Kastanien und die Miniermotte, Teil II

Eine Radtour durch unsere Region (am 22.06.08) brachte es an den Tag: Heuer ist sie besonders eifrig - die Miniermotte. Auf den Fotos kann man die Schäden der Motte deutlich erkennen.
Von leicht geschädigt bis vollkommen zerstört findet sich alles.
Nur wenige Kastanien sind mir begegnet, deren Blätter vollkommen unbeschädigt waren: Ich werde sie ab sofort genauer beobachen, da ich mir sicher bin: bei den (fast) ungeschädigten Bäumen handelt es sich um die rote Rosskastanie. Diese hat eine andere Blattgröße und eine andere Zellstruktur, so dass sie wohl auch als "Antenne" auf andere Frequenzmuster reagiert.
Besonders interessant ist eine Kastanie, die in ca. 75 m Entfernung direkt vor einem Sendemasten in Fuchstal / Asch steht. Sie ist im unteren Bereich durch die Miniermotte so gut wie vollkommen zerstört; die Äste ihrer Krone sind völlig zerzaust, z.T. kahl wie die Bäume in meinem vorhergehenden Bericht.
Kastanien, die Hochfrequenzschäden an den Blatträndern aufweisen (Verbennungen), sind mir vorgestern noch nicht begegnet. Ich rechne ab Ende Juli damit und werde Euch weiter informieren. Teil III wird folgen - leider - so sicher wie das Amen in der Kirche.
Fazit: Schäden der Miniermotte gibt es auch in der freien Natur an weißen Rosskastanien. Mit der Nähe zu einem Sender scheinen diese jedoch dramatisch zuzunehmen. Beobachtet auch Ihr Eure Kastanien. Es tut manchmal richtig weh!

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3 Kommentare zum Beitrag
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Urte Langer aus Olching am 02.07.2008 um 22:37 Uhr  
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Roland Greißl aus Fuchstal am 02.07.2008 um 22:50 Uhr  
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Roland Greißl aus Fuchstal am 08.07.2008 um 01:02 Uhr  
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