Kunst und Fassadengemälde in Eichenau : Graffiti und andere Kunst

Verstecktes Mural in Bahnhofsnähe
 
Fassadenkünstler Andreas Knipping
 
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Garagenkunst in Eichenau

Fassadengemälde, Wandgemälde oder Murals müssen nicht nur die bekannten Graffiti oder christliche Symbolbilder sein, es können auch ganz profane lustige Verschönerungen sein. Wer mit offenen Augen durch Eichenau geht findet viel davon!

In der Graffiti- Szene ist Eichenau gut bekannt, denn einige berühmte Künster kommen von dort und haben zuerst in Eichenau und Umgebung gesprüht . Einige Werke aus den letzten Jahren sind noch erhalten. Tags und Schmierereien werden in der Regel schnell wieder übermalt, gute Bilder halten sich jedoch oft erstaunlich lange. Es gibt aber auch mehrere Wandbilder aus den 1930 Jahren, die noch nicht verblasst sind und mit AK auch einen Künstler, der zur Erheiterung und Erbauung Wände ab den 1990er Jahren verschönert hat. Die Garagentor- oder Gartenzaunkunst ist ein weiterer in Eichenau verbreiteter Kunstzweig. Zu jedem Bereich werden hier beispielhaft Bilder vorgestellt

Zeitungsartikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/264//

Der Künstler z-Rock aus Eichenau, Ein Lebenslauf als Beispiel: vita de la Z-Rok
Geboren 1966 in München, lebt in Eichenau bei München
Kurzfassung
" Um 1980 erster visueller Kontakt mit Graffiti in New York
1983 erste eigene Graffitibilder (Styles und Figuren)
1985 Gründung der Sprühergruppe "The Nasty Squad"- TNS und erste Auftragsarbeiten
1987 Spezialisierung auf Style
ab 1989 Entwicklung eigener Styles
ab 1989
Ausstellungen
ab 1992 Graffitikurse an Schulen und anderen Jugendeinrichtungen, 1994 Gründungsmitglied der Sprühergruppe "Virus e.V.", ab 1995 Styleskulpturen 1999

Gründungsmitglied der "Färberei", Graffitikulturzentrum des Kreisjugendring München Stadt seitdem und bis auf weiteres arbeitet er dort regelmäsig im Atelier sowie in der Galerie


Ausstellungen
1988 University of Maryland, München
1993 "Graffiti Expo", Galerie 87°West, München
1993 "Spray it, say it"I, H&S Agentur, München
"Spray it, say it"II, Erding
1994 "Writers Corner", Interimsgalerie der Künstler BBK
1994 "Graffiti Expo", Galerie der Lindauer Künstler, Lindau
1995 Graffiti München, Pasinger Fabrik, München
1996 "A Tribute to Style", Kallmann Museum, Ismaning
seit 1996 "Isart", Freiluftgalerie unter der Brudermühlbrücke, München, alljährliche Neugestaltung
1997 "A Tribute to Style", Gotischer Stadl, Landshut
1997 "Aufstand der Zeichen" Toskanische Säulenhalle, Augsburg
1997 "Der Zug ist abgefahren", alter Wartesaal im Hauptbahnhof, München
1999 "watch out for the 3rd rail", alter Wartesaal im Hauptbahnhof, München
2000 "Alles muß raus", Färberei, München
2000 "Odonata" , Färberei, München
2000 "the good, the bad and the ugly" , Färberei, München
2001 MTV Artwall, München
2001 Nachtcafe, München
2002 "Fluchträume", Färberei, München
2003 "Tags ´n´ styles", Färberei, München
2003/4 "Schwarz auf Weiß", Färberei, München
2002 - 2004 monatliche Werkschau "Donnerstäg" bzw. "Freitäg", Färberei, München
2004 "Blaupause", Färberei, München
2005 temporäre Gestaltung des U-Bahnhofs Marienplatz, München
2005 Glockenbachwerkstatt, München
2006 "Bananen im Strafraum", Färberei, München
2006 "Essen für´s Auge" im Foyer des Max-Plank-Instituts für Biochemie, München
2007 "Gläsernes Atelier" auf der Documenta, Kassel"

Der Fassadenmaler Andreas Knipping hat Wände in seiner Nachbarschaft in Zusammenarbeit mit den Hausbesitzern gestaltet.

Kratzputzbilder
haben die Maler Josef Dering (an der Dering Schule) sowie Michael Lutz in EIchenau bekannt gemacht.

Christliche Bilder schmückten Hauswände vor der Nazi Diktatur (Olchinger Straße, 1930)

Volkstümliche Bilder entstehen heute noch im Gewergebiet.


Die CSU lehnte Vorschläge zum Graffiti Einsatz mehrfach ab.
Hans Kürzl berichtet im FFB Tagblatt: So wurde aus allen Plänen nichts.:
"Graffitikunst soll Unterführung verschönern
Jugend-Projekt genehmigt
VON HANS KÜRZL Eichenau -
"Es ist eine Gratwanderung zwischen Sachbeschädigung und Kunst." In einem Satz fasste Bürgermeister Hubert Jung eine lange und emotionale Diskussion über den Jugend-Graffiti-Wettbewerb zusammen, bei dem Wände der Bahnunterführung gestaltet werden sollen. Mit sieben Gegenstimmen gab der Gemeinderat dem Projekt seinen Segen. Bei einem Ortstermin soll demnächst ein geeigneter Standort gefunden werden." Aber es wurde wie öfter dann doch nichts daraus .....

Peter Münster (FDP) schlug vor, sich dem Problem der illegalen Graffiti aktiv zu stellen. Er erinnerte daran, dass vor zwölf Jahren ein Bauzaun in der Hauptstraße offiziell zum Bemalen freigegeben worden sei. Mit einer positiven Entscheidung könne man positive Zeichen setzen, Gertrud Merkert (SPD) war ebenfalls dafür.

"Man könnte sogar offiziell werben, dass Eichenau diese Form unterstützt", sagte die Jugendreferentin. Sie sagte zu, dass es Entwürfe und eine Jury geben werde. Es sei möglich, die Graffiti auf auswechselbaren Platten anzubringen, so dass der originale Untergrund unberührt bleibe.
Während auch Jung zumindest den alten Teil der Unterführung durch Graffiti aufgewertet sah, will der dritte Bürgermeister Sepp Spiess (CSU) die Sprayer vom Bahnhof fern halten: "Wenn der Jugendbeirat so etwas will, soll er sich doch eigene Holzwände aufstellen." Etwas kompromissbereiter zeigte sich CSU-Fraktionssprecher Dirk Flechsig. "Profis ja, sonst nein. Und für die Gemeinde kostenlos."
In eine ähnliche Richtung ging Schulreferentin Resi Brandstetter (CSU). Moderne Kunst könne sie sich am Bahnhof durchaus vorstellen, aber keine Graffiti und ungeübte Künstler: "Wir können ja nicht jede Oma dort malen lassen." Sie zitierte Statistiken, wonach 87 Prozent der Bevölkerung Graffiti als aggressiv empfinden würden.
Auf eine Stilberatung durch die Deutsche Bahn mussten die Gemeinderäte verzichten: Trotz Anfrage der Verwaltung liegt noch keine Stellungnahme vor."

Basisartikel zu Eichenau.
http://www.myheimat.de/fuerstenfeldbruck/beitrag/1...

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Michael Gumtau aus Eichenau am 03.06.2008 um 17:35 Uhr  
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