Nachwuchsrettungsschwimmer der Brucker Wasserwacht beenden erfolgreich ihre Ausbildung
In der vergangenen Woche schlossen 10 Nachwuchsrettungsschwimmer der Brucker Wasserwacht ihre Ausbildung zum „Wasserretter“ erfolgreich ab. Freudige Gesichter gab es bei den Prüflingen nach bestandener Prüfung.
Für diesen Erfolg mußten die Teilnehmer (7 von der Ortsgruppe Fürstenfeldbruck, 3 von der Ortsgruppe Olching) lange „büffeln“.
Zunächst wurde den 4 weiblichen und 6 männlichen Absolventen die erfolgreiche Teilnahme an einem Sanitätslehrgang (A/B) abverlangt, der 72 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten in theoretischer und praktischer Ausbildung umfaßte und der mit einer umfangreichen schriftlichen und einer praktischen Prüfung abschloss.
An diesen ersten Teil schloss sich dann der Teil „C“ an, die Ausbildung zum eigentlichen „Wasserretter“. Hier mußten die Teilnehmer noch einmal 42 Unterrichtseinheiten kombiniert mit praktischer Ausbildung ableisten und letztendlich auch hierfür nochmals eine schriftliche Prüfung ablegen.
Während der Theorieteil Themen wie „thermische Schäden“, also Unterkühlungen und Hitzeschäden, Kinderreanimation, Ertrinkungs- und Tauchunfälle, Vorschriften des Medizinproduktegesetzes, Funkausbildung und anderes umfaßte, mußten sich die Prüflinge im praktischen Teil mit vorgegebenen Übungslagen auseinandersetzen und unter den kritischen Augen der Ausbilder Rettungen aus stehenden und fließenden Gewässern unter Anwendung verschiedener Rettungstechniken und Rettungsmittel durchführen.
Nicht zuletzt durch die Außentemperaturen und die Wassertemperatur der Amper der letzten Tage und Wochen wurde den Prüflingen dabei körperlich sehr viel abverlangt. Durch die komplexen Übungslagen wurde bewußt auch Stress für die Teilnehmer erzeugt, um einem realistischen Einsatzgeschehen möglichst nahe zu kommen.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser qualifizierten Ausbildung konnte wieder ein großer Schritt im Hinblick auf die kontinuierliche Nachwuchsgewinnung für die Wasserwacht in Fürstenfeldbruck und Olching gemacht werden.
Darüber hinaus ist die Ausbildung zum „Wasserretter“ die Voraussetzung für weiterführende Wasserwacht-Fachausbildungen, wie z.B. zum Rettungstaucher oder Motorbootführer.
Es ist in der heutigen Zeit sicher nicht mehr selbstverständlich, dass junge Menschen einen solchen Zeitaufwand von über 110 Unterrichtsstunden auf sich nehmen, um ehrenamtlich zu arbeiten und anderen Menschen qualifiziert Hilfe leisten zu können.“
Das beiliegende Bild zeigt die Lehrgangsteilnehmer:
Von links nach rechts:
Wilhelm Gleixner (Referent),
Maximilian Skrzypczak, Emanuel Kiffer, Christian Pfaffenzeller, Jacqueline Reeh, Sven Wiesmann, Melanie Wiesmann, Martina Schreiber, Ronya Reitberger, Carl Reitberger, Christian Nagel (Lehrgangsleiter).


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