TSV Friedberg Volleyball: H1-Durststrecke geht weiter
Friedberg – Erneut kamen die Volleyballer des TSV am Sonntagmorgen mit leeren Händen von ihrem Auswärtsspiel aus Mendig zurück.
„Die zweite Bundesliga ist kein Ponyhof, da muss man von Anfang bis Ende bestehen und nicht mittendrin mal kurz eben aufhören“, resümiert Außenangreifer Max Krumbholz nach der Rückkehr aus dem Kreis Mayen-Koblenz. Dass die Analyse nach einem 16-stündigen Trip ohne Erfolg etwas knapp ausfällt, scheint nur allzu verständlich. De facto jedoch gibt es zum Spiel, das in 97 Minuten mit 3:1 (25:15, 25:23, 22:25, 25:19) zu Gunsten der Mendiger ausging, nicht recht viel mehr zu sagen.
Nach einem erneut verschlafenen ersten Satz war der furiose Start in Satz zwei nicht von langer Dauer. Bei einem zwischenzeitlichen 18:11 – Vorsprung ließen die Friedberger keine Gelegenheit aus, dem Gegner wertvolle Punkte zu überlassen und sahen sich wenig später beim 19:19 Ausgleich wieder um den Preis ihrer Mühen gebracht.Der Satz wurde letzten Endes mit 23:25 abgetreten. Der Satzgewinn im dritten Spielabschnitt war einer kämpferischen Leistung zu verdanken, die man zuvor nur phasenweise beobachten konnte. Der vierte und somit letzte Satz ging dann wieder recht deutlich an die Gastgeber, da die Friedberger den Aufschwung aus dem vorherigen Durchgang nicht mit in diese wichtige Phase übertragen konnten.
„Hätte, wenn und aber hilft uns hier nicht weiter. Wir müssen unsere Fähigkeiten auf das Spielfeld übertragen, dann geben wir auch keine sechs oder sieben Punkte am Stück ab“, appelliert David Baumgärtner erneut an die Konstanz im Spiel. Der TSV findet sich somit im Tabellenkeller wieder, zwei Punkte vor dem Vorjahresdritten TSV Grafing und vier Punkte vor dem Aufsteiger TSV Stuttgart. Das TSV – Trio trifft in den nächsten Spielen aufeinander, wenn am kommenden Samstag Stuttgart für das letzte Spiel vor der Weihnachtspause nach Friedberg reist und die Randaugsburger Anfang Januar für das letzte Spiel der Hinrunde dem TSV Grafing einen Besuch abstatten.
Angesichts der aktuellen Tabellensituation und der prekären Lage, in der sich alle drei Mannschaften befinden, stehen natürlich alle unter Zugzwang und werden nach Möglichkeit versuchen, die Negativserien der Gegner fortzuführen und sich selbst von den direkten Abstiegsplätzen zu distanzieren. Eine Woche konzentrierte Arbeit liegt noch vor den Friedberger Spielern, es gilt immerhin das Jahr mit einem positiven Gefühl zu beenden und sich im Optimalfall noch ein paar Punkte von den beiden Abstiegsplätzen abzusetzen. Ob und wie es den Schwaben gelingen wird, zeigt sich am kommenden Samstag ab 17 Uhr in der TSV – Halle.
Der TSV Friedberg: David Baumgärtner, Andreas Eichhorn, Ruppert Heim, Alexander Hurler, Peter Kaufmann, Jonas Kronseder, Max Krumbholz, Stefan Meingast, Harald Menke, Sebastian Münster, Andreas Strempel.

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