Heiße Kufen auf dem Augsburger Eis - Panther in Siegeslaune

Nach einem traumhaften Spiel gegen Mannheim legten die Augsburger Panther heute noch eins drauf. Mit einem spannenden 7:4 Sieg gegen die Iserlohn Roosters kehren nun die alten Kräfte der Wildkatzen zurück aufs Eis.

Völlig ahnungslos was Eishockey betrifft, sah ich heute zum ersten Mal ein Eishockey- Spiel und war sofort Feuer und Flamme für das heiße Spiel auf dem kalten Element. Interssiere ich mich sonst eigentlich eher für flinke Füße auf dem Tanzparkett war es doch für mich spannend, zumal ich ja zuminderst wusste, dass es in letzter Zeit wohl weniger gut für die Augsburger Bundesligisten lief und es einen Trainerwechsel gab. Neben mir saß ein älterer Herr, der mich sofort als Anfängerin erkannte und mir manches erklärte. Beispielsweise die Strafminuten, die es gleich nach 12 Sekunden für Lamb wegen Beinstellen gab.

Aggressives Spiel und Eigentor


Die Panther machten ernst mit aggressivem Spiel, doch leider gegen die Iserlohner Spieler, statt im Spiel, was für mehrere Strafzeiten im gesamten Spiel sorgte. Weiter ging es mit einem überflüssigen Eigentor, das den Iserlohner dann auch noch geschenkt wurde. Zunächst sah es für die Panther nicht so rosig aus, „obwohl das Spiel gegen Mannheim traumhaft war“ erzählte mir der Herr neben mir. Ob sie nun gleich demotiviert oder schlecht in Form waren oder ob es gar Taktik war, kann ich als Neuling ja nur spekulieren. Jedoch wirkten die Panther im ersten Drittel gegen die flinken Kufen der Iserlohner recht müde und langsam in der Reaktion. Lange Pässe, kein Abgeben, ja es gab sogar ein einsames Herumliegen des Pucks auf dem Eis, denn weit und breit war kein Panther in Sicht, der sich des armen Dinges annehmen konnte, weil sie irgendwo auf dem Eis herumrutschten und dann kassierten sie auch noch Strafminuten wegen eines Ellbogenchecks. Anders die Roosters, die schnell und agil daherkamen. Knapp vor der 18 Minute dann das zweite Tor für die Roosters.

Tor kurz vor der Drittelpause


Es schien, als wären die Panther dann aufgewacht, klotzten sie kurz vor der Drittelpause das erste Tor rein. Spannend und lebhaft ging es dann im zweiten Drittel weiter, in der siebten Minute dann der Ausgleichstreffer von Hinterstocker. Ein lebendiges Spiel der Panther folgte und auch die Fans wurden nun ein wenig wacher und meine Nerven hielten das fast nicht mehr aus. Spannende Momente vor beiden Toren, Gerangel an den Banden, fliegende Helme und verlorene Schläger, Nasenbluten nach harten Bandencheck bei Rekis waren verantwortlich dafür, dass ich die nächste Drittelpause dringend zur Erholung meiner Nerven brauchte.

Übertriebene Härte und unterbesetzte Panther


Nachdem die Panther bereits mit 5:2 gut in Führung waren, sorgte dann kurz vor der Drittelpause ein Geraufe an der Bande, als "übertriebene Härte" bezeichnet, für nur drei Spieler bei den Panthern in den ersten zwei Minuten im letzten Drittel, für vier bei den Iserlohner. „Früher gab´s bei jedem Spiel eine Rauferei, das war normal“ sagte der ältere Herr neben mir. Eishockey ist nichts für Weicheier, soviel ist mir schon klar. Nichtsdestotrotz legten die Panther insgesamt drei Mal in Unterzahl schöne Tore hin, und spielten scharf, wach und schnell. Die spannensten Momente kamen aber am Schluss.

Spannung bis zum Schluss

Waren die Panther schon 7:2 in Führung gab es jedoch kein Ausruhen auf den Lorbeeren. In den letzten zwei Minuten des Spieles legten die Roosters noch mal richtig zu und schossen tatsächlich noch zwei Tore. Mit 7:4 gingen die Herren der heißen Kufen vom Eis, was niemanden kalt ließ. Ein großer Jubel für die „Augschburger“ von den Fans, die nun ihre „alten“ Wildkatzen wieder erkennen können. Es geht aufwärts, die Panther kommen wieder in Siegeslaune. Ein Spiel, das großen Spaß beim Zusehen bereitet hat!
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