Wahl 2008: Manfred Uhl führt FDP-Liste an

FDP Friedberg
 
Manfred Uhl

Die Friedberger FDP hat ihre Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat 2008 nominiert. Dr. Manfred Uhl wird die Liste auf Platz Eins anführen, gefolgt vom Ortsvorsitzenden Reiner Eichler und der parteifreien Ilse Fröhlich auf den Plätzen zwei und drei. Die Liberalen verzichten gleichzeitig auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten.

Die FDP hat damit den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Kommunalwahlen am 2. März 2008 getan. Ortsvorsitzender Reiner Eichler zeigte sich über das Wahlergebnis voll und ganz zufrieden: "Wir haben dem Wähler interessante Personen anzubieten. Jüngere und Erfahrene, Parteimitglieder und Parteifreie sowie vom Freiberufler bis zum Schüler ein ausgewogenes Berufsspektrum. Mit Dr. Uhl konnten wir eine Führungskraft aus der regionalen Wirtschaft gewinnen, die mit beiden Beinen im Leben steht. Und dass er ausgebildeter Politikwissenschaftler ist, kommt erfreulicherweise noch dazu. Die Rechtsanwältin Ilse Fröhlich aus Wiffertshausen ergänzt als Parteifreie unser Team auf den ersten drei Plätzen." Eichler sieht sich in einer guten Ausgangsposition: "Früher wurde uns vom politischen Gegner vorgeworfen, es gäbe uns nur vor der Wahl. Das ist falsch. Gerade in den letzten Jahren haben wir bewiesen, dass wir da sind. Wir haben immer wieder Position bezogen. Egal ob Büchergeld, Krankenhäuser oder Entsorgung. Dazu kamen Vortragsabende mit interessanten Gästen und vor Ort-Besichtigungen. Nach dem enttäuschenden Parteiaustritt unserer damaligen Spitzenkandidatin nach der erfolgreichen letzten Wahl wollen wir 2008 wieder in den Stadtrat. Wir wollen direkt mitgestalten, nicht nur zusehen."
FDP-Kreischef Dr. Erwin Lotter, ergänzt: "Ich freue mich über die Nominierungen der Friedberger und bin überzeugt, dass wir den Wählerinnen und Wählern ein interessantes Personalangebot machen. Allesamt sind es Menschen, die im Alltag bewiesen haben, dass sie etwas können. Zusammen mit den Kandidaten anderer Kommunen wollen wir als Liberale zeigen, dass wir eine gute Alternative zu den großen Parteien sind."
Dr. Manfred Uhl, der kürzlich auch in den Bezirksvorstand als Beisitzer gewählt wurde, sagte nach seiner Nominierung: "Friedberg ist eine liebenswerte Stadt und zeichnet sich durch großes Bürgerengagement in Vereinen und Initiativen aus. Das ist toll. Viele Menschen scheuen aber persönlich den Schritt in die Politik. Doch ohne eine gewählte Vertretung wie den Stadtrat geht es nicht. Privat und beruflich bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Nun möchte ich mich erstmals auch in die Stadtratsarbeit einbringen. Bildung, Familie, Wirtschaft und Infrastruktur stehen dabei ganz oben. Und: Bürokratie abbauen, wo es möglich ist. Damit die Menschen im Vordergrund stehen, nicht die Paragrafen." Der 40-Jährige wohnt in Friedberg-West, ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von drei, vier und sieben Jahren. Der promovierte Politik- und Kommunikationswissenschaftler ist Marketingchef eines der größten Unternehmen in der Region. Er ist seit 2002 in der Friedberger FDP und dort stellvertretender Ortsvorsitzender. Zusammen mit der Merchinger Bürgermeisterin Brigitte Meyer wurde er zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. An der Spitze der Kreis-FDP steht der Aichacher Stadtrat Dr. Erwin Lotter. Vor wenigen Wochen wurde Uhl außerdem in den Bezirksvorstand der Schwaben FDP unter Führung von Miriam Gruß gewählt.
Dass die FDP keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen wird, erklärt Uhl so: "Unser Ziel für 2008 heißt 1 plus x, also mit mindestens einem Mandat in den Stadtrat einzuziehen und dann die Politik in Friedberg wieder mitzugestalten. Aufgrund dieser Zielsetzung wäre es 2008 vermessen, einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufzustellen. Wir bleiben unserer Sachpolitik treu und wollen nicht um jeden Preis viel Aufmerksamkeit erzielen. Doch dies gilt nur für 2008. Wenn die Aufbauarbeit erfolgreich ist, werden wir das nächste mal sicher ins Rennen um den Bürgermeisterposten gehen."
Die gewählten Kandidaten sind: Dr. Manfred Uhl (Friedberg-West), Reiner Eichler (Friedberg-Rothenberg), Ilse Fröhlich (Wiffertshausen), Thomas Beck (Friedberg), Stefan Minder (Wulfertshausen), Julius Reichmann (Haberskirch), Cornelia Gessler (Friedberg), Wolfram Höllerer (Friedberg, Unterm Berg), Marika Minder (Wulfertshausen), Monika Höllerer (Friedberg, Unterm Berg), Dietmar Grimminger (Friedberg). Die Kandidaten werden auf der Liste mehrfach genannt sein.

Die FDP wird in diesen Wochen auf Orts- und Kreisebene all ihre Kandidaten nominieren. Die Arbeiten am Wahlprogramm haben bereits begonnen. Im Kreistag streben die Liberalen zwei Sitze an. Bislang vertritt dort Brigitte Meyer die FDP.



Informationen zur FDP in Friedberg und im Landkreis, diese Pressemitteilung sowie Fotos der Spitzenkandidaten sind im Internet unter www.fdp-aichach-friedberg.de abrufbar.

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