Würdige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Olympia-Attentates von 1972 vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck
Zahlreiche Vertreter des Landkreises, der Stadt Fürstenfeldbruck sowie Angehörige der Polizei, des Fliegerhorstes, der hiesigen Sportverbände und Mitbürgerinnen und Mitbürger gedachten am Montag, 05.09.2011, bei strömendem Regen vor dem Haupttor des Fliegerhorstes der Opfer des Olympia-Attentates von 1972.
In seiner Begrüßungsrede sagte Landrat Thomas Karmasin: „Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat mit der Errichtung dieser Gedenkstätte und der Ausrichtung der Gedenkveranstaltungen Zeichen gesetzt und er wird dies auch in Zukunft tun!“
Im Anschluss an die einführenden Worte von Landrat Karmasin sprachen die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sowie erstmals auch der neue Generalkonsul des Staates Israel in München, Tibor Shalev-Schlosser. Sowohl Charlotte Knobloch als auch Tibor Shalev-Schlosser bedankten sich bei Landrat Karmasin für die Ausrichtung der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung. „ Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier jedes Jahr zusammenkommen. Ihnen jedoch ist es eine Herzensangelegenheit, alljährlich ein Zeichen für Kontinuität zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir verstanden haben, dass unser Handeln und unsere Zukunft eine Kulmination aus Erfahrungen und Lehren sind, die wir aus den Fehlern und Schrecken der Vergangenheit gezogen haben“, so Charlotte Knobloch.
Die Gedenkminuten wurden durch Ulrich Habersetzer mit zwei kurzen Klarinettenstücken („The Blessing Nigun“ und „Eli, Eli“) begleitet. Der ehemalige Fürstenfeldbrucker hat an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Musikwissenschaften und Musikpädagogik studiert. Habersetzer arbeitet derzeit als Musikjournalist beim Bayerischen Rundfunk.


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