Badminton: SC Fürstenfeldbruck tritt bei Aufstiegsspielen für die Regionalliga nicht an.

Trotz einem eher mäßig erfolgreichen letzten Punktspiel-Wochenende hat die erste Badminton-Mannschaft des SC Fürstenfeldbruck den zweiten Tabellenplatz verteidigen können. Damit ist die Mannschaft für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Regionalliga qualifiziert. Denn nachdem der Tabellenführer TV Dillingen 3 bereits mit einer Mannschaft in der Regionalliga vertreten ist, darf dieser laut Reglement nicht aufsteigen. Daher ging das Recht zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen an die Spieler des SC Fürstenfeldbruck. Bei aller Freude stand nun jedoch auch eine durchaus schwierige Entscheidung an. Auf der einen Seite ist es natürlich für einige Spieler ein Traum einmal in der Regionalliga spielen zu dürfen, auf der anderen Seite ist eine solche Saison im semi-professionellen Umfeld durchaus mit viel Aufwand und auch Kosten verbunden. Auch die personelle Besetzung hätte aufgestockt werden müssen, um auf diesem Niveau reelle Chancen haben zu können. Doch um diese organisatorischen Aspekte zu klären, blieb keine Zeit, da sich der Verband meldete und eine Entscheidung am nächsten Tag verlangte. Nachdem es unmöglich war, die organisatorischen Herausforderungen innerhalb dieser Frist zu bewältigen, musste Mannschaftsführer Sebastian Kohl schweren Herzens absagen. Damit hat nun der TSV 1906 Freystadt 2 die Chance sich für die höhere Liga zu qualifizieren.
Auch wenn es schade ist, dass die Lorbeeren der erfolgreichen Saison nicht geerntet werden können, zieht Sebastian Kohl ein versöhnliches Fazit: „Wir können uns nichtsdestotrotz zusammen auf eine schöne Bayernligasaison 2014/15 freuen, die durch den ein oder anderen Zwangsabstieg aus der Regionalliga mit Sicherheit auch spannend wird.“ Tatsächlich hat die Regel, welche den SCF zum Aufstiegskandidaten machte, auch zur Folge, dass durch Abstiege aus der ersten und zweiten Liga auch starke Drittliga-Mannschaften in die Bayernlinga absteigen müssen. So wird die Mannschaft kommende Saison eventuell doch auf Gegner auf höchstem Regionalliga-Niveau treffen – auch ohne Aufstieg.
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