Auf den Spuren des Märchenkönigs

Füssen: Schwansee | Acht ambitionierte Mountainbiker von „Mountainbike Donautal“ machten sich zur 1. Radtour des Jahres auf, die königlichen Pfade „rund um den Säuling“ bei Füssen mit dem Mountainbike zu erkunden.
Der Anfang ist etwas heftig - so nah am Touristentrubel vermutet man keinen Weg mit 20% Steigung, so Alexander Bönisch, der die Tour führte. Nach der Überquerung der Asphaltstrasse für die Busse geht es weiter aufwärts, vorbei an den Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein, wenn auch nicht mehr so steil, und schön durch den Wald. Man fährt hoch über dem Pöllatbachtal entlang, rechter Hand baut sich hinter einem bewaldeten Streifen die "Rückseite" des Säuling mit steilem Fels und Schneefeldern auf. Man passiert das Wirtshaus Bleckenau, fährt immer weiter ins Gebirge hinein, jetzt auf gleicher Höhe mit dem Bach. Die zwei, drei Schneefelder auf dem Weg (Mitte Mai) sind willkommener Anlass zum Absteigen und ein paar Meter schieben. Endlich an der Jägerhütte angekommen, ist es Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Von hier geht es anschließend an der Hütte vorbei den Wegweisern folgend Richtung "Schützensteg nach Ammerwald". Der sogenannte „Adrenalinweg“ verlangte dann unser ganzes fahrerisches Können ab. Endlich ist man tatsächlich unten am Hotel Ammerwald angelangt und froh, dass das Gerüttel ein Ende hat. Kaum zu glauben, wie angenehm es sich auf der Asphaltstrasse Richtung Plansee dahin rollt. Dafür hat uns die Zivilisation wieder mit ihren Autos und Motorrädern.
Am Plansee-Ufer lohnt eine kurze Rast, bevor man ein paar Meter zur Abzweigung zurückradelt und den zweiten Anstieg dieser Tour in Angriff nimmt. Bei weitem nicht so steil wie am Anfang in Hohenschwangau, aber in den Beinen stecken auch schon 700 Höhenmeter. Auf einem breiten Weg mit feinem Schotter geht es in ein einsames Tal hinein. Am Urisee angelangt, wurde sich ausreichend für den letzten Teil der Tour mit Speisen und Getränke gestärkt. Weiter ging es dann vorbei an Unterpinswang, auf der Fürstenstraße an der Zollhütte vorbei Richtung Schösser, Alpsee. Erschöpft und mit ca. 1500 Höhenmeter in den Beinen kamen wir am Ausgangspunkt „Schwanensee“ wieder an.

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