Erlebnisreise Skandinavien und Nordkap: Schweden Mitte

Nach Besichtigung des Nationalparks Skuleskogen im Norden von Schweden fuhren wir nach Hudiksvall, einer kleinen Stadt mit Flair und verbanden wir die eine Stadtbesichtigung mit gemütlichem Kaffeetrinken und Eisessen.
Das Autobahnfahren auf der E04 war uns einfach zu langweilig. Die Strecke schnurgerade, es gab keine spontanen Haltemöglichkeiten, die Landschaft sah so ähnlich aus, wie bei uns zuhause. Wir befanden und etwa in der Mitte von Schweden (N/S), als wir beschlossen, das Landesinnere von Schweden kennenzulernen.

Am nächsten Morgen brachen wir auf, um mitten durch Schweden hindurch ans Westende des Landes zu gelangen. Wir fassten zunächst die Gegend um Oslo als Ziel ins Auge. Die Zeit drängte nicht, wir könnten halten, wo es uns gefiel. Die Fahrt war um einiges schöner als auf der Autobahn, aber die Landschaft bei weitem nicht so atemberaubend wie in Norwegen. Hier durchquerten wir wieder überwiegend endlose Wälder, hügelige Wiesenlandschaften und kamen an vielen Seen vorbei. Die Gegend erinnerte sehr an unser Alpenvorland.
Unsere Route war: Söderhamn, Bollnäs, Alfta, Mora, Torsby, Arvika. Von dort aus überquerten wir auf der E18 wieder die Grenze zu Norwegen. Jetzt stellte sich die Frage wie unsere Route weiterverlaufen soll.
An der Küste entlang langsam nach Süden Richtung Göteborg/ Malmö? Den Süden Norwegens erkunden?
Unsere Entscheidung fiel auf Norwegen.
Wegen des schlechten Wetters konnten wir vor zwei Wochen ja leider nicht auf die Trollzunge bei Tyssedal (bei Odda; etwas nördlicher als Stavanger, im Landesinneren)). Dies wollten wir jetzt, nachdem wir genügend Zeit hatten, nachholen.
Kaum befanden wir uns in Norwegen, war die Umgebung wieder wunderschön! Die urigen Häuser, Täler, durch die wilde Bergbäche strömten, Wasserfälle, urtümliche Wälder…
Da der Weg nach Odda ziemlich weit war und wir die 6-Stündige Wanderung auf die Trollzunge für den nächsten Tag geplant hatten, wollten wir uns so weit wie möglich Odda nähern. Etwa zwei Autostunden von Odda entfernt, etwa 30 km vor Hordalla hatten wir genug. Es war fast 22:00 Uhr und wenn du auf der Landkarte nachsiehst, welchen Weg wir an diesem Tag zurückgelegt haben (788 km), kannst du verstehen, dass wir K.o. waren. Einen romantischen und abgelegenen Platz zum übernachten an einem kleinen See hatten wir schnell gefunden.
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3 Kommentare zum Beitrag
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Gerhard Redeker aus Burgdorf am 14.06.2012 um 23:24 Uhr  
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Malgorzata Gawron aus Lüdenscheid am 15.06.2012 um 10:18 Uhr  
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Renate Gaber aus Friedberg am 15.06.2012 um 17:48 Uhr  
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