Vortrag Demenzielle Erkrankung
Fürstenfeldbruck: Theresianum | In Deutschland sind derzeit etwa 1,3 Millionen - vor allem ältere - Menschen von einer Demenz betroffen. Die am häufigsten vertretene Form ist die Alzheimer-Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenswartung schätzt das Bundesfamilienministerium, dass sich die Zahl bis 2050 auf 2,6 Mio. verdoppeln wird.
Durch die Erkrankung verliert der Betroffene zunehmend geistige Funktionen wie Gedächtnis, Orientierung, Auffassungsvermögen oder seine Sprache. Das Urteilsvermögen nimmt ab und damit die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen. Diese besondere, veränderte Situation von Menschen mit Demenz stellt nicht nur Angehörige, Mediziner und Pflegende vor besondere Herausforderungen.
Dr. med. Claudia Greppmair, Praktische Ärztin in Fürstenfeldbruck, führt in ihrem Vortrag am 10. Februar in die Welt von Menschen mit Demenz ein.
Was ist eine Demenz? Was ist Alzheimer? Warum ist eine frühe Diagnosestellung wichtig? Wer stellt die Diagnose? Welche Hilfen gibt es für Betroffene und ihre Angehörigen?
Im Anschluss referiert Frau Petra Seidl von der Selbsthilfegruppe „Alzheimer“ aus Maisch über den Umgang mit dementiell erkrankten Menschen unter den Gesichtspunkten: Welche Grundregeln sollten wir im Umgang mit Menschen mit Demenz beachten? Wie gehe ich mit unangemessenen Verhaltensweisen und Aggressionen um?
Am Ende der Vorträge können Fragen an die Referenten gestellt werden.



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