Verstärkung im Landratsamt
Seit Anfang Oktober verstärkt Frau Dr. Irene Steiner das Team der Abteilungsleiter/innen im Land-ratsamt. Sie ist zuständig für das Sozialamt, in das organisatorisch die Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitsuchende eingegliedert ist. Die Münchnerin war zuletzt als juristische Staatsbeamtin im Bayerischen Staatsministerium des Innern tätig. Im Rahmen ihrer Tätigkeit be-treute sie die Verwaltungsgerichte und war unter anderem mit der bayernweiten Neuregelung des Widerspruchsverfahrens und dem Projekt „elektronisches Personenstandswesen“ befasst. Sie ist Mutter eines einjährigen Sohnes und freut sich als Teilzeitkraft am Landratsamt Fürstenfeldbruck Beruf und Familie verbinden zu können.
Auch die Stelle der Abteilungsleitung für Gewerbe- und Kommunalwesen wurde in zwei Teilzeit-stellen aufgeteilt. Frau Beatrice Witzmann - nunmehr zuständig für das Gewerberecht und den Vollzug des Gesundheits- und Veterinärwesens - wird seit 28. September von Frau Dr. Friederike von Nesselrode unterstützt, die das Kommunalwesen übernimmt. Die in Eichenau wohnhafte Juris-tin kommt direkt aus der Elternzeit ans Landratsamt. Zuvor war die 34jährige Mutter von drei Kin-dern im Staatsministerium des Innern und am Verwaltungsgericht München tätig.
Damit arbeiten fünf von insgesamt acht juristischen Staatsbeamten/innen, davon sieben Frauen, in Teilzeit als Abteilungsleiterinnen.
Landrat Thomas Karmasin begrüßt und unterstützt die Berufstätigkeit von Müttern: "Die Gleichbe-rechtigung der Frau ist aus meiner Sicht ja schon an vielen Orten in erfreulichem Maße erreicht; worum wir uns wirklich noch kümmern müssen, ist die Gleichberechtigung der Mütter. Die Teilung einer Führungsstelle verlangt nicht nur von den Stelleninhaberinnen, sondern auch von den Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern ein zusätzliches Maß an Organisationstalent und Flexibilität. Ich bin froh, dass wir im Landratsamt so ein gutes Team haben, das die Vorteile, die die Stellenteilungen ja für den Arbeitgeber auch bringen, zu nutzen weiß und sich darauf einstellen kann. Ich kann nur hoffen, dass in diesem Fall der öffentliche Dienst eine Vorbildfunktion hat und so die Wirtschaft von ihm lernt und nicht immer nur umgekehrt."


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