Die Finanzierung der Kulturpflege in Eichenau (Stand 2007)

Museion in Eichenau - private Kulturinitiative von Ada Adler
 
Dr Barbara Gropp langjährige Leiterin der VHS (Foto: Dieter Ruckenbauer, gen.,)

Eichenau - Die Förderung der Kultur obliegt im Wesentlichen der Privatinitiative der Bürger und ihrer Vereine. Die "Öffentliche Hand" der Gemeinde unterstützt und hilft, insbesondere durch meist kostenlose Bereitstellung von warmen, freundlichen Räumen. Die Vereine bekommen einen Basis-Zuschuß von 200.- Euro jährlich und auf Antrag besondere Förderung für Veranstaltungen.

Als wichtigster öffentlicher Raum ist die berühmte Friesenhalle zu sehen. Die 1936 eingeweihte Sporthalle dient heute als Bürgerzentrum der Gemeinde mit Gaststätte und Büro für den Sportverein ESV. Jährlich werden hier 250 000.- Euro eingesetzt, wobei es in den letzten 2 Jahren eine Steigerung um 60 000 Euro gab.
Zur Kulturpflege gehört auch die Musikförderung, die Gemeindebücherei, der Naturschutz, die Volkshochschule (1,65 Euro je Einwohner) , die Archivpflege und die vielfältige Vereinsförderung.

Im Rahmen der Musikförderung (6500.-) erhalten der Musikverein und der Akkordeonclub je Mitglied 2.- Euro und als Jugendförderung für Jugendliche bis 17 Jahre je 15.- Euro.
50 000.- Euro jährlich zur Förderung der Kreismusikschule sind für Eichenau ein großer Betrag! Die "örtliche Musikschule" erhält nur 3000.-
Die Vereinsföderung ist so geregelt, dass jeder Verein eine Zuwendung von 200.- als Basisförderung erhält: 5 Musikvereine, 4 Heimatvereine, 5 Umweltvereine.
Für besondere Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge, Ausstellungen) werden auf Antrag bis zu 15 000.-. Euro im Jahr ausgegeben. Der Pfefferminzverein erhält zusätzlich zur Raumnutzung rund 1000.- Euro für das Museum in der Schule in der Parkstraße.
Für die Gemeindebibliothek fallen 100 000.- Euro an - sowie 16 000.- für Anschaffungen. Die Gebühren der Benutzer erbringen da nur einen symbolischen Beitrag von 4000.-

Das Archiv wird mit symbolischen Kosten gepflegt, Hauptausgabe ist die anteilige Beschäftigung eines Betreuers für einen Tag in der Woche.
Für die Förderung der Kirchen werden drei evangelische Vereine und zwei katholische unterstützt. Für das katholische Pfarrheim werden jährlich freiwillig 5000.-. gezahlt, dafür hat die Gemeinde aber als Gegenleistung günstigere Bedingungen für die Raumnutzung. Der moderne Pfarrsaal ist der einzige repräsentative Raum in der Gemeinde.

Naturschutz ist ein Teil der Kulturlandschaftspflege. Hier kostet der Umweltbeirat 1000.- Euro und die Biotopflege 4000.-. Der Bund Naturschutz erhält für die Biotopflege auch 700.- Das jährliche "Ramadama" des Bürgermeisters kostet 500.- Euro und das Agendafrühstück des Arbeitskreises 400.-. Insbesamt sind fünf Naturschutzvereinigungen in der Basisförderung.

Für 2007 gab der Bund Naturschutz 1000.- Euro für die Jugengruppe aus. Für die Ausstellung zum Jubiläum wurden 380.- aufgewendet und die Biotoppflege kostete wie im Vorjahr 720.-

Die Gemeinde unterhält die folgenden Ökotope ( nicht zu verwechseln mit dem vom Landesamt anerkannten und erfassten Biotopen!) und gibt für die Pflege jährlich die 4700.- Euro aus. s.a.: http://www.myheimat.de/global/beitrag/13041/

a) Hintere Auen mit Tümpeln
b) Streuweise am Gut Roggenstein
c) Eichenaue ( mit Pflanzenerfassung- vergl Geschichtsbuch)
d) FLur No 1738
e) Am Biburger Weg
f) für 200.- angepachtete Abtleitnerwiese

Der Umweltbeirat erhält eine Entschädigung von 1000.- ab 2006

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