Federica de Cesco – eine Frau, die mit ihren Büchern und ihrem Leben beeindruckt
Nachbericht zur Lesung am 16. Oktober, die von der Stadtbibliothek Fürstenfeldbruck und der Buchhandlung Locke gemeinsam organisiert wurde
„Eine interessante und faszinierende Frau!“ – darüber waren sich wohl alle Zuhörer einig, die an diesem Abend in die Stadtbibliothek gekommen waren, um die bekannte Autorin kennen zu lernen.
Federica de Cesco las zum ersten Mal aus ihrem neuen Roman „Muschelseide“, der erst wenige Tage zuvor erschienen war. Er handelt von der Meeresbiologin Beata Sforza, die sich auf die Suche nach den seltenen Muscheln macht, die die Muschelseide absondern. Unterstützt wird sie dabei von einem japanischen Journalisten, in den sie sich verliebt.
Auch in diesem Buch verwebt die Autorin wieder gekonnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte mit spannenden Einblicken in unterschiedliche Kulturen. Dieses Markenzeichen ist auch das, was die Zuhörer bei der anschließenden Fragerunde am brennendsten interessiert. Wie schafft Federica de Cesco es, in all ihren Büchern so detailliertes Wissen über so unterschiedliche Länder und Völker zu vermitteln?
Es liegt zum einen daran, dass sie selbst so viele Kulturen in sich trägt. Sie wurde in Italien geboren, wuchs in Deutschland und anderen Ländern mehrsprachig auf, heiratete einen Japaner und lebt heute in der französischen Schweiz. Ihre große Leidenschaft ist das Reisen. Dabei ist sie nicht nur Touristin, sondern lebt den Alltag der Einheimischen mit.
Die Zuhörer lauschten gebannt den Erzählungen und vielschichtigen Erfahrungen der sympathischen Frau. Manche konnten gar Geschichten beisteuern, die zeigen, dass die Bücher der Autorin ihr persönliches Leben beeinflusst haben. Am Ende signierte die Autorin natürlich noch die Bücher, die direkt vor Ort beim Mitveranstalter Buchhandlung Locke gekauft werden konnten.
Da ein Ende der bereits über 50 Jahre lang anhaltenden Schreibleidenschaft nicht abzusehen ist, werden wir wohl hoffentlich noch viele spannende Erzählungen von Federica de Cesco lesen dürfen.



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