TuS-Handballer überzeugenden beim 37:29 (17:12) Erfolg

- Robert Vuskovic ein Garant des Erfolges gegen den TSV Ottobeuren -

So, als ob in einem Rennauto ein Dieselmotor verbaut wäre, der erst in Schwung kommen muss, dann aber nicht mehr aufzuhalten ist, präsentierte sich unser Team auch im Spiel gegen den TSV Ottobeuren. Der Funke zur Zündung des Turbos sprang erst in der 10. Minute über, in der Robert Vuskovic beim Spielstand von 2:6 einen Siebenmeter halten konnte. Nicht nur nach vorne lief es jetzt besser, sondern auch die Abwehr steigerte sich, so dass in der 15. Minute die 8:7 Führung erzielt werden konnte. Robert Vuskovic, der in den ersten zehn Minuten fast keine Hand an den Ball bekam, holte dies jetzt nach, so dass die Gäste bis zur 20. Minute auf einen weiteren Torjubel warten mussten. Da auch unser Team mit Zoltan Varga im Tor der Ottobeurer so seine Mühe hatte, stand es nach 20 Minuten und dem Anschlusstreffer nur 9:8. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit schaltete unser Team aber nochmals einen Gang höher, so dass bis zur Pause ein beruhigender 17:12 Vorsprung erzielt werden konnte.
Nach der Pause sahen die gut 250 TuS-Fans fast perfekte 10 Minuten ihrer Mannschaft, in denen der Vorsprung auf 25:15 ausgebaut werden konnte. Ein Garant dafür war ein mal mehr Robert Vuskovic, der vier der sechs Ottobeurer Siebenmeter halten konnte. Nach diesen 40 Minuten begann ein buntes Scheibenschießen, bei dem unser Team ein wenig die Abwehrarbeit vernachlässigte. Die Folge war, dass Ottobeuren den Rückstand auf 27:21 verkürzen konnte. Die Nachlässigkeit allein auf die Entscheidungen und die Zeitstrafen (6:1 gg. FFB) der beiden Schiedsrichter zu übertragen, würde der Sache nicht gerecht werden. Nach dem 27:21 legte unser Team nochmals einen kurzen Zwischenspurt ein und stellte in der 54. Minute mit dem 34:24 den Zehntorevorsprung wieder her. Auch wenn der 37:29 Erfolg so erwartet werden durfte, dürfte dieser in Puncto Abwehrarbeit Trainer Martin Wild nicht ganz gefallen haben. Warum die Mannschaft auch gegen Ottobeuren wieder eine zehnminütige Anlaufzeit benötigte, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Bisher hat es ja immer geklappt, danach einen Rückstand aufzuholen. Verlassen sollte sie sich darauf allerdings nicht. Schon am kommenden Samstag könnte es fatal werden, da sich der starke Aufsteiger Ismaning bei einer deutlichen Anfangsführung mit seinem Anhang im Rücken in einen Rausch spielen könnte. Dass sie auch Auswärts einen hohen Rückstand aufholen kann, hat sie in Unterhaching bewiesen, musste aber dort einen Punkt abgeben. In einer fremden Halle schon frühzeitig für Ruhe zu sorgen, wäre doch auch mal eine Herausforderung an unser Team. Vielleicht muss nicht erst ein gehaltener Siebenmeter der Weckruf werden.

Für den TuS spielten:
Tor: Robert Vuskovic, Lucas Kröger (ab 48. Minute)
Nick Huber (3), Markus Hoffmann (2), Falk Kolodziej (1), Christian Haller (2), Stefan Gärtner (6), Korbinian Lex (3), Markus Dangers (2), Andreas Knorr (4) Maximilian Dück (8/1), Julian Prause (2), Maximilian Lentner (4),
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