Eduard Oswald, Vizepräsident des Deutschen Bundestages a. D. und Bundesminister a.D..

Eduard Oswald Vizepräsident des Deutschen Bundestages a. D. und Bundesminister a.D. im Gespräch mit Stadtrat Thomas Treffler
Friedberg: Pfarrsaal | Einer der von mir bevorzugten Neujahrsempfänge ist jener des CSU Ortsverbandes Ottmaring-Rederzhausen- Hügelshart. Neben den Mandatsträgern traf man auf Vertreter der Pfarrgemeinde wie auch der öffentlichen Einrichtungen um mit einem Glas Sekt anzustoßen. Ortsvorsitzenden Paul Trinkl begrüßte dann die ca. 60 Gäste. Danach war man ganz Ohr als Eduard Oswald, Vizepräsident des Deutschen Bundestages a. D. und Bundesminister a.D. zuerst auf die brisante Themen des Tages einging. Überhaupt sprach er über die bittere Erfahrung der vielen Brandherde auf der Erde, wo Kriege geführt, Waffenstillstände gebrochen und Völkerrecht missachtet werden. Dazu die schlimmen Meldungen über Seuchen, Flugzeugabstürze und andere Katastrophen. Haben wir Deutschen doch nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung vor 25 Jahren auf eine nun ruhige und friedliche Zeit gehofft. Eduard Oswald warf einen Blickt zurück auf den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und des zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren. Dabei wird einem bewusst, dass der Friede nicht selbstverständlich sein kann, denn die Probleme der Welt betreffen auch uns. Beten allein reicht da nicht, um zu helfen, so Oswald.
Darf er eigentlich dies Weltprobleme (Terrorismus, religiöse Fanatismus, Extremismus)aufzählen, ohne weitere Ängste zu verbreiten, fragte er in die Runde? Ja ist hier die Antwort, denn Schönreden oder Schwarzmalen helfen hier nicht weiter.
Wahr ist, so der MdB a. D. dass es Deutschland heute gut geht und die guten Zahlen machen gute Stimmung. Doch es fordert uns, für die Zukunft gut vorbereitet zu sein und nicht von den Erfolgen der letzten Jahre zu zehren.
Oswald zitierte dazu den Albert Einstein. Der meinte: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“
Natürlich ging er auch auf die Ängste vieler Bürger ein und stellte einige Positionen wie Asylsuchende und Zuwanderer richtig. Er weiß, dass, wer unser Recht und Werteordnung missachtet und die Gesellschaft ausnützt, mit Recht nicht willkommen ist. Begrüßen kann man jedoch eine gelungene Integration, wenn Menschen die zu uns kommen, die deutsche Sprache lernen und gebrauchen. Noch einiges wusste Oswald zu sagen und endete dann mit guten Wünschen zum neuen Jahr 2015
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 07.02.2015
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2 Kommentare
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 13.01.2015 | 14:09  
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Christl Fischer aus Friedberg | 13.01.2015 | 15:41  
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