.02.2011
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