Der Samstag war aus Sicht der Sportakrobaten des TSV Friedberg ein voller Erfolg!

  Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Während Emily Langenmayer auf der Weltmeisterschaft einen sensationellen sechsten Platz belegt, kämpften ihre Vereinskameradinnen im mittelfänkischen Weißenburg beim Römer Cup um die Medaillen.

Mit dem letzten Wettkampf vor der Sommerpause konnte Trainerin Daniela Nistler vollauf zufrieden sein. Das neue Damenpaar Josephine Varga und Margaritta Vugman überzeugten bei ihrem ersten Wettkampf: die große Aufregung im Vorfeld war beim Wettkampf selbst überhaupt nicht zu spüren. Die Elemente, insbesondere der Handstand, klappten viel besser als noch in den Trainingseinheiten davor. „Nach dieser kurzen Trainingszeit sind zwar noch viele kleine Fehlerchen zu verbessern und in der Artistik müssen wir noch viel arbeiten, aber das war eine gute erste Vorstellung“ analysiert die Trainerin zufrieden. Belohnt wurden die Zwei mit 24,067 Punkten und dem sechsten Platz in der Schülerklasse.

Ihre routinierten Vereinskolleginnen Nicole Boxler und Sophie Kirschner zeigten in der gleichen Altersklasse zum ersten Mal nach dem Wechsel aus der Nachwuchsklasse ihre Tempo-Übung an einem Wettkampf. Gewohnt spritzig und auf den Punkt getunt, liegt ihre Stärke besonders in der Artistikwertung. Die Flug-Elemente überzeugten durch eine gute technische Ausführung, nur an der Höhe der Elemente müssen die Beiden noch zukünftig viel arbeiten. Mit der Wertung von 26,333 Punkten und Platz drei war das Damenpaar voll zufrieden, ärgerte sich nur über den so geringen Abstand von 0,034 Punkten zur Silbermedallie.

Lea Fuchs, Franca Schallmair und Sina Ferner traten ebenfalls in der Schülerklasse als Gruppe an. Ihre Technik überzeugt voll und ganz, lediglich der Aufgang zur Brückenpyramide hakte etwas und die Beine beim Stütz-Element hätten höher sein können. Bei der Ausstrahlung und Interpretation der Musik, was beides in die Artistik-Wertung einfließt, hat das Trio noch Verbesserungspotenzial. Hier wird sicherlich in den kommenden Wochen der Trainingsschwerpunkt liegen. Eine solide Wertung von 25,8 sicherte die Goldmedallie.

Für das weitere Trio Jacqueline Kreutzpointner, Sina Lippert und Alexandra Hesse stand die kombinierte Übung auf dem Programm. Hier zeigen die Drei verschiedene Salti und statische Pyramiden. Der Doppelsalto war das Wackelelement, das - nach fast 3 Wochen Trainingspause - nicht zu hundert Prozent saß und die Landung etwas tief war. Auch der Handstand auf der Brücken-Pyramide war wieder schief, so dass es auch hier Abzüge gab. Die Hitze in der Halle brachte auch die sonst so gute Artistik-Wertung etwas ins Schwanken. Es fehlte etwas die Leichtigkeit und Exaktheit in den Bewegungen. Dafür war die Wertung von 25,8 Punkten und die Silbermedaille akzeptabel und der wenn auch geringe Abstand von 0,233 zum ersten Platz gerechtfertigt.

Den Abschluss machte das Nachwuchspaar Anna Yakusheva und Alexandra Vugman. Nach bereits zwei gemeinsamen Wettkämpfen war die Aufregung nicht mehr ganz so groß und die beiden präsentierten sich sehr sicher auf der Matte. Sie setzten sich mit der deutlich höchsten Technikwertung in ihrer Altersklasse durch und sicherten sich mit 23,8 Punkten die Goldmedaille.
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