Friedberger Sportakrobaten messen sich mit internationaler Konkurrenz

Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Die Friedberger Sportakrobaten stecken nun mitten in der heißen Wettkampfphase der Saison. Wohl das Highlight war gleich zu Beginn der internationale Limes Cup. Neben dem offiziellen FIG Welt-Cup wurden hier zeitgleich auch die Wettbewerbe in den jüngeren Altersklassen durchgeführt. Mit 16 Nationen war alles da was in der Szene Rang und Namen hat – allen voran Russland, England und Portugal.

Jacqueline Kreuzpointner, Alexandra Hesse und Sina Lippert zeigten sich zum Auftakt mit Ihrer Tempo-Übung schon sehr sicher und präsentierten sich stark zum Saisonbeginn. Mit einer guten Wertung von 26,35 belegten sie im Feld der 18 Formationen einen hervorragenden fünften Platz. Der Abstand zum Treppchen war mit 0,15 Punkten denkbar knapp. Die Balance-Übung dagegen schlichen sich dann leichte Unsicherheiten ein. Besonders bei der Handstand-Pyramide zeigten sich deutlich technische Fehler in der Ausführung. Mit 25,2 Punkten reichte es dann nach der Qualifikationsrunde aber noch mit Platz 8 fürs Finale in dem es dann auch bei einem guten achten Platz blieb.

Dana Rühm und Laura Hillringhaus hatten nicht ihr bestes Wochenende erwischt. Trotz einer choreografisch sauberen Präsentation in der Balance-Übung brachte ein unfreiwilliger Abgang bei einem Pflicht-Element sehr große Abzüge mit sich. Damit waren alle Chancen auf einen der vorderen Plätze vergeben und sie belegten Platz 12. In der Tempo-Übung konnten sie zwar mit hohen und sauberen Salti überzeugen, aber 25,55 Punkte reichten nicht, um sich fürs Finale zu qualifizieren.

Besondere Aufmerksamkeit zog die Startgemeinschaft der Friedbergerin Emily Langenmayr und ihrer Partnerin Diana Dierich vom SC Riesa auf sich. Nach der Qualifikation zur Weltmeisterschaft im Juli war es der erste Wettkampf für die beiden, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen und damit den aktuellen Leistungsstand einzuordnen. In der Balance-Übung lief alles nach Plan. 26,7 bedeuteten die Silbermedaille. In der Tempo Übung mit vielen neuen Schwierigkeiten dagegen mussten sie Federn lassen. Gleich zum Auftakt konnte Diana ihre Partnerin beim Hand-Hand-Salto nicht rechtzeitig fangen und auch der Überwurf-Salto landete extrem tief. 24,28 Punkte reichten aber trotzdem deutlich für die Finalqualifikation. Hier trumpften die Beiden dann am nächsten Tag noch mal auf und gewannen mit 26,0 Silber.
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