Wasserwacht holt verletzte 12-jährige von Badeinsel
13-jährige Rettungsschwimmerin zeigt, was sie kann
Am vergangenen Montag Nachmittag stürzten mehrere Jugendliche nach einer minutenlangen übermütigen Rangelei auf einer der beiden Badeinseln im Pucher Meer übereinander.
Eine 12-jährige wurde dabei durch die auf sie fallenden Jugendlichen am Kopf verletzt und konnte nicht mehr alleine ans Ufer zurückschwimmen.
Die 13-jährige Wasserwachtlerin Lisa K., die mit einem Rettungsschwimmbrett in der Nähe unterwegs war, wurde auf den Vorfall aufmerksam.
Sie übernahm in vorbildlicher Weise das verletzte Mädchen sofort auf ihr Rettungsschwimmbrett und verbrachte es zur Wasserwacht-Station.
Auch von dort aus war der Vorfall beobachtet worden. Die zur Badeinsel entsandten Helfer brauchten jedoch gar nicht mehr eingreifen, sondern begleiteten die „Retterin“ und die Verletzte lediglich noch zur Wasserwacht-Station, wo ihr Erste Hilfe geleistet wurde.
Da aufgrund der Symptome eine Gehirnerschütterung bei der 12-jährigen nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sie anschließend mit dem Rettungswagen in die Kreisklinik verbracht.
Von ihren erwachsenen Wasserwacht-Kameradinnen und –kameraden erntete die 13-jährige großes Lob für ihr souveränes und professionelles Handeln.
Die Wasserwacht sieht sich durch diese Aktion wieder darin bestätigt, dass eine Rettungsschwimmausbildung ihrer Aktiven gar nicht früh genug anfangen kann.
Hierbei wird nämlich auch der Umgang mit allen vorhandenen Rettungsmitteln, darunter auch einem Rettungsschwimmbrett, geübt.

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