"Nacht der Kunst" in Marburg am 24.10.2008

Atelier A. Henke-Reinarz

Am Freitag, 24.10.2008 Uhr fand von 18.00 bis 24.00 Uhr in den Marburger Museen, dem Kunstverein, den Galerien, Ateliers und anderen Ausstellungsräumen die „Nacht der Kunst“ statt. Wir starteten erst spät unsere Tour durch die Marburger Ausstellungsnacht. Um 21.45 Uhr betraten wir als erstes das VHS-Atelier in der Deutschhausstr. und bewunderten die ausgestellten Arbeiten von 14 Künstlerinnen aus diversen Kunstkursen. Bei Live- Musik und einem Glas Sekt in der Hand schlenderten wir durch die Räume. Besonders gefielen mir die Mosaikarbeiten von Sharchen Hagen(die originellen Stühle vor allem) und die Pflanzenfotos von Andrea Freisberg. Weiter ging es zu unserer nächsten Anlaufstation, dem Lohnsteuerhilfeverein. Die ausgestellten Bilder von Ursula Frohwein-Charissé waren stark, besonders "Die Tänzerin“ war mein Favorit und die verschiedenen Froschbilder haben uns erheitert. Bei Sekt und Knabberzeug verweilten wir und versenkten uns in die Ausstellung: „Bilder finden – Bilder erfinden“. Ohne Unterlass strömten die Menschen rein und wieder raus, obwohl es doch mittlerweile 22.30 Uhr war. Nächste Station - ein paar Häuser weiter - das Trend- Regalstudio. Hier stellten drei Künstlerinnen aus dem Atelier „Cölber Mühle“ aus. Weiter ging es ins Universitätsmuseum in der Biegenstraße. Auch hier volle Räume, angenehme Musik, Cocktails, aber leider keine Sitzmöglichkeiten. Wir standen uns die Beine in den Bauch. Angefüllt mit den Eindrücken der Bilder, z.B. von Carl Bantzer „Drei Buchen am Waldesrand“ machten wir uns wieder auf den Weg und nun war der Kunstverein unser Ziel. Hier war am frühen Abend eine neue Ausstellung mit großformatigen Bildern von Konrad Hummel „Rondo martiale“ eröffnet worden. Im ersten Stock spielte die Jazz-Initiative Marburg. Die großzügige Weite des Raumes in Verbindung mit den großen Bildern, schön.
Mittlerweile war es spät, aber zum Absschluß ging es noch nach Weidenhausen, ins Atelier von Annegret Henke-Reinarz.
Hier konnten wir bei einer Kunsttombola ihre Kunstwerke gewinnen. Wer eine Niete gezogen hatte, durfte sich drei Kunstpostkarten aussuchen. Den Auftritt der Bauchtänzerin hatten wir bei unserer Ankunft gerade verpasst, aber es gab gute Klaviermusik. Jetzt um 23.30 Uhr war immer noch was los. Aber für uns war jetzt Schluss. Wir waren angefüllt von schönen Eindrücken und wollten jetzt nach Hause. Resümee: Tolle Veranstaltung.

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