Wettbewerb „Grün in der Stadt 2010“ Ermittlung der Preisträger und Preisverleihung

Fürstenfeldbruck: Kloster Fürstenfeld | Der Wettbewerb „Grün in der Stadt 2010“ ist abgeschlossen. Eine Jury aus ausgewiesenen Experten hat kürzlich die Beiträge bewertet. Mitglieder der Jury waren Stadtbaurat Martin Kornacher, Landschaftsplanerin Christine Kneucker, der stellvertretende Stadtgärtner Ingo Katterloher, Herbert Klaßen (Verein für Gartenbau und Landespflege Puch e.V.) und der Fürstenfeldbrucker Landschaftsarchitekt Peter Neuberger. OB Sepp Kellerer nahm gestern die Preisverleihung vor. Der diesjährige Wettbewerb erfreute sich einer außerordentlich großen Resonanz. Mit insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich bislang um den stärksten Wettbewerb. Die Stadt Fürstenfeldbruck lobt den Wettbewerb „Grün in der Stadt“ seit 2003 regelmäßig aus. Ziel dieser Initiative ist es, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ein attraktives Erscheinungsbild Fürstenfeldbrucks zu würdigen und Anregungen für eine ansprechende Gestaltung des Wohnumfeldes zu geben. Die beiden Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren Vorgarten sowie Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Sie wurden bewusst mit dem Augenmerk auf aktuelle lokale Bezüge gewählt.
Das Thema Vorgärten stand im Zusammenhang mit einem Projekt, das bei der Stadt unter dem Arbeitstitel "Kulturstadt – Künstlervillen" läuft. Mit der Wahl dieses Mottos sollten die historischen Villen im Stadtgebiet als eine erhaltenswerte Besonderheit stärker ins Bewusstsein gerückt und gleichzeitig der gärtnerische Aspekt bei den Villen gestärkt werden. Dagegen hat die Wahl des zweiten Themas einen aktuellen kunsthistorischen Bezug: Es bezieht sich auf die Gemüse-Stuckaturen im Churfürstensaal von Niccolo Giovanni Perti. Ferner möchten wir mit diesem Thema auch denjenigen Personen Anerkennung zollen, die eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse aus eigenem Anbau schätzen.

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