Zahlreiche Podestplätze bei den Deutschen Wasserski-Meisterschaften für den WSV Friedberg

Medaillenregen für das Team des Wasser-Sport-Verein Friedberg e.V. bei den Deutschen Wasserski-Meisterschaften: v.l.n.r. Laura Hillenbrand, Jürgen Usinger, Andreas Hillenbrand, Roland Schnugg, Niklas Heinicke, Isabel Bossow, Philipp Schmuttermayr, Markus Krieger und Nina Schmid. (Foto: Nicole Hillenbrand)
 
(Foto: Nicole Hillenbrand)
 
(Foto: Nicole Hillenbrand)

Gut vorbereitet starteten letztes Wochenende vom 15.-17. Juli neun Friedberger bei den Deutschen Wasserskimeisterschaften in Weert/Holland.

Bronzemedaille für den WSV Friedberg bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften hatten sich die Friedberger dieses Jahr gute Chancen ausgerechnet, um den Sieg mitkämpfen zu können. Diverse Bestleistungen und Siege konnten in der laufenden Saison bereits gesammelt werden. Leider verletzte sich am ersten Tag mit Philipp Heinicke einer der Top Leistungsträger des WSV Friedberg bei einem Trainingssprung und musste somit auf den Start verzichten. Aber das Team um Niklas Heinicke, Isabel Bossow, Philipp Schmuttermayer und Andreas Hillenbrand versuchte dran zu bleiben und wurde dann am Ende mit der Bronzemedaille belohnt. Friedberg 2 mit den Startern Laura Hillenbrand, Nina Schmidt, Roland Schnugg und Jürgen Usinger wurden Vierte.

Laura Hillenbrand räumt alle Titel in der Klasse U15 weiblich ab.


Bereits am Samstag Abend fanden die Trickski-Finalläufe statt. Laura Hillenbrand konnte beide Läufe nicht bis zu Ende fahren und rechnete hier schon nicht mehr mit einem Sieg, bis die Ergebnisse bekannt gegeben wurden. Durch ihre saubere Ausführung erreichte sie im Trickski ihren ersten Deutschen Meistertitel. Am nächsten Morgen trat sie im Slalom als Vorlaufsiegerin an. Dieses Mal hatte sie ihre Nerven im Griff und machte mit 2 Bojen an der 14m Leine den zweiten Titel klar. Beim Springen am Abend konnte sie, wie schon letzte Woche beim Lipperlandpokal 18,10 m erreichen und durfte sich erneut über Gold freuen, was gleichzeitig auch die Goldmedaille in der Kombinationswertung aller drei Disziplinen bedeutete.

Nina Schmidt dreimal ganz oben auf dem Treppchen in der weiblichen U19. Nur ihren Slalom-Titel vom letzten Jahr konnte sie nicht verteidigen.


Nina Schmidt startete wie Laura gut in den Wettkampf. Mit einer neuen Bestleistung im Trickski von 1110 Punkten konnte sie ihre Konkurrenz hinter sich lassen und ihren ersten Meistertitel erringen. Im Slalom war sie die Titelverteidigerin und hatte sich vorgenommen diesen zu verteidigen. Leider brachte sie ein kleiner Fehler aus dem Rhythmus und sie konnte ihre Anfangsgeschwindigkeit nicht durchfahren. Somit blieb ihr hier dieses Jahr nur Platz zwei. Mit einem sicheren Sprung holte sie sich zum Abschluss auch hier Gold genau wie auch in der Kombination.

Niklas Heinicke holt sich die Bronzemedaille in der Kombination der Open Men, Philipp Schmuttermayer sichert sich Rang vier.


Die beiden Friedberger Junioren, die noch in der Altersklasse U19 starten dürften, entschieden sich kurz vor Beginn, in der offenen Männerklasse an den Start zu gehen. Hier hatten sie einige hochklassige Konkurrenten. Niklas Heinicke rechnete sich trotzdem gute Chancen in seiner Paradedisziplin Trickski aus, aber es kam anderst als erwartet. Ein kleiner Fehler am Anfang seines zweiten Laufes kostete ihn um Haaresbreite den Einzug ins Finale. So musste er sich mit Rang sechs begnügen, gefolgt von Philipp Schmuttermayer auf Rang sieben. Im Slalom konnte Niklas Heinicke einen Finalplatz sichern und wurde am Ende Siebter. Philipp Schmuttermayer konnte sich mit der Anlage vom ersten Tag an nicht anfreunden und wurde neunter. Im abschließenden Springen verdrängte ein Konkurrent mit seinem letzten Sprung Niklas Heinicke von Rang drei und die beiden landeten hier auf einem guten vierten und fünften Rang. Für seine konstant gute Leistung in allen Disziplinen wurde Niklas Heinicke in der Komination mit dem dritten Platz und der erhofften Einzelmedaille belohnt. Philipp Schmuttermayer erreichte einen starken vierten Platz.

Isabel Bossow fährt mit Gold und Silber nach Hause. Am meisten aber freut sie sich aber über eine neue Bestleistung im Slalom.


Im Trickski läuft es im Finale nicht so richtig. Hier lässt Isabell Bossow wichtige Punkte für die Kombiwertung liegen und wird Zweite. Auch im Slalom darf sie sich die Silbermedaille umhängen lassen – aber hinter der Weltrekordhalterin Jana Wittenbrock zu landen ist keine Schmach. Vor Bossows neuer persönlicher Bestleistung von 1 Boje an der 11,25 m Leine verbeugte sich diese sogar bei der Siegerehrung. Mit Sprüngen über 30 Meter sichert sie sich in dieser Disziplin ihren ersten Deutschen Meistertitel 2016. Nun wurde es in der Kombination spannend. Sie verpasst denkbar knapp ihren zweiten Titel, mit nur 4 Punkten Abstand wird sie hier erneut Zweite.

Friedberger Senioren räumen ab.

Mit Markus Krieger, Andreas Hillenbrand (SEN1) und Roland Schnugg, Jürgen Usinger (SEN2) fährt der WSV Friedberg 10 Medaillen ein.

Die Senioren des WSV Friedberg waren an diesem Wochenende bei den Deutschen Titelwettkämpfen stark vertreten. Andreas Hillenbrand nahm sich bei den SEN1 für das Wochenende vor die 3000 Punktemarke im Trickski zu knacken und konnte das im Finale umsetzten. Dabei verfehlt er knapp die Goldmedaille um 40 Punkte und wird Zweiter. Im Slalom kam es zu einem spannenden Duell mit Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Markus Krieger, ein Slalomspezialist legte vor. Er konnte sein Vorlaufergebnis um eine Leinenlänge verbessern, aber mit nur einer Boje Vorsprung sicherte sich Vorlauf-Sieger Andreas Hillenbrand seinen ersten Titel. Markus Krieger wurde wie schon im Vorjahr Zweiter. Beim Springen hieß es dann wieder Platz Zwei für Andreas Hillenbrand. Durch das gute Slalomergebnis konnte er sich allerdings die Kombinationswertung vergolden lassen.
Bei den SEN2 starteten Jürgen Usinger und Roland Schnugg für die Friedberger. Im Trickski war schon im Vorlauf klar, daß es im Finale einen spannenden Kampf um den Titel geben wird. Am Ende landete Jürgen Usinger auf Platz Zwei vor Roland Schnugg auf dem Bronzerang. Im Slalom hatte sich vor allem Roland Schnugg, ein Spezialist in dieser Disziplin einiges vorgenommen. Mit der absoluten Bestleistung bei den Senioren von 2 Bojen an der 11,25 m Leine holte er sich den Deutschen Meistertitel. Jürgen Usinger konnte sich im Finale steigern und bekam erneut die Silbermedaille. Dann folgte die letzte Disziplin, das Springen. Mit seinem letzten Sprung sicherte sich Jürgen Usinger seine dritte Silbermedaille. Die konstant guten Leistungen in allen Disziplinen krönte er schließlich mit dem Deutschen Meistertitel in der Kombination.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 06.08.2016
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