myheimat fragt nach: Was wünschen Sie sich von einem neuen Tarifsystem des AVV?

Der AVV will sein Tarifsystem verbessern, um die Zahl der Fahrgäste langfristig zu steigern: übersichtlicher, fairer und günstiger soll es werden. Denn wegen der Tarifzonen können manche Fahrgäste zum gleichen Preis weitere Strecken zurücklegen als andere. Zum Ende des Jahres soll entschieden werden, wie die Veränderungen genau aussehen.

Ich bin immer zu Fuß unterwegs und mein Mann fährt mit dem Zug in die Arbeit, deswegen kann ich dazu gar nicht so viel sagen. Allerdings finde ich es sinnvoll, das System zu vereinheitlichen, das macht es einfacher wenn man es mal eilig hat oder auch für Fremde. Als Beispiel fällt mir die Metro in London ein, da zahlt man nur ein Mal, solange man innerhalb des Systems fährt.
Kerstin Scholz, Friedberg

Wir sind erst im September hergezogen und haben den Bus noch gar nicht genutzt. Ich finde das Zonenprinzip soweit gut, finde es aber auch sinnvoll, nach Fahrtzeit zu berechnen. Was ich mir wünschen würde, sind Verbesserungen für Leute, die mit Kindern unterwegs sind. Mit dem Kinderwagen kommt man manchmal schlecht rein und hat nicht genug Platz.
Julian Wedelich, Friedberg

Ich fahre regelmäßig mit dem Stadtbus, fast jeden Tag. Die Zonen verstehe ich gut, finde nicht, dass man da etwas umstellen muss. Die Strecken finde ich auch gut, da es viele Haltestellen gibt. Die Busse könnten aber öfter kommen – sonntags nur jede Stunde und hier am P+R Friedberg West immer jede halbe Stunde ist schon wenig.
Christa Möller, Friedberg

Da ich öfters Bekannte in Friedberg besuche, fahre ich regelmäßig mit den Bussen. Dafür nutze ich meinen Schwerbehindertenausweis. Dass die Zonen nicht immer ganz fair sind – das ist halt so, irgendwo muss ja die Grenze sein.
Alfred Appel, Lechhausen



+++ friedberger Stimmungsbarometer +++

Zum Wohnen ist Friedberg super, eigentlich fehlt mir nichts. Ich stehe auf Kunst und da gibt’s hier ein gutes Angebot, zum Beispiel Ausstellungen. Es würde mich aber stören, wenn die Osttangentenautobahn gebaut würde, denn die würde Friedberg von Friedberg West trennen.
Doris Herschke, Friedberg

Ich habe an der Stadt nichts auszusetzen, auch die Umgebung ist toll, so viel Natur. Es besteht aber Unfallgefahr durch die vielen Radfahrer auf den Gehwegen. Teilweise gibt es zum Beispiel nur auf einer Straßenseite einen Radweg und auf der anderen nicht.
Robert Klotz, Friedberg
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 04.06.2016
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Neue Redaktionsformate | Erschienen am 05.06.2016
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Basti S. aus Aystetten | 07.06.2016 | 17:30  
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