Ein Segen für die Kranken - Krankengottesdienst der Sozialstation bietet Pflegebedürftigen die Möglichkeit, am öffentlichen Leben teilzunehmen

Pater Hau und Pfarrer Miorin zelebrieren den Krankengottesdienst der Sozialstation
 
Die Binde als Symbol für die Fesseln der Krankheit, Leiden und Sorgen
Der Krankengottesdienst der Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung ist für viele Patienten eine Veranstaltung von ganz besonderer Bedeutung. Einmal im Jahr haben so gerade diejenigen, die sonst aufgrund ihrer Krankheit oder des Alters kaum noch das Haus verlassen können, Gelegenheit, am Gottesdienst und am öffentlichen Leben teilzunehmen. 120 Patienten, Gäste und Interessierte nahmen das Angebot dankbar an und erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag.

Perfekt organisiert - vom Fahrdienst bis zum Rahmenprogramm

Dass dies so hervorragend geklappt hat, ermöglichte das Team der Sozialstation unter der Leitung von Geschäftsführerin Gudrun Jansen. Sie hatten für diesen Tag alles organisiert – vom Fahrdienst in Kooperation mit dem Roten Kreuz in Friedberg, der die Patienten abholte und auch sicher wieder nach Hause brachte, über alles rund um den Gottesdienst bis hin zu Kaffee und Kuchen mit einem ansprechenden Rahmenprogramm.

Lebendiger Austausch zwischen Friedberg und Hochzoll

Seit der Fusion der Sozialstation Friedberg mit der in Hochzoll und Friedberg-West im Jahr 2013 finden auch die beliebten Krankengottesdienste abwechselnd in Friedberg und Hochzoll statt. „Das sorgt für einen lebendigen Austausch und ist eine Bereicherung, davon profitieren die Patienten sowohl hier als auch da“, ist auch Pater Markus Hau überzeugt, der den Krankengottesdienst heuer in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Friedberg gemeinsam mit Pfarrer Albert M. Miorin von der Pfarreigemeinde Heilig Geist und Zwölf Apostel in Augsburg zelebrierte.

Gottesdienst mit "Auferstehungsduft"

Im Mittelpunkt standen die Kranken, ihre Leiden und Sorgen. Diese Fesseln versinnbildlichte Pater Hau mit einer Binde, die gleichzeitig zum trostspendenden Symbol wurde. Denn die Binde hatte Pater Hau erst kürzlich im Rahmen einer Israelreise mit einer Pilgergruppe in der Grabeskapelle gesegnet und mit duftendem Öl gesalbt. Ihr „Auferstehungsduft“ erfüllte im Nu die Kirche und die Gottesdienstbesucher, die alle ein Stück von der Binde überreicht bekamen. Dieses Symbol so wie auch das Sakrament der Krankensalbung dienten der Stärkung, Heilung und Ermutigung.

Zur körperlichen Stärkung standen im Anschluss an den gut besuchten Gottesdienst im Pfarrsaal Kaffee und Kuchen bereit. Für Unterhaltung sorgte an diesem gemütlichen Nachmittag neben vielen Gesprächen auch ein abwechslungsreiches Programm. Großen Beifall erhielten vier junge Sportakrobatinnen vom SAV Hochzoll ebenso wie die Schülerinnen und Schüler der Friedberger Schule für Musik, die mit Gitarren-, Klavier- und Trompetenspiel musikalisch viel zu bieten hatten.

Ein ereignisreicher Nachmittag für Patienten und Angehörige

Geschäftsführerin Gudrun Jansen, die auch durch das Programm führte, dankte den jungen Leuten und ihren Musiklehrern für die Unterstützung ebenso wie allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten. Eine Freude haben sie damit vielen Menschen bereitet, das stand den Gästen an diesem ereignisreichen Nachmittag ins Gesicht geschrieben.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 02.05.2015
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