Opstapje wird unbefristet weitergeführt: Vertragunterzeichnung sichert langfristige Fortführung des Projektes
Endlich ist es so weit! Nach 4 Jahren „Probezeit“ wird das Frühförderprogramm „Opstapje – Schritt für Schritt“ unbefristet im Landkreis eingeführt. Dies sichert der neue Vertrag, der am 05.12.2011 zwischen dem Landkreis und den beiden Trägern des Projektes, dem Diakonischen Werk Fürstenfeldbruck, vertreten durch den Vorstand Uwe Reebs, und dem Sozialdienst Germering, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Dr. Joachim Lutz, abgeschlossen wurde.
Opstapje wurde am 01.01.2008 im Landkreis eingeführt. Es handelt sich hierbei um ein niederschwelliges präventives Frühförderprogramm für Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren und richtet sich insbesondere an Familien mit Migrationshintergrund oder einer sozialen Benachteiligung. Einmal pro Woche leiten geschulte Laien die Eltern vor Ort an, wie sie ihre Kinder bestmöglich fördern können und wie sie die Bedürfnisse ihrer Kinder besser erkennen und berücksichtigen können. Die Hausbesuche werden zweimal monatlich durch Gruppentreffen ergänzt, bei denen sich die Kinder und Eltern untereinander kennenlernen und austauschen können. Im Opstapje–Programm lernen die Eltern neue Verhaltensmuster, sie gewinnen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen, ihre Erziehungskompetenz wird verbessert und die Eltern-Kind-Beziehung gestärkt.
Bisher konnten nur befristete Verträge über jeweils 2 Jahre geschlossen werden. Wegen des außerordentlichen Erfolges des Projekts haben die Kreisgremien die unbefristete Weiterführung des Programms beschlossen. Mit den nun unterschriebenen Verträgen ist das Projekt endlich „unter Dach und Fach“. Dies wissen die Familien, die das Angebot nutzen, sehr zu schätzen. Laut einer Umfrage empfinden die meisten Teilnehmer Opstapje als durchwegs hilfreich und stärkend. Nicht umsonst ist die Anzahl der teilnehmenden Familien so rasant gestiegen: Während im Einführungsjahr 2008 noch 34 Kinder teilnahmen, so waren es im Jahr 2010 bereits 92.
Auch Landrat Karmasin, Jugendreferentin Kopp, Jugendamtsleiter Schmelzer und natürlich die beiden Träger des Projektes sind zufrieden: Es handle sich bei Opstapje um ein sehr erfolgreiches und zugleich sehr effektives Präventionsprojekt, das in dem Alter ansetzt, wo die kindliche Entwicklung noch gut und günstig beeinflusst werden könne.


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