TuS-Panther krönen die Meisterschaft mit dem Bayernpokal

Tobias Prestele zeigt im Spiel gegen Roßtal sein Durchsetzungsvermögen
 
Markus Dangers war von Erlangen nur mit vereinten Kräften zu halten
- Mit den Siegen über den TV Roßtal (31:17) und den HC Erlangen (26:14) wird die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht -

So uneingeschränkt wie Spielleiter Klaus-Dieter Sahrmann den Ausrichter des Endrundenturniers lobte, was man durchaus für den Ablauf sagen kann, so gibt es doch einen herben Kritikpunkt, dass es der Veranstalter und Ausrichter nicht geschafft haben, das Harzverbot für dieses Endrundenturnier aufzuheben. In gewisser Weise ist dies eine Geringschätzung an die handballerischen Fähigkeiten zumindest der Gastmannschaften. Die müssen sich auf der einen Seite mit harzfreien und teilweise nicht spielfähigen Bällen aufwärmen und sehen auf der anderen Seite Plakate mit der Spielankündigung des TV Roßtal gegen die MT Melsungen und können sich gar nicht vorstellen, dass die Spieler des Bundesligavereins ohne Harz spielen. Mit dem harzfreien Spiel konnte zwar der Pokalsieger ermittelt werden, mit höherklassigem Handball hatten die Spiele aber nichts zu tun. Wenn solche Spiele das Maße an spielerischer Qualität sind, muss man sich nicht wundern, wenn immer weniger Mannschaften am Pokal teilnehmen.
Wie angeführt wurde aber auch gespielt und unser Team traf im ersten Spiel auf den gastgebenden TV Roßtal. Für dieses Spiel reaktivierte Trainer Martin Wild mit Ben Gogger, Tobias Prestele, Andi Krauß und Stephan Lohde altgediente Spieler früherer Regional- und Drittligazeiten, um Spieler der 1. Mannschaft für das Endspiel gegen den HC Erlangen zu schonen. Die Rechnung ging auf, da sich die Abwehr als Einheit erwies, gegen die das gastgebende Team kaum eine Lücke fand. Dass es dennoch bis zur 15. Minute dauerte, ehe mit dem 8:2 schon eine kleine Vorentscheidung erzielt werden konnte, lag vor allem daran, dass die Spieler mehr Probleme mit dem Ball, als mit dem Gegner hatten. Zur Halbzeit führten wir 14:8 und hatten in der zweiten Halbzeit einige Anlaufschwierigkeiten, ehe wir uns Mitte der zweiten Halbzeit mit 24:16 absetzen konnten. Zum Schluss stand ein ungefährdeter 31:17 Erfolg auf der Anzeigentafel.
Gegen Erlangen schickte Martin Wild seine Stammformation auf's Spielfeld. Erlangen erwies sich als der erwartet starke Gegner, die in der Anfangsphase nur mit Fouls am Torwurf gehindert werden konnten, die zu Siebenmetern führten. Nach 15 Minuten bekam unser Team das Spielgeschehen besser in den Griff und konnte in der 16. Minute mittels eines Siebenmeters durch Marcus Hoffmann erstmals mit 5:4 in Führung gehen. Im Gegenzug glückt Erlangen der erste Torerfolg aus dem Spielgeschehen zum 5:5 Ausgleich. Danach hieß es nochmals 6:6 in der 18. Minute, was für Erlangen bis zum Halbzeitpfiff auch der letzte Treffer sein sollte. Selbst eine Zweiminütige 6:4 Überzahlsituation konnte Erlangen nicht zu einem Torerfolg nutzen. So konnten wir mit 10:6 einiger Maßen beruhigt in die Halbzeitpause gehen. Da die Abwehr auch in der zweiten Halbzeit sicher stand und Robert Vuskovic mit zwei gehaltenen Siebenmetern in der 34. (12:7) und 38. (16:7) seinen Teil dazu beitrug, dass das junge Erlanger Team noch nervöser wurde, konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Bei Spielstand von 18:8 löste Lucar Kröger Robert im Tor ab und schloss nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an. Zum Schluss plätscherte das Spiel so vor sich hin, da es der Ball nicht zuließ, auch mal für ein Kabinettstückchen für die Zuschauer zu sorgen. Mit dem 26:14 Erfolg konnte ein verdienter Sieg gefeiert. So konnte Maxi Dück, der aufgrund einer Verletzung nur als Zuschauer dabei war, von Klaus-Dieter Sahrmann den Wanderpokal entgegen nehmen.
Jetzt gilt es, sich nochmals auf das letzte Spiel der Bayernligasaison zu konzentrieren. Da bei dem Spiel gegen den TSV Lohr am Samstag, 20:00 Uhr, wieder mit Harz gespielt werden darf, darf auch wieder besserer Handballsport erwartet werden. Für Spannung ist gesorgt, da Lohr unbedingt gewinnen muss, wenn der Klassenerhalt definitiv gesichert werden soll. Wir wollen natürlich die Erfolgsserie fortsetzen und uns mit einem Sieg aus der Bayernliga verabschieden.


Für den TuS spielten: (Tore aus beiden Spielen)
Tor: Robert Vuskovic, Lucas Kröger, Stefan Lohde
Tobias Prestele (3), Korbinian Sparn (4), Nick Huber (1), Markus Hoffmann (9/5), Falk Kolodziej (10/7), Christian Haller (7), Stephan Gärtner (2), Korbinian Lex (5), Markus Dangers (2), Andreas Knorr (1), Kilian Schweinsteiger (2), Julian Prause (1), Maximilian Lentner (4), Marco Müller (1), Maik Schäfer (3), Benjamin Gogger, Andreas Krauß (2),
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