Streetworker Anna Feininger und Uli Jung am CSU Stammtisch.

Uli Jung und Anna Feininger stellen Ihre Arbeit vor

Friedberg: CSU Stammtisch | Neugierig erwartet wurden die beiden Streetworker Anna Feininger und Uli Jung am CSU Stammtisch. Die beiden Straßensozialarbeiter mit Abschluss eines Hochschulstudiums in Sozialpädagogik, wollten hier die Arbeit und Situation der Friedberger Jugend vorstellen. Sie begründeten ihre methodische Vorgehensweise, wie Kontaktaufbau und Beziehungsarbeit zu problembelasteten Zielgruppen, die nicht mehr von herkömmlichen sozialen Hilfeeinrichtungen erreicht werden.
Von ca. 6000 Jugendlichen in Friedberg, ist es eine Handvoll, die eine selbst- oder fremdgefährdende Verhaltensweise zeigen.
Es sind Vertrauen und verlässliche Beziehungsstrukturen zwischen Halbwüchsigen und Streetworkern wichtig, um dann spätere Hilfsangebote überhaupt anzunehmen.
Die Streetworker kümmern sich um Obdachlose, Drogengefährdete und Mitglieder jugendlicher Banden, oder ehemalige Strafgefangene. Für die Arbeit mit den sozial benachteiligten Personengruppen gibt es jedoch auch spezielle Anlaufstellen wie Notwohnungen oder inoffizielle Treffs. Organisiert werden ferner Feste und Darbietungen, wobei großer Wert auf die Mitarbeit der betroffenen Menschen gelegt wird, so dass eine Möglichkeit einer gesellschaftlichen Wiedereingliederung besteht.
Gemeinsam werden auch Kontaktnetze, wie soziale Dienste, Beratungsstellen, Therapiezentren, Behörden, aufgebaut. Sie beraten zudem in schwierigen Lebenslagen, oder hören einfach mal zu.
Gerne nahmen die beiden Streetworker nach einer lebhaften Diskussionsrunde Ideen für neue Konzepte und Projekte an.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 02.03.2012
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 07.02.2012 um 19:50 Uhr  
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Christl Fischer aus Friedberg am 08.02.2012 um 17:55 Uhr  
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