TUS Fürstenfeldbruck gewinnt die Schach-Seniorenkreisliga 2010/11
In einem spannenden Fernduell an jeweils vier Schachbrettern mit dem SC Wolfratshausen behielten die Senioren vom TUS Fürstenfeldbruck I die Oberhand und qualifizierte sich mit einem Sieg für die oberbayerische Bezirksliga.
Eine pikante Ausgangslage prägte das Kopf-an-Kopf-Rennen der mit jeweils 10 Punkten gleichauf liegenden Konkurrenten um den Aufstiegsplatz. Nach der vorletzten Runde lag der TUS Fürstenfeldbruck I nur 1 ½ Brettpunkte vor dem SC Wolfratshausen - ein kleiner Vorteil. Antreten musste er allerdings auswärts beim SC Starnberg II. Mit bereits 6 Mannschaftspunkten hatte der bewiesen, dass er nicht zu den „Leichtgewichten“ zu zählen ist.
Deshalb erhoffte sich die TUS-Senioren I Schützenhilfe von ihrer 2. Mannschaft, die als Gäste dem SC Wolfratshausen Paroli bieten und den einen oder anderen Brettpunt entführen sollten. Soweit die Planung. Die Realität sah allerdings anders aus: Mit 4:0 Brettpunkten fertigte der SC Wolfratshausen die Zweite des TUS Fürstenfeldbruck ab und legte eine hohe Messlatte für den TUS Fürstenfeldbruck I an.
Diese Messlatte wurde in Starnberg von der Ersten der Senioren des TUS Fürstenfeldbruck mit einer spielerisch überzeugenden und strategisch klugen Mannschaftsleistung übersprungen: Nach der 1:0 Führung durch Heinz Kozlowski an Brett 2 einigte sich Helmut Becker an Brett 4 kurz darauf mit seinem Gegner auf Remis, eine gute Ausgangslage für einen (evtl. knappen) Sieg. Dass dann aber sowohl Peter Kreutner auf Brett 3 als auch Großmeister Hans-Joachim Hecht auf Brett 1 ihre Gegner zur Aufgabe zwangen, bedeuteten erfreuliche Zugaben zu einem deutlichen 3 ½ : ½-Sieg und den 1. Platz in der Senioren-Kreisliga.
Der größte Anteil an dieser tollen Saisonleistung gebührt dabei ohne Zweifel GM Hecht, der an Brett 1 in fünf Runden nicht zu schlagen war und 5 Brettpunkte für die Mannschaft beisteuerte. Komplettiert wurde der Erfolg von Heinz Kozlowski und Peter Kreutner mit jeweils 4 von 5 Punkten, Edgar Kerseböhmer mit 3 ½ von 4 Punkten und Helmut Becker mit ½ Punkt im einzigen und letzten Rundenspiel.


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