Mein Besuch im „Loro Parque“ auf den Kanarischen Inseln
Der Loro Parque in Puerto de la Cruz ist einer der herausragendsten Touristenmagnete der Kanarischen Inseln.
Mit dem gelben Loro Parque Zug kann man vom Zentrum in Puerto de la Cruz kostenlos zum Park und zurück fahren.
Das einzigartige Naturparadies wurde 1972 eröffnet und seither immer wieder vergrößert. Heute ist dieser Botanische Garten 135.000 qm groß und umfasst nicht weniger als 7000 der schönsten Palmen.
Man sollte sich schon den ganzen Tag Zeit nehmen für all die Attraktionen wie Papageien, Orcas, Seelöwen, Delfinen, Pinguinen, Gorillas, Schimpansen, Jaguaren, Tigern, Alligatoren, Haien und vielen anderen Vertretern aus Tier,- und Pflanzenwelt.
Der imposante Haupteingang besteht aus einem „Thai Dorf“ mit großem Fischteich, in dem sich unzählige Koi Karpfen und andere Fische tummeln. Das Dorf wurde von thailändischen Künstlern gefertigt und danach in Teneriffa aufgebaut.
Anhand eines Lage,- und Zeitplanes kann man sich problemlos orientieren. Ich schaue gleich wann die Live Vorführungen mit den Orcas, Delfinen, Seelöwen und Papageien zu sehen sind damit ich diese nicht verpasse. All diese Shows finden aber mehrmals am Tag statt so dass man alle Lifeshows sehen kann.
Der Weg führt mich erst zur 3500 qm grossen Gorillaterasse, unter deren tropischen Vegetation sieben stattliche Männchen zu bewundern sind.
Es folgt das erst vor 10 Jahren eröffnete Pinguinarim. Dort wurde bei -2 Grand Celsius und Schneetreiben das antarktische Ökosystem nachempfunden. Auf insgesamt 500 qm befindet sich eine riesige Felsenküste, in die kleine Höhlen zum Nisten eingebaut wurden. Es leben ca. 250 verschiedene Pinguinarten im „größten Kühlschrank“ der Welt. Durch riesige Glaspanelen getrennt auch für mich in kurzer Hose und T-Shirt (bei 25 Grad) auszuhalten!
Im Aquarium mit etwa 20000 Meerestieren u.a. mit Piranhas und Neonfische, kann man die Unterwasserwelt hautnah erleben. Ein besonderes Highlight ist der 18 Meter lange gläserne Tunnel durch das Haifischbecken. Dort sind zahlreiche Haie und Rochen zum Greifen nahe.
Die Hauptattraktion ist seit 2006 das „OrcaOcean“. Vier Orcas faszinieren ihr Publikum nicht nur durch spektakuläre Sprünge sondern auch durch die innige Bindung zu ihren Trainern. Mit einer Kapazität von 22 Millionen Litern in den 8-12 Meter tiefen und 120 Meter langen Becken, bieten diese ideale Lebensbedingungen für die „Killerwale“. Die überdachte Tribüne bietet bis zu 3000 Menschen Platz.
Den zwischenzeitlichen Hunger und Durst kann man auf herrlich angelegten Picknickplätzen oder einem der vielen Restaurants stillen.
Ganz neu eröffnet ist auch ein Höhenweg durch die Baumwipfel. Der Teil des Parks ist mit einem riesigen Netz überspannt. Dort erlebe ich zahlreiche exotische Vögel hautnah. Nicht selten landet ein bunter Vogel auf der Schulter oder dem Kopf. Da entlang des Weges Vogelfutter und Wasserstellen angebracht sind kann man die Tiere auch aus nächster Entfernung super fotografieren.
Als Abschluss meines erlebnisreichen Tages habe ich mir die Papageien Show rausgesucht. Verschiedene Papageien präsentieren ihr Können beim Fahrrad - und Autofahren. Nach etlichen Stunden im Park fahre auch ich wieder mit dem Auto zurück zum Hotel.
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