Fürstenfeldbrucker Energietage – Erfolgreiche Fachmesse für Umwelt, Wohnen und Bauen im Veranstaltungsforum Fürstenfeld
Am Wochenende des 03. und 04. Oktobers fanden über 4.000 Besucher den Weg zu den Energietagen im Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Über 60 ausgewählte Dienstleister und Hersteller aus den Bereichen alternative Energiegewinnung, Energiesparen und umweltfreundliche Bau- und Wohntechnik präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in einem gemeinsamen Rahmen und in dem himmlischen Ambiente des Klosters Fürstenfeld.
Energie, ein Luxusgut?!
Das Leitthema lautete: Energie, ein Luxusgut?!
Nicht zu unrecht, denn Energie ist kostbar. Ohne sie geht nichts im alltäglichen Leben. Ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung lässt sich nicht in Geld umrechnen. Wohl aber kann man den Wert feststellen, den man für sie in Form von Strom, Gas oder Öl bezahlen muss. Und der ist hoch. Die Problematik trifft die breite Mittelschicht und der starke Kostendruck stellt für viele Klein- und mittelständische Unternehmen eine wachsende Hürde dar. Damit der Standort Deutschland, und Bayern ganz im speziellen, weiter konkurrenzfähig bleibt und Energie kein unbezahlbarer Luxus wird, muss jetzt sehr schnell und konsequent gehandelt werden.
Energie-Netzwerk aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit
Die Fürstenfeldbrucker Energietage zeigten deutlich ihren Netzwerk-Charakter beim offiziellen Besuch des Schirmherren Landrat Thomas Karmasin. Dieser legte schon bei der ersten Veranstaltung vor zwei Jahren schützend seine Hand über die Energietage, damals mit nur 14 Ausstellern. Seinem Besuch schlossen sich Hans Schilling, stellvertretender Bürgermeister Fürstenfeldbrucks, Vertreter des Gewerbeverbandes Fürstenfeldbruck und die Vorsitzende des Vereins ZIEL 21, Frau Birgit Baindl an. Als Partner der Energietage traten der Verein ZIEL 21 mit seinen regionalen Partnerfirmen und die Stadtwerke Fürstenfeldbruck auf, die an ihren Ständen und im abwechslungsreichen Vortragsprogramm umfangreich informierten.
An beiden Veranstaltungstagen erhielten die Besucher Informationen über das Energiesparen im Alltag und in den eigenen vier Wänden durch technische Neuerungen oder mit Hilfe von durchdachten Wohnraumkonzepten. Zukünftige Häuslebauer konnten sich zu umweltfreundlicher Bau- und Wohntechnik beraten lassen. Öffentliche Stellen und Verbände, wie der Verein ZIEL 21 erläuterten gesetzliche Rahmenvorgaben, Fördermöglichkeiten und beantworteten Fragen zur individuellen Lebens- und Wohnsituation. Hersteller und Dienstleister präsentierten ihre Alternativen zur Energiegewinnung und -einsparung. Zu bestaunen und erforschen gab es innovative Ideen und Zukunftsstudien, wie Alltagsgegenstände auf Solarbasis oder intelligente Energiemanager fürs Eigenheim.
Elektro-Mobile-Parcours
Ein besonderes Angebot auf den Fürstenfeldbrucker Energietagen stellte der Elektro-Mobile-Parcours dar. Hier konnten Elektro-Mobile und Elektro-Zweiräder Probe gefahren werden. So ließ sich aus eigener Erfahrung ein Vergleich zwischen einem herkömmlichen Antrieb und seiner elektrischen Alternative ziehen.
Speziell für Kinder und Jugendliche gab es einen Energie-Erlebnispfad, bei dem spielerisch der verantwortungsvolle Umgang mit Energie vermittelt wird.
Die Fürstenfeldbrucker Energietage finden im nächsten Jahr am 02. und 03. Oktober 2010 im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.energietage-ffb.de.



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