TuS-Panther - Torhüter – der kleine aber entscheidende Faktor

Hier hatte die Köndringer Abwehr Markus Dangers fest im Griff
 
Hier setzte sich Markus Dangers durch und erzielt das 1:0
- Michael Luderschmid mehr als nur ein Ersatz für den verletzten Dubravko Grgic beim 32:28 (17:11) Erfolg über die SG Köndringen/Teningen -

Bei der Pressekonferenz merkte Gästetrainer Ole Anderson an, dass neben mehr Einsatz auch die bessere Torhüterleistung den Ausschlag für den verdienten Erfolg unserer Mannschaft gab. Da Dubravok schon Anfang der Woche mitteilte, dass ihm der Rücken Probleme bereiten würde, konnte sich Trainer Martin Wild schon frühzeitig darauf einstellen, dass er möglicher Weise gegen Köndringen auf ihn verzichten müsse. Jetzt lag die Last auf Michael Luderschmid, der mit all seiner Routine und seinem Können den gegnerischen Angriff ein wenig entnervte und seinem Team dadurch das entsprechende Selbstvertrauen vermittelte. Dazu kam, dass die Mannschaft die Worte ihres Trainers sehr ernst nahm, sich auf ein sehr spielstarkes Team einzustellen, gegen das man nur mit einer kompakten Abwehr und schnellem Spiel nach vorne bzw. konsequentem Angriffsspiel bestehen könne. Im Gegensatz zum Spiel in Balingen sahen die TuS-Fans ein hell waches Team, das dem Gegner von Beginn an signalisierte, dass dieser eine sehr gute Vorstellung abliefern müsse, wenn es zwei Punkte mit in den Breisgau nehmen wolle. Obwohl es nach sechs Minuten nur 5:3 stand, nahm der SG-Trainer schon die erste Auszeit, da ihm wohl unser Angriffswirbel, in dem sich besonders Falk Kolodziej und Johannes Stumpf hervor taten, nicht gefiel. Wenn es so war, konnte sein Team und ein später erfolgter Torwartwechsel in der Folgezeit daran nichts ändern, da der Vorsprung über das 8:5 (12.) und 13:9 (25.), bis zum 17:11 Halbzeitstand ausgebaut werden. Besonders spektakulär war der 17. Treffer von Tobias Prestele, dessen Wurf von Rechtsaußen mit dem Halbzeitpfiff ins kurze Ecke der SG trudelte.
Auch durch zwei schnelle Tore zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ sich unser Team nicht aus dem Konzept bringen und stellte schnell den alten Abstand wieder her. Der hatte Bestand bis zum 25:19 in der 42. Minute. So, als wollte unser Team schon in dieser Phase des Spieles die Entscheidung erzwingen, wurden einige Angriffe etwas überhastet abgeschlossen, was das routinierte Köndringer Team sofort zu drei schnellen Toren nutzte. Mit dem 25:22 in der 45. Minute waren sie wieder im Spiel und Trainer Martin Wild versuchte sein Team mit einer Auszeit wieder „richtig“ einzustellen. Das gelang, da der Vorsprung bis zur 50. Minute und dem 27:23 wieder auf vier Tore ausgebaut werden konnte. Köndringen ließ aber nicht mehr locker und kämpfte sich wieder auf zwei Tore heran. Als beim Stand von 29:27 in der 57. Minute Falk Kolodziej auch noch eine Zweiminutenstrafe absitzen musste, war dies nochmals eine Chance für die Gäste. Jetzt zeigte sich, dass die Mannschaft gereift ist und es sich mit der Unterstützung der rund 650 Zuschauer auch solchen Aufgaben stellen kann. Durch zwei Tore von Frederik Hartz, der nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk und einer vierwöchigen Pause erst Mitte der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam, konnte das Unterzahlspiel mit 2:1 gewonnen werden und der Vorsprung sogar ausgebaut werden. Dies gab auch den Gästen den entscheidenden Knacks, so dass das Spiel verdient mit 32:28 gewonnen werden konnte. Da Rödelsee sein Spiel in Horkheim verlor und Balingen Unentschieden spielte, haben wir den Klassenerhalt jetzt wieder selbst in der Hand. Eine Voraussetzung allerdings ist, dass das Spiel am kommenden Samstag beim TSV Neuhausen/Fildern gewonnen wird. Wie gegen Köndringen muss sich die Mannschaft keiner Illusion hingeben, dass man die Punkte beim TSV, der nach der Niederlage in Großsachsen als zweiter Absteiger neben Friedberg fest steht, im Vorbeigehen mitnehmen könne. Es bedarf der selben Leidenschaft und dem unbedingten Siegeswillen wie gegen Köndringen, um einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu unternehmen.

Für den TuS spielten:
Tor: Michael Luderschmid, Lucas Kröger,
Falk Kolodziej (7), Andreas Krauß, Christian Haller, Korbinian Lex, Markus Dangers (3), Andreas Knorr (1), Sebastian Meinzer (5/2), Johannes Stumpf (10), Frederik Hartz (4), Julian Prause (1), Korbinian Sparn, Tobias Prestele (1),
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