Postkarte 1929 aus Eichenau

Postkateder früheren Kolonie Eichenau

Frühe Postkarten zwischen 1910 und 1930 zeigen oft Orte in gezeichneter Perspektive, da Luftaufnahmen noch nicht zur Verfügung standen. Eine Karte von Eichenau aus 1929 zeigt viele Details.

Die Postkarte ist eine Zeichnung der Eichenauer Häuser mit der Bemühung naturgetreuer Wiedergabe ungefähr 1929. Im Vordergrund die Olchinger Straße mit dem Haus von Bürgermeister Eberth ( 2.v-l.) und dem langgestreckten Bau der Baubaracke der Baugenossenschaft, die zeitweilig auch als Schulzimmer und Turnsaal für den ESV dienen musste. Dahinter sind die weiteren Häuser und Doppelhäuser der Baugenossenschaft entlang von Allinger Straße und Zugspitzstraße zu sehen. In der Bildmitte dominieren dann der große Bau der Schule mit Nutzgarten und Ziergarten und die gewaltige Kirche. Am rechten Bildrand der Neubau des Kurheims Eichenau vor dem Wall der Emmeringer Leite. Entlang der Hauptstraße ist das Walmdach der Bäckerei Fritz zu sehen und hinter der Schule ist ein großer Bau hervorgehoben, der den Saalanbau am Gasthof Zur Post darstellen soll. Im weitern Hintergrund die verstreuten Siedlerhäuser der Kolonie. Die Karte zeigt die Zweigliedrigkeit der frühen Siedlung mit der Kolonie im Hintergrund, der Siedlergruppe der Baugenossenschaft sowie Schule und Kirche als zukünftige Ortsmitte inmitten offener Wiesen. Von den Bäumen auf der späteren Rathauswiese ist nur noch eine Linde in der Schillerstraße erhalten.

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