Liebe Kornelia, genau so hatte ich den Text auch gemeint.
Ich seh das ein bißchen anders. Wenn ich mich lange genug über etwas geärgert habe, dann kommt ein Geistesblitz, was die Ursache dafür war. Sehr oft ist es ein belief, den ich hatte.
Bei mir ist es so, wenn ich das erste mal nicht drauf reagiere, dann kommt das wieder, oft verstärkt, damit ich mich damit auseinandersetze.
Ich finde manchmal geht einem das was die da oben so veranstalten doch über die Hutschnur,natürlich ist es denen ganz egal was wir darüber denken,so ist es richtig daß man dagegen aufmuckt,sonst buttern die uns ganz unter.
Aufregen? Wer die täglichen Nachrichten hört, sieht und liest, muss sich zwangsläufig aufregen. Manchmal erfahren wir von wirklich bedrohlichen Dingen nur im Nebensatz und das nur unzureichend.
Gerade lief die Sache mit den Nummerschildern durch die Medien. In meinen Augen die nebensächlichste Sache der Welt, wenn wir die z.B. das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dagegen setzen. Soldaten im Inneren einsetzen. Kaum jemand macht sich Gedanken, was das tatsächlich bedeutet.
Und dann das vermeintlich Nebensächliche, ein von der Besatzung verlassenes Containerschiff treibt herrenlos durch die Meere. 2000 Tonnen Rohöl und 150 Container Gefahrgut geladen. Keiner traut sich an Bord. Frankreich und England lehnen es ab, dass das Schiff in ihre Häfen geschleppt wird. Und nun soll genau dieses Schiff vor Wangerooge, im Luft- und Wasserraum strengstens überwacht, auf Reede gehen, bis entschieden ist, in welchem Hafen es gelöscht werden soll.
Gefahrgut, Gift? Was ist in den 150 Containern, dass die Besatzung geflüchtet ist? Atommüll? Giftige Chemikalien? Das wurde in keiner Nachricht bekannt gegeben. Nur, dass der Hafen, in dem das Schiff gelöscht werden soll, seinen übrigen Hafenbetrieb für die Zeit einstellen müsste. Käme es zum Unfall, gleich welcher Art, spricht man von Auswirkungen für die Natur und den Tourismus. Also, das ist etwas, was die Gemüter erregen sollte, denn keiner weiß, was für eine Gefahr von diesen Containern ausgeht. Das ist ein Skandal erster Güte. Mit Pech für eine ganze Region, wird das Schiff in den noch nicht einmal eingeweihten aber schon maroden Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven geschleppt und dann? Ist das Leben dort in höchster Gefahr? Blicken die Küstenbewohner, die Insulaner und Urlauber demnächst dem Tod direkt ins Auge?
Wenn sich dort die Menschen um die schönen Dinge des Lebens kümmern, haben sie die Zeit für berechtigten Protest verstreichen lassen und schaden damit ihren Mitmenschen, wie Kindern, Kranken und alten Menschen, für die sie doch in der Verantwortung stehen.
Und was machen die Volksvertreter? Flüchten diese, bis die Gefahr gebannt ist nach Bayern?
Ergänzung zum Kommentar:
Fünf Länder haben es abgelehnt, die gefährliche Ladung des Containerschiffs in einem ihrer Häfen löschen zu lassen.
Jetzt steht es fest, das Containerschiff soll zum neuen Jade-Weser-Port geschleppt und dort entladen werden.
Immer noch kein Wort zum giftigen Inhalt der 150 Container, die für Belgien bestimmt waren.
Was geht hier vor? Was ist das für eine Fracht? Wie giftig ist die Fracht tatsächlich? Müssen die Menschen sich vorsorglich in südliche Regionen begeben? Warum haben fünf Länder abgelehnt? Wer ist der Absender in den USA? Und nun?
“Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt,
wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten.
Sie werden dir freundliche Gedanken schenken.
Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein.
Dass Menschen dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.”
Henry Old Coyote










