Ludwig II. – Mythos und Wirklichkeit.

Regine Nägele begrüßt ihre Gäste in der Remise des Wittelsbacher Schlosses

Friedberg: Remise im Wittelsbacher Schloss | Zum letzten heimatkundlichen Stammtisch des Heimatvereins Friedberg trafen sich die Mitglieder und Gäste in der Remise des Wittelsbacher Schlosses.

Doch bevor es adventlich wurde, erlebten die Anwesenden einen hochkarätigen Referenten der das Gedenkjahr zum 125. Todestag von
König Ludwig II mit einem Überblick des aktuellen Forschungsstandes krönte.
Prof. Dr. Wilhelm Liebhart, der an der Hochschule Augsburg Geschichte und Politik lehrt, wurde von der Vorsitzenden des Heimatvereins, Frau Regine Nägele so vortrefflich analysiert und herzlich an diesem unerwartet großen Stammtisch willkommen geheißen
Ludwig II. – Mythos und Wirklichkeit. Keine Gestalt kann mit Bayern eher identifiziert werden. Sein Großvater Ludwig I. bedauerte den armen Ludwig, als Kronprinz Ludwig überraschend seinem Vater Max II. auf den Thron nachfolgte. Mit 18 schon König. Unreif mit unvollendeter Bildung und freudloser Jugend. Er war auf den Beruf des Königs nicht vorbereitet. Er besaß zwar Phantasie natürlichen Charme und war liebenswürdig, auch hatte er einen großen Wissensdrang, doch war er einfach noch unausgegoren.
Ludwig half sich also mit großem Selbstgefühl und Eigenwilligkeit über diese schwierige Lage hinweg.
Das Sich-Abschließen, was zunächst seine Unreife tarnen sollte wurde mit der Zeit sein System. Er zog sich zurück in die Welt der Träume.
Nicht Wahnsinn beherrschte den Monarchen, so ein Fazit, sondern ein Kampf mit seinen Neigungen
Der Professor durchleuchtete in dieser Stunde das Leben des Märchenkönigs bis zu seinem traurigen Ende im Starnberger See
Nach einer regen Diskussion mit vielen Fragen an den Referenten beschloss die Vorsitzende den Vortrag mit der Feststellung: „Es bleibt halt doch beim Mythos Ludwig II.“

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Gotlind Blechschmidt aus Augsburg am 03.12.2011 um 16:16 Uhr  
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Gabriele Friedrich-Senger aus Langenhagen am 04.12.2011 um 12:58 Uhr  
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