Umweltpakt Bayern: Weitere engagierte Unternehmen im Landkreis Fürstenfeldbruck
Am 10. Oktober konnte Landrat Thomas Karmasin fünf neue Unternehmen als Teilnehmer am Umweltpakt Bayern begrüßen. Die Unternehmen LaserJob und Singulus, die Sparkasse Fürstenfeldbruck, das Klinikum und der Amperverband haben sich dem gemeinsamen Projekt des Bayerischen Umweltministeriums mit der Bayerischen Wirtschaft angeschlossen. Zusammen mit einer Vertreterin des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit überreichte Karmasin die Urkunden: "Als Landrat unterstütze ich dieses Projekt sehr gerne, weil mir im Landkreis die Themen Nachhaltigkeit, Energieeinsparung und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen lange schon ein großes Anliegen sind."
Der Umweltpakt ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft, die auf der Basis von Eigenverantwortung, Freiwilligkeit und Kooperation eine nachhaltige ökologische und ökonomische Entwicklung bayerischer Betriebe zum Ziel hat. Der Pakt, 1995 erstmals geschlossen, ist ein Erfolgsmodell und hat inzwischen viele Nachahmer in Deutschland, Europa und der Welt gefunden. Mit über 5.500 teilnehmenden Unternehmen war der letzte Umweltpakt (2005-2010) eine der erfolgreichsten Umweltvereinbarungen Deutschlands. Am neuen Umweltpakt "Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz" nehmen 12 Monate nach Unterzeichnung bereits wieder über 3.200 Betriebe und Unternehmen teil. Bei der Regionalisierung des Umweltpaktes sollen durch Ansprech-partner „vor Ort“ weitere Betriebe für den betrieblichen Umweltschutz gewonnen werden. Hierfür arbeitet das Umweltministerium mit dem Verein „Aktivsenioren Bayern e.V.“ als regi-onalem Ansprechpartner, während ZIEL 21 - Zentrum Innovative Energien e.V. die Koordina-tion für den Landkreis übernommen hat.
Michael Richter und Arnold Wietzke von den Aktivsenioren berichteten von ihrem Vorgehen als Koordinatoren. Die Aktivsenioren Bayern sind ehemalige Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung und Selbstständige, die kleine und mittlere Unternehmen auf ehrenamtlicher Basis in vielerlei Hinsicht beraten. Landrat Karmasin hatte Landkreisfirmen mit einem Schreiben zur Teilnahme motiviert, freiwillig Umweltkriterien, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen zu erfüllen und damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensbedingungen zu leisten.
"Das Ziel der Energiewende im Landkreis erfordert eine deutliche Steigerung der Energieef-fizienz bei den Gemeinden, den Haushalten und der Wirtschaft. Ihr Engagement für den Umweltpakt Bayern Regional unterstützt diese Bemühungen", dankte Hans Aigner, 2. Vor-stand von ZIEL 21 den Aktivsenioren Michael Richter und Arnold Wietzke wie auch den teil-nehmenden Betrieben.
In einer kurzen Präsentationsrunde erläuterten die fünf neuen Teilnehmer, warum sie sich dem Umweltpakt angeschlossen haben. Neben der Leistung für die Umwelt und den Image-gewinn spielt die Verbesserung der Kostenposition und damit der Wettbewerbsfähigkeit eine wichtige Rolle. Es ist vorgesehen, gemeinsam mit den Firmen im Landkreis, die sich schon früher dem Umweltpakt angeschlossen haben, ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch zu bilden.
Alle Beteiligten – Umweltministerium, Landkreis, Betriebe und Aktivsenioren sind überzeugt, dass der Umweltpakt eine höchst sinnvolle Zielsetzung hat und alle Anstrengungen unter-nommen werden müssen, weitere Betriebe zu gewinnen. Bei Interesse an einer Teilnahme, um ähnliche Einsparungen oder Zielsetzungen zu erreichen, können sich Landkreisbetriebe für ein erstes Beratungsgespräch an die Aktivsenioren wenden: Dipl. Ing. Michael Richter (Telefon 0172/8254224) oder Dipl. Ing. TU Arnold Wietzke (Telefon 08141/526657).



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .